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17.09.2011

SV SpittalSV Ruden 2:0 (1:0)

Goldeckstadion, 300 Zuschauer

 

 

1:0 Andrej Jozef (36’)
2:0 Florian Sixt (71')


 

 

Aufstellung SV Spittal: Huber / Graf – Neidhardt – Chaile – M. Moser / Sixt (88. S. Pichorner) – Jozef  – J. Pichorner – Hasanovic (77. Urbas) – Lagler (68. Krieber) / Plattner


 

Mit seiner "Standardaufstellung" geht der SV Spittal ins Spiel gegen Aufsteiger SV Ruden und kommt bereits ganz zu Beginn des Spiels zur ersten Riesenchance: Manuel Plattner stiebitzt einem Gegenspieler den Ball und zieht unbedrängt aufs Rudener Tor, scheitert mit seinem Schuss aber am Tormann.
Wenige Minuten später kommen die Gäste zu ihrer ersten guten Torchance, die gleichzeitig die letzte des gesamten Spiels sein sollte: Eine Rudener setzt sich auf der Seite gegen Marco Moser durch und bedient einen Mitspieler mit einem mustergültigen Pass in den Strafraum, doch der setzt den Ball knapp neben das Spittaler Tor.

In der Folge hat der SVS das Spiel unter Kontrolle, weitere Großchancen lassen aber vorerst auf sich warten, denn der SVS agiert nicht so aggressiv und offensiv wie in den letzten Heimspielen.
Trotzdem fällt nach 36 Minuten die verdiente Führung: Freistoss für den SVS von der Seite, Jürgen Pichorner gibt den Ball flach in Richtung Sechzehner, wo Florian Sixt abzieht und mit Glück landet die Kugel im Tor, denn vom Rücken von Andrej Jozef wird der Ball unhaltbar für den Ruden-Tormann abgefälscht.
Kurz danach steht Pichorner noch einmal im Fokus, denn nach einem Ruden-Angriff klärt er gleichermaßen riskant und gekonnt im eigenen Strafraum mittels einer "Monstergrätsche".
 

Nach der Pause wird der SVS mit der Führung im Rücken immer besser und erspielt sich einige gute Chancen: Nach Plattner-Kopfballvorlage kommt ein Spittaler im Strafraum zum Schuss, schießt aber ausgerechnet Plattner ab, der somit zum Torwart wider Willen wird (54'). Dann ziehen Plattner und Pichorner alleine auf das Ruden-Tor, aber Plattner schießt knapp daneben, anstatt zu Pichorner zu spielen, der den Ball ins leere Tor hätte schießen können (60'). Und dann kommen Halid Hasanovic, Plattner und Jozef in einem Getümmel jeweils zum Schuss, aber jedes Mal kann ein Ruden-Spieler den Ball noch irgendwie vor der Linie wegschlagen (68').

In der 71. Minute fällt dann aber das gleichermaßen hochverdiente und spielentscheidende 2-0: Der eingewechselte Christian Krieber kämpft sich rechts durch und flankt in die Mitte auf Sixt, der den Ball wunderschön über den gegnerischen Tormann ins Netzt lupft.
In den Schlussminuten kontrolliert der SVS Ball und Gegner, vergibt durch Plattner noch eine sehr gute Torchance und so bleibt es beim 2:0.

 

 

Fazit:

Solides Spiel und ein verdienter Sieg, der bei besserer Chancenauswertung durchaus noch höher hätte ausfallen können.