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04.06.2010
SV Spittal – VST Völkermarkt 4:5 (2:2)
Goldeckstadion, 250 Zuschauer
1:0 Thomas Pertl (8’)
1:1 Sauerschnig (12’)
1:2 Schreiber (18’)
2:2 Paul Jury (43’)
3:2 Florian Sixt (53’)
3:3 Schweiger (54’)
3:4 Grilz (66’)
3:5 Oswaldi (75’)
4:5 Zeljko Simic (78’)
Aufstellung
SV Spittal: Gaisecker / Sixt – Pertl – Truskaller (15. Rot) – Kofler (46. Hasanovic)
/ Jury – Jurakic – Simic – Lagler (63. Rainer) / Kautz – Plattner
Schon einmal gab es in dieser Saison in einem Spiel mit SVS-Beteiligung
9 Tore und damals (3:6 in St. Andrä) wie heute lautete der Sieger nach
90 Minuten nicht SV Spittal.
Dabei beginnt der SVS
dieses Mal stark. Bereits knapp 30 Sekunden nach Anpfiff taucht
Christian Kautz alleine vor dem gegnerischen Tor auf, scheitert aber am
Tormann.
In der 8. Minute kommt der SVS dann aber schon zur Führung, Thomas Pertl
ist nach einem Standard zur Stelle.
Die Freude über die
Führung hält aber nicht lange, denn zwischen Minute 12 und 18 werden die
Gesichter der SVS-Fans insgesamt dreimal ein Stückchen länger:
-- 12. Minute: Schöner Angriff der Gäste über die Seite, Sauerschnig
wird in der Mitte freigespielt und lässt Martin Gaisecker (der den
gesperrten Wolfi Ott vertritt) keine Chance.
-- 15. Minute: Nach einem harten Foul von Hannes Truskaller nahe der
Mittellinie gibt’s von Schiri Schett eine überharte glatte Rote Karte
und damit muss der heutige Kapitän des SVS bereits nach einer
Viertelstunde vom Feld.
-- 18. Minute: Völkermarkt-Schuss aus über 20 Metern, der Ball kommt
weder scharf noch allzu platziert daher, trotzdem rutscht er Gaisecker
irgendwie durch die Beine und in die Maschen.
Der SVS lässt sich aber
nicht hängen, ist mit einem Mann weniger das bessere Team und kommt noch
vor der Pause zum verdienten Ausgleich durch Paul Jury.
Nach dem Wechsel schaut’s kurz sogar nach drei Punkten aus, denn nach
schöner Vorarbeit von Zeljko Simic (Ball am gegnerischen Strafraum
gehalten und dann ein perfekter Pass zur Mitte) erzielt Florian Sixt das
3:2 für den SVS.
Die Freude hält aber
nur 60 Sekunden, denn direkt nach dem Wiederankick kommen die
Völkermarkter zu einem Eckball und der führt auch schon wieder zum
Ausgleich.
Danach fällt das 3:4 und auch noch das 3:5 – und auch hier stellt sich
die Spittaler Abwehr, wie so oft in dieser Saison nicht geschickt an,
einem eigentlich ungefährlicher Pass in den Strafraum wird nachgeschaut,
bis sich endlich ein Völkermarkter erbarmt und die Kugel ins Netzt
schießt.
Der SVS kommt zwar
durch Simic noch zum Anschlusstreffer (Schuss aus 20 Metern nach einem
Eckball), danach geht aber nichts mehr und nach 90 Minuten hat der SVS
zwar 4 Tore erzielt – 3 davon mit einem Mann weniger – aber trotzdem
keine Punkte geholt.
Fazit:
Mit einer
schwachen Abwehrleistung bringt sich der SV Spittal einmal mehr um einen
Erfolg. Auch wenn die frühe Rote Karte für Truskaller die Aufgabe
natürlich nicht leichter machte, erwies sich die Hintermannschaft des
SVS einmal mehr als überaus fehleranfällig.
Da half dann auch nicht mehr, dass man offensiv eine ansprechende
Leistung bot und bei besserer Chancenauswertung ein Punktezuwachs
jedenfalls möglich gewesen wäre.
Vor der letzten Runde
steht der SVS damit noch immer auf Platz 13 – und da die Konkurrenz auch
nie gewinnt, ist der Klassenerhalt noch immer aus eigener Kraft zu
schaffen.
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