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Fotos
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21.08.2009
SV Spittal – SV Sittersdorf 4:1 (2:0)
Goldeckstadion, 350 Zuschauer
1:0 Christian Kautz (8’)
2:0 Manuel Plattner (41’)
3:0 Christian Kautz (52’)
4:0 Christian Krieber (64’)
4:1 Nuhanovic (83’)
Aufstellung SV Spittal:
Krewalder / Kofler – Pertl – Jurakic – Brandner / Sixt – Hasanovic (81.
Jury) – Plattner – Angerer (57. Krieber) / Miskovic (50. Dzeko) – Kautz
Ein warmer Spätsommerabend, ein schlagbarer Gegner, mehr als ein Dutzend
Caballeros im Stadion – die Zutaten für einen erfolgreichen Fußballabend
waren gegeben, und tatsächlich genau diesen sollte es für den SV Spittal
und seine Fans geben. Aber der Reihe nach..
In der ersten Halbzeit gibt’s auf beiden Seiten viel Leerlauf, wenn’s
aber Torraumszenen gibt, dann immer kurz hintereinander auf beiden
Seiten.
So zum Beispiel in der 3. Minute, als Antun Miskovic nach Vorlage von
Lukas Kofler mit seinem Schuss am Tormann scheitert und ein
Sittersdorfer Stürmer den Ball nach rasch vorgetragenem Gegenstoss aus
aussichtsreicher Position am Tor vorbeischießt.
Das nächste „Chancen-Doppel“ gibt’s in der 8. Minute und es führt auch
gleich zum 1-0 für den SVS: Sittersdorf erlaubt sich einen schlimmen
Fehlpass vor dem eigenen 16er, Christian Kautz fängt den Ball ab, läuft
noch ein paar Schritte und zieht dann ab. Der Schuss geht zwar genau auf
den Tormann, der kann ihn aber trotzdem nicht bändigen und so hoppelt
die Kugel ins Netz zur Spittaler Führung. Direkt im Gegenzug dann die
große Ausgleichschance für die Gäste, Nuhanovic trifft nach schönem
Alleingang über die linke Seite aus spitzem Winkel nur die Querlatte.
A propos Latte: Die treffen die Gäste in der 40. Minute erneut; nach
einem Kopfball kann Goalie David Krewalder den Ball per Reflex mit dem
Unterarm irgendwie ans Torgestänge wehren. Und da jede Chance in der
ersten Halbzeit zu einer Gegenchance führt, kommt der SVS im Gegenzug zu
einer Torchance – und verwertet diese erneut: Manuel Plattner ist nach
weitem Pass nach vorne schneller als die aufgerückte Sittersdorf-Abwehr
und schiebt den Ball am Tormann vorbei zum 2:0 in die Maschen.
Schon
alleine auf Grund der beiden großen Chancen der Gäste hätte unsere
Mannschaft zur Pause durchaus mit 1:2 zurück liegen können, so aber
nutzten wir unsere Möglichkeiten effizient aus und legten bereits vor
der Pause den Grundstein zum Sieg. Ein bitterer Beigeschmack, über den
im VIP Bereich und in den Lokalen nach dem Match noch viel geplaudert
wurde, war jedoch diese Löchrigkeit unserer Abwehr, eine stärkere
Mannschaft nutzt die sich laufend bietenden Chancen vermutlich
konsequenter.
der beiden großen Chancen der Gäste hätte unsere Mannschaft zur Pause
durchaus mit 1:2 zurück liegen können, so aber nutzten wir unsere
chkeiten effizient aus und legten Nach der Pause ist es
allerdings vorbei mit der Ausgeglichenheit bei den Torchancen und am
Spielfeld, denn dann spielt nur noch der SVS und sorgt relativ bald für
die endgültige Entscheidung: In der 52. Minute landet der Ball nach
einem Schuss von Halid Hasanovic über Umwege bei Kautz, der mit einem
platzierten Schuss von der Strafraumgrenze trifft und in der 64. Minute
spielt der eingewechselte Ognjen Dzeko den ebenfalls eingewechselten
Christian Krieber frei, der den Ball aus spitzem Winkel irgendwie über
die Linie drückt.
Davor und danach gibt’s noch einige Chancen mehr für den SVS, u.a. für
Plattner (nach Solo am Tormann gescheitert), Hasanovic (seinen Schuss
kann der Tormann in den Corner drehen) und zweimal für Dzeko (ein Schuss
und ein Heber gehen jeweils ganz knapp am Tor vorbei).
In den letzten 20 Minuten steigt der SVS vom Gas und verwaltet den Sieg
problemlos, muss allerdings wenige Minuten vor Schluss noch einen
Gegentreffer zulassen, nach einem Steilpass lässt der amtierende
Liga-Torschützenkönig Nuhanovic Tormann Krewalder im Duell Eins gegen
Eins keine Chance.
Fazit:
Während die Halbzeitführung ziemlich glücklich war, geht das Endresultat
auch der Höhe nach in Ordnung. Der SV Spittal war die spielerisch
stärkere Mannschaft, erspielte sich insgesamt mehr Torchancen als der
Gegner und war auch im Abschluss zielstrebiger.
Damit gelang der so lang ersehnte Heimsieg und nicht zuletzt aufgrund
der zuletzt gezeigten Leistungen kann sich der SVS in der Tabelle auch
wieder nach oben orientieren.
Markus Perauer für die Gruppierung
"Caballeros Spittal 03"
August 2009 |
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