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Fotos
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14.10.2011
SV Spittal – SK Treibach
3:1 (0:0)
Goldeckstadion,
350 Zuschauer
1:0 Manuel Plattner (48’)
2:0 Manuel Plattner (51')
3:0 Halid Hasanovic (63')
3:1 Lessnigg (75', Elfmeter)
Aufstellung SV Spittal: Huber / Graf – Neidhardt – Chaile – M. Moser /
Sixt – Jozef – J. Pichorner – Hasanovic (87. S.
Pichorner) – Lagler (75. Krieber) /
Plattner (85. Urbas)
Bei schon spätherbstlichen Temperaturen ist an diesem Abend der SK
Treibach zu Gast im Goldeckstadion. Die Treibacher waren in den letzten
Runden bestens in Form und liegen auf Platz 4 der Tabelle - der SV
Spittal ist also gewarnt.
In den Anfangsminuten ist für den SVS nicht mehr als eine optische
Überlegenheit drin, Torchancen gibt's vorerst noch keine. Erst nach 10
Minuten muss Treibach-Goalie Krassnitzer erstmals eingreifen, er
entschärft einen Freistoss von Florian Sixt ohne große Probleme. Wenige
Minuten später hätte Krassnitzer nichts mehr ausrichten können, doch
nach einem Kopfball von Carlos Chaile geht die Kugel knapp am
gegnerischen Tor vorbei.
Die erste Großchance erspielt sich der SVS dann nach 19 Minuten:
Traumpass von Jürgen Pichorner auf Manuel Plattner, der nimmt sich den
Ball wunderbar mit und entkommt der Treibach-Abwehr, überhebt dann aber
nicht nur den Tormann sondern auch knapp das Tor.
Danach steht die Treibach-Defensive besser und so kommt der SVS trotz
Feldüberlegenheit vorerst zu keinen weiteren Torchancen. Erst in der 43.
Minute wird's wieder brenzlig: Nach einem Corner kommt Halid Hasanovic
zum Kopfball, doch der Tormann kann den Ball mit toller Parade zur Ecke
drehen. Kurz danach ist Krassnitzer wieder gefordert und kann einen
Steilpass von Hasanovic ganz knapp vor Plattner erreichen. Wiederum kurz
danach geht's in die Pause. Von Treibach ist bis dahin übrigens offensiv
gar nichts zu sehen, Goalie Daniel Huber hat keinen einzigen Schuss auf
sein Tor zu halten und muss sich nur einmal bei einer Flanke lang
machen.
Nach Wiederanpfiff sind viele durstige Fans noch gar nicht wieder auf
ihrem Platz - was auch damit zusammenhängt, dass es im Goldeckstadion
mittlerweile unverständlicherweise nur mehr einen einzigen Bierausschank
gibt -, da geht der SVS schon in Führung: Die Treibach-Abwehr lässt
einen langen Pass von Claus Neidhardt passieren, Plattner schnappt sich
den Ball, geht von halblinks aufs Treibach-Tor und schiebt die Kugel am
Goalie vorbei ins Netz zur verdienten Führung.
Nur wenige Minuten später ist es wieder Plattner, der die SVS-Fans
jubeln lässt: Thomas Lagler scherzelt einen weiten Ball per Kopf genau
in den Lauf von Plattner, der ist wieder auf und davon und überlupft den
Tormann - das 2:0 in der 51. Minute.
Und nach 63 Minuten fehlen nur ca. 3cm auf den ersten Plattner-Hattrick:
Lagler spielt links den mitgelaufenen Marco Moser schön frei und dessen
Stanglpass hämmert Plattner aus 8 Metern an die Innenstange. Doch das
Glück ist dem SVS hold, denn der Abpraller landet bei Hasanovic, der mit
einem platzierten Schuss aus 12 Metern für das 3:0 sorgt.
Wieder nur kurz später fast das 4:0, nach einem Konter taucht Andrej
Jozef alleine vor dem Tor auf, lässt sich schlussendlich aber so viel
Zeit, dass er noch abgedrängt werden kann.
Treibach ist in der Offensive weiterhin nicht existent, kommt eine
Viertelstunde vor Schluss aber trotzdem zum Anschlusstor: Nach einem
Pass in den Strafraum fällt ein Treibacher über die Hände von Huber -
knifflige Situation; der Schiri jedenfalls kommt zum Ergebnis, dass
Huber den Ball nicht erwischt hat, also gibt's Elfmeter für Treibach,
den Lessnigg verwertet.
Eine nennenswerte Treibach-Schlussoffensive findet trotzdem nicht statt,
der SVS hat überhaupt keine Probleme, das Ergebnis über die Zeit zu
bringen und hat sogar noch die eine oder andere Torchance, so zB durch
einen Plattner-Schuss aus 20 Metern, der nur ganz knapp am Tor
vorbeigeht (80').
Fazit:
Der SV Spittal gewinnt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung
verdient mit 3:1.
Im Laufe der 90 Minuten konnten sich Pichorner & Co 6 Topchancen
herausspielen, während Treibach nur einen einzigen Schuss aufs Tor (=den
Elfmeter) zu verzeichnen hatte. Da ist es nur logisch, dass der Sieg
mehr als verdient war. Spieler des Spiels war klarerweise Manuel
Plattner, der seine Stärken einmal mehr gekonnt ausspielte und nach 12
Runden schon bei starken 9 Toren hält. Aber es war auch die starke
Mannschaftsleistung, die den Sieg ermöglichte und vor allem dafür
sorgte, dass sich Treibach in keiner Phase des Spiels entfalten konnte.
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