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Geschichte
des SV Spittal 2004 - 2005: |
"...die Hoffnungen für die kommende Saison sind quasi gar nicht vorhanden,
Stammspieler wie Peter Hohenberger, Hannes Kuba, Thomas Reihhold, Stefan Friessnegger, Bajo Savic, Acar Levent, Martin Abwerzger und Arnold
Freissegger verließen den Club. Es fehlt uns an Identifikationsfiguren
in der Mannschaft, lediglich Wolfi Ott und Claus Neidhardt hielten die
Stellung...."
Mit diesen Worten endete der letztjährige SVS-Jahresrückblick. Wie
sollten wir uns doch täuschen.
Unsere Mannschaft spielte eine wirklich tolle Saison 2004 / 2005 und
landete letzten Endes auf dem tollen 5. Rang.
Trotz eines schlechten Gefühls in der Magengegend - auf Grund der furchtbaren Erwartungen an die Saison - pilgerten einige Caballeros ins
steirische Hartberg. Unsere Freunde galten ja in der heurigen Saison als
einer der Titalaspiranten. Wir wunderten uns nicht schlecht, als wir
nach dem Schlusspfiff unsere bengalischen Fackeln auf Grund des 0:2
Auswärtserfolges anzünden durften. Doch noch konnte niemand ahnen, mit
wie vielen positiven Überraschungen wir noch im Lauf der Saison zu
rechnen hatten.
Eine Woche später war der ASK Köflach im Goldeckstadion zu Gast. Ein
Wolkenbruch sorgte dafür, dass wir Caballeros die einzigen Besucher im
Stadion waren, welche sich nicht auf die überdachte Tribüne flüchteten.
Leider schenkte man in diesem Match eine 2:0 Führung her und spielte
remis.
Beim Aufsteiger SV Feldirchen kam man ebenfalls über ein 1:1 nicht
hinaus und fiel logischerweise in der Tabelle ein wenig weiter nach
unten.
Gegen den späteren Meister SC Schwanenstadt fehlte uns ein wenig das
Glück, das Spiel ging auf Grund eines fragwürdigen Elfmeters mit 0:1
verloren. Zusätzlich erhielten Claus Neidhardt und Hannes Jochum - für
uns unverständlich - die Rote bzw. Gelb-Rote Karte. Unseren Unmut
brachten wir nach dem Spiel in Form eines Sitzstreikes zum Ausdruck.
Dieser - sowie die überaus gut gemeinten Ratschläge unseres Bozo's in
Richtung Schiri - führten letztendlich dazu, dass dieser bis zur
Autobahnauffahrt Spittal Ost eine nette Eskorte von Beamten der Gendamerie erhielt.
Trotz des etwas ins Stocken geratenen Saisonstarts machten wir uns auf
den Weg nach Linz, wo wir gemeinsam mit den beiden gesperrten
Verteidigern Hannes Jochum und Claus Neidhardt dem Spiel gegen BW auf
der Tribüne beiwohnten. Der Zwischenstand von 3:0 war leider genau jenes
Ergebnis, welches wir uns auf Grund der ausgedünnten Abwehr erwartet
hatten. Was jedoch in der 2. Hälfte geschah, davon träumt man als Fan
sonst nur. Unsere Kicker bewiesen eine gigantische Moral, holten Treffer
für Treffer auf und als David Witteveen den Ball zum 3:3 in die Maschen
knallte, gab es für uns Fans kein Halten mehr.
Mit diesem Erfolg im Gepäck waren wohl Spieler und Fans top motiviert.
Nur so ist es erklärbar, dass die Union Perg mit 6:1 aus dem
Goldeckstadion katapultiert wurde. Nach dem Spiel konnten gemeinsam von
Spielern und Fanclubmitgliedern noch einige Unklarheiten geklärt werden,
welche wenigstens einmal hier erwähnt werden sollten:
1.)Es passen wesentlich mehr Leute in ein Taxi als der Fahrer zu wissen
glaubt
2.)Weder die Spieler des SV Spittal noch deren Fans sind für's
Karaoke-Singen geeignet
3.)Wenns es sich um's Fortgehen dreht, so gehen die Caballeros wohl
immer als Letzte nach Hause (Zitat Wolfi Ott)
Kurzum, wir taten alle etwas für das Gemeinschaftsgefühl *gg*
Eine Woche später wurden die Amateure des FC Kärten auswärts
unspektakulär mit 0:1 geschlagen. Am nächsten Spieltag gelang unserer
Mannschaft abermals das Kunststuck ein 3:0 auswärts umzudrehen, dieses
Mal war St. Andrä das Opfer.
Die SVG Bleiburg wurde 1:0 im Goldeckstadion geschlagen, doch 7 Tage
später wurde der SVS wieder das Opfer eines gedrehten Spiels. In
Voitsberg lag man bereits mit 0:2 in Front, das Match ging schließlich
jedoch mit 3:2 verloren.
Keineswegs gebrochen agierte unsere Mannschaft im darauffolgenden Spiel
zu Hause gegen die Sturm Graz Amateure. Das Duell der bis zu diesem
Zeitpunkt torgefährlichsten Mannschaften entschieden wir ganz klar für
uns - Endstand: 6:0, ein Treffer schöner als der andere. Claus
Neidhardt soll nach seinem herrlichen Solo zum 6:0 sogar gesagt haben:
"Jetzt kann ich aufhören, weil einen solchen Treffer erziel ich nie
mehr wieder".
Auch das darauffolgende Auswärtsmatch bei den Paschinger Amateuren
entschieden wir ganz locker mit 0:2 für uns. Nach diesem Spiel glaubten
einige Spittaler bereits an mehr, verdrängt waren die anfänglich so
großen Abstiegsängste. Der SV Spittal befand sich nach 12 Runden auf dem
traumhaften 4. Platz.
Die folgenden 3 Spiele - welche auch gleichzeitig die letzten 3 der
Herbstrunde waren - gaben uns und so manchem Vereinsverantwortlichen
dann doch wieder zu denken. Gegen Wels unterlag man zu Hause mit 1:4,
das Spiel bei der Union St. Florian ging mit 2:1 in die Hose und im
letzten Spiel kam man über ein 1:1 gegen Aufsteiger SC Kalsdorf nicht
hinaus.
So ging man mit gemischten Gefühlen in den langen Winter. Einerseits war
man von der Stärke unserer Mannschaft überrascht und begeistert,
andererseits wußte man um die fehlende Konstanz bescheid und es war uns
auch bewußt, dass wir bis dato vom Verletzungsteufel verschont geblieben
waren. Dieser erinnerte sich jedoch eine Woche vor dem Start in die
Frühjahrsmeisterschaft wieder an uns und entriss David Witteveen unserem
Kader. Manuel Plattner mußte für ihn einspringen und nützte seine Chance
hervorragend.
Der Start ins Frühjahr glückte perfekt, Feldkirchen wurde mit 4:0
aus dem Goldeckstadion gefegt und auch der TSV Hartberg mußte nur wenige
Tage später im Nachholspiel erkennen, dass gegen den SVS heuer keine
Punkte erzielt werden konnten, Endstand 2:0 für den SVS.
Beim späteren Meister Schwanenstadt spielte man 1:1 Unentschieden (man
darf raten, wie der Treffer der Oberösterreicher zustandekam - richtig,
durch einen fragwürdigen Elfmeter).
Die Bilanz gegen Mannschaften aus Oberösterreich könnte jedoch schon
eine Woche später wieder verbessert werden, ein 1:0 Heimsieg gegen BW
Linz sicherte wertvolle 3 Punkte.
Das 2. Nachtragsspiel gegen den ASK Köflach wurde leider Gottes mit 3:1
verloren. Gegen die Steirer sah man in beiden Partien nicht unbedingt
clever aus, hier bleibt ein kleiner bitterer Nachgeschmack bestehen.
Das Match gegen Perg wurde eine Runde später mit 1:1 beendet, die FCK
Amateure wurden mit 2:1 geschlagen. Es folgte eine kleine Serie von 2
Spielen, welche Unentschieden endeten, sowohl gegen St. Andrä, als auch
gegen Bleiburg wurde 2:2 gespielt.
Eine Woche später setzte es eine 1:3 Heimniederlage gegen Voitsberg, die
verlorenen Punkte wurden jedoch in Graz bei den Sturm Amateuren
zurückerobert - Endstand 1:2.
In Spittal gelang es wiederum eine Woche später jedoch nicht die Pasching Amateure zu biegen, das
Match ging mit 2:4 verloren und auch 7 Tage später in Wels beim 1:1
fehlte wohl schon ein wenig der nötige Biß. Die Saison war längst
gegessen, man befand sich im vorderen Tabellenteil, so mancher träumte
auch schon vom Vizemeistertitel.
Gerade in dieser Zeit kamen Gerüchte auf, welche den SVS für bankrott
erklärten, ein Verbleib in der Regionalliga wurde in Frage gestellt. In
Voitsberg baute so mancher Fan wohl schon darauf, dass der SV Spittal
zwangsabsteigen müßte und die zu diesem Zeitpunkt schwer
abstiegsgefährdeten Voitsberger sich so retten könnten. Wenige Tage
später trat unser - erst vor kurzem ins Amt gewählte Obmann Otto Graf -
aus beruflichen Gründen zurück. Dieser Rücktritt mag zwar aus seiner
Sicht nötig gewesen sein, er brachte aber nicht gerade mehr Ruhe ins
Vereinsgeschehen des SV Spittal.
Nichts desto trotz wurde die Union St. Florian im letzten Heimspiel mit
2:1 geschlagen.
Vor dem letzten Spiel gegen den Aufsteiger SC Kalsdorf wäre der
Vizemeistertitel tatsächlich noch erreichbar gewesen, doch man
verabschiedete sich mit einer 3:0 Niederlage aus der Saison, den
anschließend stattfindenden Feiern tat diese Niederlage jedoch keinen
Abbruch.
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Naja, was sagt man zu einer Saison, in der man mit dem Abstieg rechnet,
in der größtenteils eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von
unter 22 höchst engagiert und erfolgreich kickte, in der man mit Zeljko
Simic den Torschützenkönig der Regionalliga Mitte stellte, in der man den bisherigen Torrekord des SV Spittal in
der Regioanlliga Mitte übertraf, in der man sich so richtig für den
eigenen Club begeistern konnte, weil dieser ausnahmslos mit
sympathischen Spielern gespickt war, die auch größtenteils aus der
Region Spittal stammen?
Ich glaube, man kann sich einfach nur herzlich bedanken und noch einmal
an diese tolle Saison zurückdenken.
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Nach dieser Saison verlassen Stefan Lambert, Davor Hrstic und Wolfi Ott
den SV Spittal. Wir wünschen ihnen auf diesem Wege alles Gute für die
Zukunft und von unserem Wolfi erwarten wir doch ganz stark, dass er im
nächsten Jahr beim Spiel des SV Feldkirchen gegen den SVS sein neues
Caballeros Shirt unter dem Tormanndress trägt *gg*
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Nun aber genug der vielen Worte, viel Spass mit unser ausführlichen
Saisonstatistik, einfach noch einmal zum so richtig genießen...
Abschlusstabelle:
| Pl. |
Verein
|
Spiele |
S |
U |
N |
Tordiff. |
Torverhältnis |
Pkt . |
|
1.
|
SC Schwanenstadt
|
30
|
18
|
8
|
4
|
17
|
43
|
:
|
26
|
62
|
| 2. |
TSV Hartberg |
30 |
14 |
8 |
8 |
22 |
55 |
: |
33 |
50 |
| 3. |
Pasching Amat. |
30 |
13 |
8 |
9 |
16 |
57 |
: |
41 |
47 |
| 4. |
ASK Köflach |
30 |
13 |
8 |
9 |
10 |
42 |
: |
32 |
47 |
| 5. |
SV Spittal |
30 |
12 |
10 |
8 |
12 |
56 |
: |
44 |
46 |
| 6. |
Union St. Florian |
30 |
12 |
10 |
8 |
12 |
39 |
: |
27 |
46 |
| 7. |
Sturm Graz Amat. |
30 |
13 |
5 |
12 |
3 |
49 |
: |
46 |
44 |
| 8. |
SVG Bleiburg |
30 |
11 |
7 |
12 |
-15 |
37 |
: |
52 |
40 |
| 9. |
SV Feldkirchen |
30 |
9 |
11 |
10 |
-9 |
46 |
: |
55 |
38 |
| 10. |
FC BW Linz |
30 |
8 |
13 |
9 |
1 |
33 |
: |
32 |
37 |
| 11. |
ASK Voitsberg |
30 |
8 |
11 |
11 |
-3 |
39 |
: |
42 |
35 |
| 12. |
FC Wels |
30 |
10 |
5 |
15 |
-8 |
34 |
: |
42 |
35 |
|
13.
|
SK St. Andrä
|
30
|
8
|
11
|
11
|
-10
|
34
|
:
|
44
|
35
|
|
14. |
DSG Union Perg |
30 |
8 |
10 |
12 |
-14 |
31 |
: |
45 |
34 |
|
15.
|
FCK Amat.
|
30
|
8
|
7
|
15
|
-11
|
30
|
:
|
41
|
31
|
| 16. |
SC Kalsdorf |
30 |
3 |
12 |
15 |
-23 |
32 |
: |
55 |
21 |
|
Der SC Schwanenstadt ist Meister der
Regionalliga Mite 2004/05. Damit steigen die Oberösterreicher in die 2. Liga
auf. Die Amateure des FC Kärnten und der SC Kalsdorf sind die beiden
Absteiger der heurigen Saison. Die Aufsteiger
aus den 3 Landesligen sind der SAK, der 1.FC Vöcklabruck aus Oberösterreich
und der SV Bad Aussee aus der Steiermark.
Fieberkurve:
Torschützenliste:
Spielplan:
|
Runde |
Datum |
Spiel |
Ergebnis |
|
1. |
13.08.04 |
TSV Hartberg - SV Spittal |
0:2 |
|
2. |
20.08.04 |
SV Spittal - ASK Köflach |
2:2 |
|
3. |
27.08.04 |
SV Feldkirchen - SV Spittal |
1:1 |
|
4. |
03.09.04 |
SV Spittal - SC Schwanenstadt |
0:1 |
|
5. |
10.09.04 |
FC BW Linz - SV Spittal |
3:3 |
|
6. |
17.09.04 |
SV Spittal
- DSG Union Perg |
6:1 |
|
7. |
24.09.04 |
FCK Amateure - SV Spittal |
0:1 |
|
8. |
01.10.04 |
SK St. Andrä - SV Spittal |
3:3 |
|
9. |
08.10.04 |
SV Spittal - SVG Bleiburg |
1:0 |
|
10. |
15.10.04 |
ASK Voitsberg - SV Spittal |
3:2 |
|
11. |
22.10.04 |
SV Spittal - Sturm Graz Amateure |
6:0 |
|
12. |
30.10.04 |
SV Pasching Amateure - SV Spittal |
0:2 |
|
13. |
06.11.04 |
SV Spittal - FC Wels |
1:4 |
|
14. |
13.11.04 |
Union St. Florian - SV Spittal |
2:1 |
|
15. |
20.11.04 |
SV Spittal - Kalsdorf |
1:1 |
|
16. |
29.03.05 |
SV Spittal
- TSV Hartberg |
2:0 |
|
17. |
12.04.05 |
ASK Köflach - SV Spittal |
3:1 |
|
18. |
26.03.05 |
SV Spittal
- SV Feldkirchen |
4:0 |
|
19. |
01.04.05 |
SC Schwanenstadt - SV Spittal |
1:1 |
|
20. |
08.04.05 |
SV Spittal - FC BW Linz |
1:0 |
|
21. |
15.04.05 |
DSG Union Perg - SV Spittal |
1:1 |
|
22. |
22.04.05 |
SV Spittal - FCK Amateure |
2:1 |
|
23. |
29.04.05 |
SV Spittal - SK St. Andrä |
2:2 |
|
24. |
07.05.05 |
SVG Bleiburg - SV Spittal |
2:2 |
|
25. |
13.05.05 |
SV Spittal - ASK Voitsberg |
1:3 |
|
26. |
20.05.05 |
Sturm Graz Amateure - SV Spittal |
1:2 |
|
27. |
27.05.05 |
SV Spittal
- SV Pasching Amateure |
2:4 |
|
28. |
03.06.05 |
FC Wels - SV Spittal |
1:1 |
|
29. |
10.06.05 |
SV Spittal
- Union St. Florian |
2:1 |
|
30. |
17.06.05 |
Kalsdorf - SV Spittal |
3:0 |
Saisonstatistik:
Der SVS erreichte
heuer die beste Platzierung seit 5 Jahren und erzielte so viele Tore wie
noch nie in seiner Regionalliga-Geschichte.
Zum
torgefährlichsten Team der heurigen Saison reichte es aber trotzdem
knapp nicht, ganz zum Schluss wurde man noch von den Pasching Amateuren
abgefangen (57 Tore).
Bei den Gegentoren
schaute es nicht ganz so gut aus, nur 5 Teams erhielten mehr Gegentore
als der SVS (Feldkirchen, Kalsdorf, Bleiburg, Sturm Amateure, Perg)
|
Platzierungen des SV Spittal in
seiner bisherigen Regionalliga Geschichte |
|
Jahr |
Platz |
G |
U |
N |
Diff. |
GT |
ET |
Pkt |
|
2004/05 |
5 |
12 |
10 |
8 |
12 |
56 |
44 |
46 |
|
2003/04 |
14 |
08 |
10 |
12 |
-11 |
27 |
38 |
34 |
|
2002/04 |
7 |
11 |
9 |
10 |
7 |
41 |
34 |
42 |
|
2001/02 |
5 |
15 |
8 |
7 |
19 |
49 |
30 |
53 |
|
2000/01 |
10 |
11 |
6 |
13 |
-4 |
47 |
51 |
39 |
|
1999/2000* |
3 |
16 |
3 |
7 |
18 |
43 |
25 |
51 |
*
Die Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte
Platzierung des SV Spittal in
der Heimtabelle 2004/05:
7. ------- 8-3-4 ----- 33:20 ----- 27 Punkte
Stärkste
Heimmannschaften waren Schwanenstadt (35 Punkte) und St. Florian (34),
am schwächsten Kalsdorf (14) und St. Andrä (15)
Platzierung des SV Spittal in
der Auswärtstabelle 2004/05:
5. ------- 4-7-4 ----- 23:24 ----- 19 Punkte
Auch auswärts war
Schwanenstadt am stärksten (27 Punkte), gefolgt von Pasching (23). Wenig
zu holen gab’s für Kalsdorf (7) und Bleiburg (10).
Platzierung des SV Spittal in
der
Herbstsaison 2004/05:
5. ------- 6-5-4 ----- 32:21 ----- 23 Punkte
Platzierung des SV Spittal in
der
Frühjahrssaison 2004/05:
6. ------- 6-5-4 ----- 24:23 ----- 23 Punkte
Hartberg (29) und
Pasching (28) waren übrigens im Frühjahr am stärksten, am schwächsten
Kalsdorf (10) und St. Andrä (12).
|
Bundesländerbilanz |
|
Gegner aus |
SP |
G |
U |
N |
GT |
ET |
Pkt |
|
KTN |
8 |
4 |
4 |
0 |
16 |
9 |
16/24 |
|
STMK |
10 |
4 |
2 |
4 |
19 |
16 |
14/30 |
|
OÖ |
12 |
4 |
4 |
4 |
21 |
19 |
16/36 |
Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte
Punkte gegen starke Gegner
(Schw’stadt, Hartberg, Pasching, Köflach, St. Florian):
4 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen, TV 15:14, 14 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen mittelschwere
Gegner (Sturm, Bleiburg, Feldkirchen, BW Linz, Voitsberg):
5 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen, TV 23:13, 18 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen schwache Gegner
(Wels, St. Andrä, Perg, FCK Amateure, Kalsdorf):
3 Siege, 5 Remis, 2 Niederlagen, TV 18:17, 14 von 30 möglichen Punkten)
Auffällig, dass der
SVS gegen die in der Tabelle schlecht platzierten Mannschaften nicht
mehr Punkte erreichen konnte als gegen die Top-Mannschaften!
Spielverläufe:
In insgesamt 21
Spielen schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 11 mit
einem Sieg, 7 mit einem Remis und 3 mit einer Niederlage. Auch ein
Zwei-Tore-Vorsprung war nicht unbedingt siegesbringend: Gegen Voitsberg
wurde aus einem 2-0 noch ein 2-3 und gegen Köflach aus einem 2-0 ein
2-2.
9 mal geriet der SVS
mit 0-1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 5 mit einer Niederlage,
3 mal konnte noch ein Remis erreicht werden und einmal konnte man das
Spiel noch drehen (2-1 gegen die FCK Amateure). Bei den Remis enthalten
sind allerdings die Auswärtsspiele in Linz bzw. St. Andrä, wo man
jeweils ein 0-3 aufholen konnte.
An diesen Zahlen
erkennt man auch, dass kein einziges Spiel des SVS 0-0 endete (zum
Vergleich: in der letzten Saison gab es 6 mal ein 0-0).
Besonders auffällig
und erfreulich ist auch, dass der SVS in dieser Saison in nur 2 Spielen
ohne Torerfolg blieb (4. Runde gegen Schwanenstadt, 30. Runde in
Kalsdorf). Dieser Wert ist in der heurigen Liga einzigartig, sogar
Meister Schwanenstadt konnte in 5 Spielen kein Tor erzielen.
Noch sicherer macht
der Vergleich mit 2003/04: Letzte Saison schoss der SVS in 13 Spielen
kein Tor.
Umgekehrt konnte der
SVS immerhin 8 mal zu null spielen (letzte Saison zwar 10 mal, aber
darin enthalten sind 6 Spiele, die 0:0 endeten). Spitzenreiter ist hier
Schwanenstadt, das 16 mal ohne Gegentor blieb.
Rekorde:
Höchster Heimsieg:
6:0 (gg. Sturm Amateure, 11. Runde)
Höchste
Heimniederlage: 1:4 (gg. Wels, 13. Runde)
Höchster
Auswärtssieg: 2:0 (in Hartberg, 1 Runde und Pasching, 12. Runde)
Höchste
Auswärtsniederlage: 0:3 (in Kalsdorf, 30. Runde)
Häufigstes Ergebnis:
1:1 (5 mal, übrigens war der SVS bei jedem dieser Remis in Führung)
Serien:
Keine sonderlich
aufregenden Serien, da der SVS das ganze Jahr über in etwa gleich gute
Leistungen bot.
Am längsten
ungeschlagen blieb man mit 5 Spielen von der 5. bis zur 9. Runde bzw.
von der 17. bis zur 21. Runde.
Längste Serie ohne
Sieg: 4 Runden (2. bis 5. Runde)
Zwei Siege
hintereinander gab es in der 6./7. und in der 11./12. Runde,
zwei Niederlagen
hintereinander in der 13./14. Runde.
Torverteilung:
Hier fällt auf, dass
der SVS anfangs der Spielhälften gut drauf war, gegen Ende der Hälften
hingegen überdurchschnittlich viele Gegentore erhielt. Mögliche
Erklärung? Vielleicht schwindende Konzentration, an der Fitness dürfte
es wohl eher nicht liegen.
Platzverweise:
Immerhin 8 mal
mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen:
Rote Karten gab’s
für Hannes Jochum (gg. Schwanenstadt /4. Runde) und Stefan Takats (gg.
Voitsberg /25. Runde)
Gelb-Rot sahen Claus
Neidhardt (gg. Schwanenstadt /4. Runde, gg. Bleiburg /9. Runde, in St.
Florian /14. Runde), Zeljko Simic (gg. Perg /6. Runde), Udo Gasser (in
Schwanenstadt /19. Runde) und Martin Morgenstern (in Bleiburg /24.
Runde)
Gegnerische Spieler
wurden 4 mal ausgeschlossen (jeweils gelb-rot): Archan (Hartberg /1.
Runde), Werner (St. Florian /sowohl 14. als auch 29. Runde), Micheu
(Feldkirchen /18. Runde)
Elfmeter:
Für den SVS gab es
nur einen Elfmeter (gg Sturm /11. Runde – verschossen von Norman Prenn)
Gegen den SVS wurden
4 Elfer verhängt:
Gegen Schwanenstadt
(4. Runde – verwandelt)
Gegen Sturm (11.
Runde – verschossen)
In Schwanenstadt
(19. Runde – verwandelt)
In Bleiburg (24.
Runde – verschossen)
Torschützen:
Gleich 13
verschiedene Spieler zeichneten für insgesamt 56 Treffer verantwortlich.
Zum Vergleich: Saison 2003/04 – ebenfalls 13 Torschützen, aber nur 27
Treffer.
Toptorschütze war
Zeljko Simic mit 16 Treffern, gefolgt von David Witteveen mit 9 sowie
Claus Neidhardt, Norman Prenn und Manuel Plattner (jeweils 6 Treffer).
2003/04 wurde Stefan
Friessnegger klubinterner Torschützenkönig, dazu reichten allerdings 5
Treffer.
Der SVS stellt heuer
übrigens auch erstmals in seiner Regionalliga-Historie in Person von
Zeljko Simic (gemeinsam mit Tichy /Schwanenstadt) den Torschützenkönig
der Regionalliga Mitte.
Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur
Einsatzzeit:
David Witteveen
--------- Torerfolg im Schnitt alle 145 Minuten
Zeljko Simic
-------------- Torerfolg im Schnitt alle 159 Minuten
Manuel Plattner
---------- Torerfolg im Schnitt alle 166 Minuten
Es wurden insgesamt
4 Jokertore (also durch eingewechselte Spieler) erzielt: 2x Martin
Abwerzger, Alex Kruse, Wolfram Hierländer.
|
Einsatzzeiten der SVS-Kicker in der
Saison 2004/05 |
|
Nr. |
Name |
Einsatzzeit in Minuten (max=2700) |
Einsätze |
Ein/-Auswechslungen |
|
1 |
Jochum, Hannes |
2.583 |
29 |
0/1 |
|
2 |
Simic, Zeljko |
2.551 |
29 |
0/9 |
|
3 |
Prenn, Norman |
2.533 |
30 |
1/10 |
|
4 |
Truskaller, Hannes |
2.466 |
28 |
0/4 |
|
5 |
Hilberger, Martin |
2.437 |
28 |
0/3 |
|
6 |
Ott, Wolfi |
2.340 |
26 |
0/0 |
|
7 |
Trupp, Daniel |
2.296 |
28 |
2/3 |
|
8 |
Neidhardt, Claus |
2.270 |
26 |
0/0 |
|
9 |
Abwerzger, Martin |
2.237 |
28 |
3/6 |
|
10 |
Lambert, Stefan |
1.593 |
24 |
7/10 |
|
11 |
Gasser, Udo |
1.511 |
22 |
4/1 |
|
12 |
Witteveen, David |
1.305 |
15 |
0/5 |
|
13 |
Plattner, Manuel |
998 |
21 |
12/1 |
|
14 |
Morgenstern, Martin |
880 |
12 |
2/4 |
|
15 |
Kruse, Alex |
586 |
18 |
11/7 |
|
16 |
Takats, Stefan |
353 |
4 |
0/0 |
|
17 |
Nagy, Mario |
212 |
11 |
11/1 |
|
18 |
Bruncic, Peter |
121 |
3 |
1/2 |
|
19 |
Orascanin, Almir |
71 |
6 |
6/0 |
|
20 |
Graf, Tobias |
47 |
3 |
3/0 |
|
21 |
Hierländer, Wolfram |
47 |
2 |
2/0 |
|
22 |
Sixt, Florian |
19 |
1 |
1/0 |
|
23 |
Van de Verdonk, Ralf |
1 |
1 |
1/0 |
Übrigens: Insgesamt
67 mal wurde ein Spielerwechsel durchgeführt (90 wären theoretisch
möglich gewesen)
Florian Gauglhofer und Markus Perauer
für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juni 2005
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