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20.08.2010
Danach neutralisieren sich beide Mannschaften wieder, bis auf einen Schuss von Paul Jury in der 18. Minute (aus 20 Metern einen knappen Meter übers Tor) gibt’s nichts zu berichten. In der 26. Minute ändert sich das dann allerdings schlagartig: Die Spittal-Abwehr kann einen Angriff abwehren, Peter Rainer spielt den Ball schnell nach vorne zu Jury, der geht ein paar Meter und schickt dann den mitgelaufenen Manuel Plattner frei. Wie schon so oft, ist „Plattigoal“ auch dieses Mal schneller als zwei Verteidiger und schupft den Ball aus schon recht spitzem Winkel gekonnt über Krassnitzer zur Spittaler Führung ins Tor.
Durch den Rückstand
aufgeweckt, agiert Treibach in der Folge etwas druckvoller, kann sich
allerdings keine nennenswerte Torchance erspielen. Über die Seiten kommt
man zwar einige Male relativ weit in die Angriffszone, spätestens an der
Strafraumgrenze ist aber jedes Mal Schluss. Einzige Ausnahme: In der 35.
Minute wird ein Treibacher zentral in die Gasse geschickt, doch Martin
Gaisecker im Spittal-Tor reagiert blendend, denn er kommt blitzartig aus
seinem Gehäuse und kann den Ball dem Treibacher noch vom Fuß schlagen.
Bis zur Pause tut sich
dann nichts mehr und auch nach der Pause gibt’s so gut wie keine
Torraumszenen. Treibach versucht zwar, mit einem Doppeltausch für mehr
Druck zu sorgen – aber vergeblich. In der Spittaler Innenverteidigung
sind Claus Neidhardt und Carlos Chaile unüberwindbare Hindernisse und
auch über außen geht nichts mehr, denn die in der ersten Halbzeit
teilweise noch unsicheren Florian Sixt und Thomas Pertl steigern sich
deutlich. Den ersten Torschuss der Gastgeber nach der Pause gibt’s erst in der 68. Minute, der ist allerdings gleich drin: Nach einem Eckball kann die SVS-Abwehr den Ball nur kurz wegschlagen, die Kugel landet bei Mulyk, der aus ca. 11 Metern abzieht und mit seinem Schuss genau ins Eck trifft, Gaisecker ist ohne Abwehrchance. Nun bricht bei den gut 25 mitgereisten Spittal-Fans natürlich die große Nervosität aus, dies aber eigentlich ohne Grund, denn die SVS-Elf steht kompakt und lässt bis zum Schlusspfiff keine einzige Torchance mehr zu. Symptomathisch die Leistung von Treibach-Goalgetter Lessnigg: Durch die Mitte gibt’s kein Durchkommen, Pässe nach außen kommen nicht an und so probiert’s Lessnigg mit Schüssen aus der zweiten oder dritten Reihe, die aber allesamt ungefährlich bleiben. Dazu kommen noch einige Abseitsstellungen, die aber vom hervorragenden Linienrichter allesamt korrekt angezeigt werden. Der SVS fährt noch den einen oder anderen halbherzigen Konter, wirklich Erwähnenswertes ist aber nicht dabei und so gibt’s nach 93 Minuten den Abpfiff und drei nicht unbedingt erwartete Punkte.
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