|
|
 |
Fotos
/ Berichte: |
04.09.2009
SV Spittal – VSV 1:2 (0:0)
Goldeckstadion, 400 Zuschauer
1:0 Marco Angerer (64’)
1:1 Ebner (77’, Elfmeter)
1:2 Weissenberger (86’)
Aufstellung
SV Spittal: Krewalder / Kofler – Pertl – Jurakic – Brandner / Sixt – Hasanovic (85.
Dzeko) – Plattner – Krieber / Jury (55. Angerer) – Kautz
Normalerweise starten Spiele des SV Spittal relativ gemächlich, dieses
Mal ist es allerdings anders, denn von Beginn an kommen beide
Mannschaften zu guten Torchancen.
Aus Spittaler Sicht sind vor allem Chancen von Halid Hasanovic (Schuss
aus 13 Metern knapp vorbei /4.), Paul Jury (scheitert alleine vor dem
gegnerischen Tor /7.) und Manuel Plattner (seinen Schuss nach tollem
Solo kann der Tormann abwehren /20.) erwähnenswert.
Die Gäste aus Villach sind spielerisch leicht unterlegen, dank der
fehleranfälligen Spittaler Abwehr kommen aber auch sie zu sehr guten
Torchancen. So zum Beispiel in der 9. Minute (als Thomas Pertl den Ball
nicht trifft und in der Folge ein Villacher alleinstehend vor dem
Spittaler Tor zum Schuss kommt, aber Goalie David Krewalder anschießt)
und in der 22. Minute, als Ivan Jurakic den Ball im Mittelfeld verliert,
was zu einem gefährlichen Konter führt, den aber Krewalder mit toller
Abwehr entschärfen kann.
Nach einer halben
Stunde verliert das Spiel deutlich an Tempo und beide Mannschaften
neutralisieren sich gegenseitig weitgehend. So ähnlich geht’s auch nach
der Pause weiter, Torchancen sind nun Mangelware.
Den nächsten Aufreger
gibt’s erst in Minute 61, als der für Jury eingewechselte Marco Angerer
vom Ex-Spittaler Morak gerade noch so gestört werden kann, dass er
keinen kontrollierten Schuss auf das Villacher Tor mehr abfeuern kann.
In der 64. Minute steht Angerer erneut im Mittelpunkt: Er erkämpft sich
im Mittelfeld den Ball, spielt ihn nach vorne, geht gleich selber nach,
ist schneller als die aufrückende Villacher Verteidigung und sämtliche
Mitspieler und steht somit alleine vor dem gegnerischen Tor. Und da
Angerer seine Nerven im Zaum behält, steht es eine Sekunde später 1:0
für den SVS nach einer schönen Einzelaktion, denn dass ein Spieler sich
sein Tor selber auflegt, sieht man auch nicht alle Tage.
In den folgenden
Minuten hat der SVS das Spiel unter Kontrolle und es sieht ganz danach
aus, als könnte ein Sieg gegen die stark eingeschätzten Villacher
gelingen. Dann aber die verhängnisvolle 77. Minute: Nach einem weiten
Pass in Richtung Spittaler Strafraum lässt Florian Sixt den Ball
aufspringen (anstatt ihn unter Kontrolle zu bringen) und so hat ein in
seinem Rücken stehender Villacher genug Zeit, an Sixt vorbei in Richtung
Ball zu laufen, was Sixt wiederum dazu bewegt, den Villacher
niederzureißen. Die Folge: Es gibt (zu Recht) Elfmeter für die Gäste und
der Ex-Spittaler Ebner lässt sich diese Chance nicht entgehen.
Doch es kommt noch
schlimmer: Wenige Minuten starten die Gäste einen schnellen Konter, die
Spittaler Hintermannschaft ist einmal mehr nicht ganz im Bilde und
Weissenberger bedankt sich mit seinem Treffer zum 1:2.
In den letzten 5 Minuten kann der SVS nicht mehr zusetzen und steht
damit nach 90 Minuten mit leeren Händen da.
Fazit:
Eigentlich
war die Leistung des SVS in diesem Spiel durchaus in Ordnung, doch
individuelle Fehler bzw. Unkonzentriertheiten verhinderten einen
Punktegewinn; dass man diese Fehler erneut trotz Führung im Rücken
beging, ist natürlich besonders bitter.
Redaktionsbericht
Caballeros Spittal 03
September 2009
|