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30.09.2011

SV SpittalSC Hermagor 6:0 (3:0)

Goldeckstadion, 600 Zuschauer

 

 

1:0 Manuel Plattner (18’)
2:0 Jürgen Pichorner (26', Elfmeter)
3:0 Thomas Lagler (32')
4:0 Manuel Plattner (70')
5:0 Christian Krieber (75')
6:0 Andrej Jozef (87')


 

 

Aufstellung SV Spittal: Huber / SixtGrafChaile – M. Moser / Krieber (86. Burusic) – Jozef  – J. Pichorner – Hasanovic (73. Urbas) – Lagler (49. S. Pichorner) / Plattner


 

Zur 90-Jahr-Feier des SV Spittal ist Aufsteiger SC Hermagor zu Gast im Goldeckstadion, trainiert werden die Gäste übrigens von Jasmin Dzeko, einem der besten SVS-Kicker aller Zeiten. Doch für Dzeko und seine Mannschaft sollte es ein ganz bitterer Abend werden, für den SVS hingegen ein echter Feiertag.

Ab dem Anpfiff geht das Spiel in eine Richtung - und zwar in Richtung Hermagor-Tor. Der SVS zeigt von Anbeginn an, dass er auch zehnten Saisonspiel ungeschlagen bleiben will und setzt die Gäste mächtig unter Druck.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde gibt's dann auch schon die Belohnung, denn der SVS geht in Führung: Manuel Plattner wird optimal steil geschickt und läuft alleine aufs Hermagor-Tor, scheitert zwar mit seinem Schuss zuerst noch am Hermagor-Goalie, aber der Abpraller landet genau bei Plattner und jetzt ist das Tor leer und somit das 1:0 erzielt.
Auch beim 2:0 nur 8 Minuten später hat Plattner seine Beine im Spiel, denn nach einem Foul an ihm gibt es einen vertretbaren Elfmeter. Kapitän Jürgen Pichorner lässt sich die Chance nicht entgehen und verwandelt den Strafstoss souverän.
Der SVS lässt nicht locker und erzielt gleich auch noch das 3:0. Diesmal ist es Thomas Lagler, der vor der Strafraumgrenze zwei Gegenspieler austanzt und dann mit einem platzierten Schuss genau ins Eck für den Halbzeitstand sorgt.

Von den Gästen ist wenig zu sehen, nur einmal hat der SVS Glück, als gleich zwei Hermagorer allein aufs Spittaler Tor gegangen wären, aber wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen werden.

Nach der Pause tut sich zuerst einmal wenig, denn der SVS will nicht und Hermagor kann nicht. Ca. ab der 65. Minute sind die Gäste dann aber stehend k.o. und so gibt der SVS nochmals ordentlich Gas und erspielt sich wieder mehrere gute Chancen:
-- 62. Minute: Elfmeter für den SVS, diesmal tritt Halid Hasanovic an, aber er vergibt.
-- 70. Minute: Doppelpass Plattner - Hasanovic - Plattner und dessen Schuss landet exakt im langen Eck.
-- 75. Minute: Christian Krieber wird im Strafraum wunderbar freigespielt und jagt den Ball aus gut 10 Metern unter die Latte.
-- 87. Minute: Andrej Jozef versenkt die Kugel aus recht spitzem Winkel im Hermagor-Tor.

In den letzten 10 Minuten kommt von Hermagor überhaupt keine Gegenwehr mehr, die Gäste wirken völlig demotiviert und entkräftet und können froh sein, dass der SVS in dieser Phase noch einige Chancen verjuxt. Auch der Schiedsrichter zeigt Mitgefühl, denn er pfeift die Partie nach nicht einmal 89 Minuten ab.

 


 

Fazit:

Während der SV Spittal in der ersten Halbzeit "nur" die deutlich bessere Mannschaft war, hatte man in der zweiten Halbzeit des öfteren das Gefühl, dass zwischen beiden Mannschaften eine oder gar mehrere Ligen liegen. Ob die bärenstarke Leistung des SVS oder die Schwäche der Gäste für dieses Gefühl verantwortlich ist, ist Ansichtssache - vermutlich stimmt beides zu gleichen Teilen.

Das 6:0 war jedenfalls auch in dieser Höhe verdient und bedeutete gleichzeitig den höchsten SVS-Sieg seit fast 7 Jahren - was für ein würdiges Ergebnis für die 90-Jahres-Feier !

Bleibt noch das zu sagen, was im Fazit unserer Spielberichte schon seit Wochen steht: Der SVS mischt weiterhin ganz vorne mit, ist weiterhin das einzige ungeschlagene Team der Liga und man kann Mannschaft und Trainer zu diesen Leistungen nur gratulieren !