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08.10.2011

SV FeldkirchenSV Spittal 1:1 (0:1)

Sportplatz Feldkirchen, 500 Zuschauer

 

 

0:1 Halid Hasanovic (31')
1:1 Miloti (86')


 

 

Aufstellung SV Spittal: Huber / Mataja – Neidhardt – Graf – M. Moser / Sixt – Jozef – J. Pichorner – Hasanovic (90. S. Pichorner) – Lagler (79. Krieber) / Plattner


 

Ohne Carlos Chaile (er wird von Luka Mataja ersetzt), sonst aber in der derzeitigen Bestbesetzung tritt der SV Spittal zum großen Gipfeltreffen in Feldkirchen an; bei den Gastgebern fehlt Spielertrainer Micheu.

Die Ausgangslage: Feldkirchen liegt 3 Punkte vor dem SVS, könnte also bei einem Sieg in der Tabelle davonziehen; der SVS hingegen hat die Chance, mit einem Auswärtssieg die Tabellenführung zu übernehmen, denn man hat das deutlich bessere Torverhältnis als die Gastgeber.

In der Anfangsphase ist der SVS die gefährlichere Mannschaft; vor allem die quirligen Offensivspieler Florian Sixt, Halid Hasanovic und Manuel Plattner sorgen immer wieder für Unruhe vor dem Feldkirchen-Tor.
So ist es nur logisch, dass diese drei für die ersten zwei Großchancen des SVS sorgen: Zuerst schickt Sixt Plattner auf der rechten Seite steil, der gibt den Ball optimal zur Mitte, wo Hasanovic wenige Meter vor dem Tor frei  zum Schuss kommt, aber genau auf den Tormann schießt (12').
Wenige Minuten später spielt Plattner Sixt frei, der in der Mitte wieder den freien Hasanovic findet und diesmal geht der Schuss um Zentimeter am Tor vorbei, der Goalie wäre chancenlos gewesen (15').

Wiederum wenige Minuten später kommen die Gastgeber zu ihrer ersten Chance und auch diese ist gleich eine Großchance: Innerhalb von wenigen Sekunden kommt Feldkirchen innerhalb des Spittaler Strafraums gleich dreimal zum Schuss, doch zuerst hält Tormann Daniel Huber, dann kann ein Feldspieler vor der Linie klären und der dritte Schuss geht nebens Tor (18').
Nach knapp einer halben Stunde ist dann wieder der SVS an der Reihe und im dritten Versuch erzielt man das verdiente 1-0: Hasanovic erkämpft sich im Mittelfeld den Ball und schickt Plattner auf die Reise, der zieht bis in den Strafraum und schießt, doch der Tormann kann den Ball abwehren. Allerdings ist Hasanovic zum Glück mit nach vorne gelaufen, denn der Abpraller landet genau vor seinen Füßen und somit sorgt er problemlos für die Spittaler Führung, die von gut 100 mitgereisten Fans frenetisch bejubelt wird, schließlich ist der SVS dank dieses Tors zumindest virtuell Tabellenführer.

Bis zur Pause tut sich dann nur mehr wenig, und auch nach Wiederanpfiff kann sich vorerst keine Mannschaft nennenswerte Torchancen erspielen. Dann aber übernimmt Feldkirchen mehr und mehr das Kommando und drängt den SVS mehr und mehr in die Defensive.
In der 55. Minute versucht ein Feldkirchner erfolgreich, Goalie Huber zu überheben, doch der zurückgeeilte Claus Neidhardt kann den Ball noch vor der Linie klären.
Eine ähnliche Situation gibt's nach 69 Minuten: Dieses Mal kann Huber einen Kopfball nicht bändigen, der Abpraller landet bei einem Feldkirchen-Spieler, der das leere Tor vor sich hat, doch Rafael Graf (heute mit einer sehr starken Leistung) kratzt den Ball von der Linie.

Danach hält der SVS die Gastgeber wieder besser vom eigenen Tor fern, Konterchancen ergeben sich allerdings kaum, denn der SVS bringt kaum noch geordnete Ballstafetten zustande. Trotzdem scheint die Tabellenführung zum Greifen nahe, doch da schlägt - nicht zum ersten Mal gegen den SVS - Feldkirchen-Topscorer Miloti zu: Nachdem er an der Strafraumgrenze den Ball erhalten hat, lässt er noch Luka Mataja ins Leere fahren und bezwingt Huber dann mit einem schönen Heber, der sich exakt unter die Latte senkt (86').
In den Schlussminuten drängt Feldkirchen noch auf den Siegtreffer, der SVS lässt aber nichts mehr anbrennen und so endet dieses Spitzenspiel 1:1.



 

Fazit:

Schade, die Tabellenführung war zum Greifen nahe. Wirklich enttäuscht muss man aus Spittaler Sicht trotz des späten Gegentreffers aber nicht sein, und das aus drei Gründen:

1) Das Unentschieden war leistungsgerecht, denn Feldkirchen war in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft und hätte diese Partie mit etwas Glück sogar gewinnen können.
2) Ein Remis auswärts beim Tabellenführer ist immer ein gutes Resultat.
3) Der SVS bleibt als Tabellenzweiter weiterhin in Kontakt mit der Tabellenspitze und ist mittlerweile schon seit 11 Runden ohne Niederlage; damit fehlt nur noch ein Spiel auf die Serien in den Saisonen 2006/07 und 2007/08, als man jeweils 12 Runden lang ohne Niederlage blieb.