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Fotos
/ Berichte: |
02.09.2011
SV Spittal – SK Maria Saal
2:2 (0:0)
Goldeckstadion, 200 Zuschauer
1:0 Andrej Jozef (50’)
1:1
Da Silva
(57’)
1:2
Da Silva (67‘)
2:2
Florian Sixt (88‘)
Aufstellung SV Spittal:
Huber / Rainer (66. Urbas)
– Graf – Chaile – M. Moser / Sixt – Jozef – J.
Pichorner – Krieber – S.
Pichorner (72. Burusic) / Plattner
Wie das Duell gegen
Maria Saal geendet hat, hat der werte Leser dieser Zeilen ja bereits
gesehen. Fragt sich, wie dieses 2:2 zustande gekommen ist und, vor
allem, ob man aus Spittaler Sicht mit dem einen Punkt zufrieden sein
kann:
Ja, weil der
SVS ohne die Stammspieler Neidhardt, Hasanovic und Lagler auskommen
musste.
Nein, weil auch bei Maria Saal mehrere Stammspieler, darunter Topscorer
Isopp, fehlten und sich außerdem noch Abwehrchef Nössler während des
Spiels verletzte.
Ja, weil der SVS erst knapp vor Spielende zum Ausgleich kam (88. Minute:
Freistoss von nahe der Strafraumgrenze, Florian Sixt donnert das
Spielgerät ins Kreuzeck).
Nein, weil der SVS mehr Torchancen hatte (vor allem in der ersten
Halbzeit spielte eigentlich nur der SVS; vor allem Manuel Plattner hat
mehrere Topchancen, scheitert aber entweder knapp oder am starken
gegnerischen Goalie).
Ja, weil Maria Saal bei 1:2 einen Kopfball an die Latte setzte - und das
1:3 wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen.
Nein, weil der SVS die Führung (50. Minute: nach einem Getümmel schießt
Sixt aufs lange Eck, der Ball wäre am Tor vorbei gegangen, aber Andrej
Jozef steht am langen Eck goldrichtig und setzt den Ball aus kurzer
Distanz ins Tor) leichtfertig verspielte: Nach dem 1:0 hätte der SVS
eigentlich nur den offensiv ungefährlichen Gegner kontrollieren müssen
und wäre wohl viel eher aus einem Konter zum 2:0 gekommen als die Gäste
zum Ausgleich. Durch eine Unachtsamkeit wurde der SVS jedoch bei eigener
Führung ausgekontert: Zuerst verliert Jürgen Pichorner den Ball und Da
Silva verwertet einen Lochpass ganz abgebrüht (57'). Einige Minuten
später ist der SVS wieder zu weit aufgerückt, wieder ist Da Silva
unterwegs in Richtung Spittal-Tor, spielt Rafael Graf noch einen Knoten
in die Beine und erzielt dann mit einem wuchtigen Schuss das 1:2.
Ja, weil der SVS dank dieses Remis weiterhin als einzige Mannschaft der
Kärntner Liga ungeschlagen ist.
Nein, weil der SVS bei einem Sieg auf Platz 2 der Tabelle gesprungen
wäre; so aber wird man nach Abschluss dieser Runde nur auf Platz 4 oder
5 stehen, und das obwohl man in den ersten 6 Runden 4 Heimspiele hatte.
Fazit:
Ob der SVS einen
Punkt gewonnen oder zwei verloren hat, ist schlussendlich reine
Ansichtssache..
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