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Geschichte des SV Spittal 2004 - 2005:


Abschlusstabelle Fieberkurve Torschützenliste Spielplan Saisonstatistik

"...die Hoffnungen für die kommende Saison sind quasi gar nicht vorhanden, Stammspieler wie Peter Hohenberger, Hannes Kuba, Thomas Reihhold, Stefan Friessnegger, Bajo Savic, Acar Levent, Martin Abwerzger und Arnold Freissegger verließen den Club. Es fehlt uns an Identifikationsfiguren in der Mannschaft, lediglich Wolfi Ott und Claus Neidhardt hielten die Stellung...."

Mit diesen Worten endete der letztjährige SVS-Jahresrückblick. Wie sollten wir uns doch täuschen.
Unsere Mannschaft spielte eine wirklich tolle Saison 2004 / 2005 und landete letzten Endes auf dem tollen 5. Rang.

Trotz eines schlechten Gefühls in der Magengegend - auf Grund der furchtbaren Erwartungen an die Saison - pilgerten einige Caballeros ins steirische Hartberg. Unsere Freunde galten ja in der heurigen Saison als einer der Titalaspiranten. Wir wunderten uns nicht schlecht, als wir nach dem Schlusspfiff unsere bengalischen Fackeln auf Grund des 0:2 Auswärtserfolges anzünden durften. Doch noch konnte niemand ahnen, mit wie vielen positiven Überraschungen wir noch im Lauf der Saison zu rechnen hatten.

Eine Woche später war der ASK Köflach im Goldeckstadion zu Gast. Ein Wolkenbruch sorgte dafür, dass wir Caballeros die einzigen Besucher im Stadion waren, welche sich nicht auf die überdachte Tribüne flüchteten. Leider schenkte man in diesem Match eine 2:0 Führung her und spielte remis.

Beim Aufsteiger SV Feldirchen kam man ebenfalls über ein 1:1 nicht hinaus und fiel logischerweise in der Tabelle ein wenig weiter nach unten.

Gegen den späteren Meister SC Schwanenstadt fehlte uns ein wenig das Glück, das Spiel ging auf Grund eines fragwürdigen Elfmeters mit 0:1 verloren. Zusätzlich erhielten Claus Neidhardt und Hannes Jochum - für uns unverständlich - die Rote bzw. Gelb-Rote Karte. Unseren Unmut brachten wir nach dem Spiel in Form eines Sitzstreikes zum Ausdruck. Dieser - sowie die überaus gut gemeinten Ratschläge unseres Bozo's in Richtung Schiri - führten letztendlich dazu, dass dieser bis zur Autobahnauffahrt Spittal Ost eine nette Eskorte von Beamten der Gendamerie erhielt.

Trotz des etwas ins Stocken geratenen Saisonstarts machten wir uns auf den Weg nach Linz, wo wir gemeinsam mit den beiden gesperrten Verteidigern Hannes Jochum und Claus Neidhardt dem Spiel gegen BW auf der Tribüne beiwohnten. Der Zwischenstand von 3:0 war leider genau jenes Ergebnis, welches wir uns auf Grund der ausgedünnten Abwehr erwartet hatten. Was jedoch in der 2. Hälfte geschah, davon träumt man als Fan sonst nur. Unsere Kicker bewiesen eine gigantische Moral, holten Treffer für Treffer auf und als David Witteveen den Ball zum 3:3 in die Maschen knallte, gab es für uns Fans kein Halten mehr.

Mit diesem Erfolg im Gepäck waren wohl Spieler und Fans top motiviert. Nur so ist es erklärbar, dass die Union Perg mit 6:1 aus dem Goldeckstadion katapultiert wurde. Nach dem Spiel konnten gemeinsam von Spielern und Fanclubmitgliedern noch einige Unklarheiten geklärt werden, welche wenigstens einmal hier erwähnt werden sollten:
 1.)Es passen wesentlich mehr Leute in ein Taxi als der Fahrer zu wissen glaubt
 2.)Weder die Spieler des SV Spittal noch deren Fans sind für's Karaoke-Singen geeignet
 3.)Wenns es sich um's Fortgehen dreht, so gehen die Caballeros wohl immer als Letzte nach Hause (Zitat Wolfi Ott)
Kurzum, wir taten alle etwas für das Gemeinschaftsgefühl *gg*

Eine Woche später wurden die Amateure des FC Kärten auswärts unspektakulär mit 0:1 geschlagen. Am nächsten Spieltag gelang unserer Mannschaft abermals das Kunststuck ein 3:0 auswärts umzudrehen, dieses Mal war St. Andrä das Opfer.

Die SVG Bleiburg wurde 1:0 im Goldeckstadion geschlagen, doch 7 Tage später wurde der SVS wieder das Opfer eines gedrehten Spiels. In Voitsberg lag man bereits mit 0:2 in Front, das Match ging schließlich jedoch mit 3:2 verloren.

Keineswegs gebrochen agierte unsere Mannschaft im darauffolgenden Spiel zu Hause gegen die Sturm Graz Amateure. Das Duell der bis zu diesem Zeitpunkt torgefährlichsten Mannschaften entschieden wir ganz klar für uns - Endstand: 6:0, ein Treffer schöner als der andere. Claus Neidhardt soll nach seinem herrlichen Solo zum 6:0 sogar gesagt haben: "Jetzt kann ich aufhören, weil einen solchen Treffer erziel ich nie mehr wieder".

Auch das darauffolgende Auswärtsmatch bei den Paschinger Amateuren entschieden wir ganz locker mit 0:2 für uns. Nach diesem Spiel glaubten einige Spittaler bereits an mehr, verdrängt waren die anfänglich so großen Abstiegsängste. Der SV Spittal befand sich nach 12 Runden auf dem traumhaften 4. Platz.

Die folgenden 3 Spiele - welche auch gleichzeitig die letzten 3 der Herbstrunde waren - gaben uns und so manchem Vereinsverantwortlichen dann doch wieder zu denken. Gegen Wels unterlag man zu Hause mit 1:4, das Spiel bei der Union St. Florian ging mit 2:1 in die Hose und im letzten Spiel kam man über ein 1:1 gegen Aufsteiger SC Kalsdorf nicht hinaus.

So ging man mit gemischten Gefühlen in den langen Winter. Einerseits war man von der Stärke unserer Mannschaft überrascht und begeistert, andererseits wußte man um die fehlende Konstanz bescheid und es war uns auch bewußt, dass wir bis dato vom Verletzungsteufel verschont geblieben waren. Dieser erinnerte sich jedoch eine Woche vor dem Start in die Frühjahrsmeisterschaft wieder an uns und entriss David Witteveen unserem Kader. Manuel Plattner mußte für ihn einspringen und nützte seine Chance hervorragend.

Der Start ins Frühjahr glückte perfekt, Feldkirchen wurde mit 4:0 aus dem Goldeckstadion gefegt und auch der TSV Hartberg mußte nur wenige Tage später im Nachholspiel erkennen, dass gegen den SVS heuer keine Punkte erzielt werden konnten, Endstand 2:0 für den SVS.

Beim späteren Meister Schwanenstadt spielte man 1:1 Unentschieden (man darf raten, wie der Treffer der Oberösterreicher zustandekam - richtig, durch einen fragwürdigen Elfmeter).

Die Bilanz gegen Mannschaften aus Oberösterreich könnte jedoch schon eine Woche später wieder verbessert werden, ein 1:0 Heimsieg gegen BW Linz sicherte wertvolle 3 Punkte.

Das 2. Nachtragsspiel gegen den ASK Köflach wurde leider Gottes mit 3:1 verloren. Gegen die Steirer sah man in beiden Partien nicht unbedingt clever aus, hier bleibt ein kleiner bitterer Nachgeschmack bestehen.

Das Match gegen Perg wurde eine Runde später mit 1:1 beendet, die FCK Amateure wurden mit 2:1 geschlagen. Es folgte eine kleine Serie von 2 Spielen, welche Unentschieden endeten, sowohl gegen St. Andrä, als auch gegen Bleiburg wurde 2:2 gespielt.

Eine Woche später setzte es eine 1:3 Heimniederlage gegen Voitsberg, die verlorenen Punkte wurden jedoch in Graz bei den Sturm Amateuren zurückerobert - Endstand 1:2.

In Spittal gelang es wiederum eine Woche später jedoch nicht die Pasching Amateure zu biegen, das Match ging mit 2:4 verloren und auch 7 Tage später in Wels beim 1:1 fehlte wohl schon ein wenig der nötige Biß. Die Saison war längst gegessen, man befand sich im vorderen Tabellenteil, so mancher träumte auch schon vom Vizemeistertitel.

Gerade in dieser Zeit kamen Gerüchte auf, welche den SVS für bankrott erklärten, ein Verbleib in der Regionalliga wurde in Frage gestellt. In Voitsberg baute so mancher Fan wohl schon darauf, dass der SV Spittal zwangsabsteigen müßte und die zu diesem Zeitpunkt schwer abstiegsgefährdeten Voitsberger sich so retten könnten. Wenige Tage später trat unser - erst vor kurzem ins Amt gewählte Obmann Otto Graf - aus beruflichen Gründen zurück. Dieser Rücktritt mag zwar aus seiner Sicht nötig gewesen sein, er brachte aber nicht gerade mehr Ruhe ins Vereinsgeschehen des SV Spittal.

Nichts desto trotz wurde die Union St. Florian im letzten Heimspiel mit 2:1 geschlagen.

Vor dem letzten Spiel gegen den Aufsteiger SC Kalsdorf wäre der Vizemeistertitel tatsächlich noch erreichbar gewesen, doch man verabschiedete sich mit einer 3:0 Niederlage aus der Saison, den anschließend stattfindenden Feiern tat diese Niederlage jedoch keinen Abbruch.

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Naja, was sagt man zu einer Saison, in der man mit dem Abstieg rechnet, in der größtenteils eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von unter 22 höchst engagiert und erfolgreich kickte, in der man mit Zeljko Simic den Torschützenkönig der Regionalliga Mitte stellte, in der man den bisherigen Torrekord des SV Spittal in der Regioanlliga Mitte übertraf, in der man sich so richtig für den eigenen Club begeistern konnte, weil dieser ausnahmslos mit sympathischen Spielern gespickt war, die auch größtenteils aus der Region Spittal stammen?

Ich glaube, man kann sich einfach nur herzlich bedanken und noch einmal an diese tolle Saison zurückdenken.

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Nach dieser Saison verlassen Stefan Lambert, Davor Hrstic und Wolfi Ott den SV Spittal. Wir wünschen ihnen auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft und von unserem Wolfi erwarten wir doch ganz stark, dass er im nächsten Jahr beim Spiel des SV Feldkirchen gegen den SVS sein neues Caballeros Shirt unter dem Tormanndress trägt *gg*

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Nun aber genug der vielen Worte, viel Spass mit unser ausführlichen Saisonstatistik, einfach noch einmal zum so richtig genießen...


Abschlusstabelle:

Pl.    Verein                      Spiele      S   U   N  Tordiff.  Torverhältnis   Pkt .

1.

SC Schwanenstadt

30

18

8

4

17

43

:

26

62

2. TSV Hartberg 30 14 8 8 22 55 : 33 50
3. Pasching Amat. 30 13 8 9 16 57 : 41 47
4. ASK Köflach 30 13 8 9 10 42 : 32 47
5. SV Spittal 30 12 10 8 12 56 : 44 46
6. Union St. Florian 30 12 10 8 12 39 : 27 46
7. Sturm Graz Amat. 30 13 5 12 3 49 : 46 44
8. SVG Bleiburg 30 11 7 12 -15 37 : 52 40
9. SV Feldkirchen 30 9 11 10 -9 46 : 55 38
10. FC BW Linz 30 8 13 9 1 33 : 32 37
11. ASK Voitsberg 30 8 11 11 -3 39 : 42 35
12. FC Wels 30 10 5 15 -8 34 : 42 35

13.

SK St. Andrä

30

8

11

11

-10

34

:

44

35

14. DSG Union Perg 30 8 10 12 -14 31 : 45 34
15.
FCK Amat.
30
8
7
15
-11
30
:
41
31
16. SC Kalsdorf 30 3 12 15 -23 32 : 55 21

Der SC Schwanenstadt ist Meister der Regionalliga Mite 2004/05. Damit steigen die Oberösterreicher in die 2. Liga auf. Die Amateure des FC Kärnten und der SC Kalsdorf sind die beiden Absteiger der heurigen Saison. Die Aufsteiger aus den 3 Landesligen sind der SAK, der 1.FC Vöcklabruck aus Oberösterreich und der SV Bad Aussee aus der Steiermark.


Fieberkurve:


Torschützenliste:


Spielplan:

Runde Datum Spiel Ergebnis
1. 13.08.04 TSV Hartberg - SV Spittal 0:2
2. 20.08.04 SV Spittal - ASK Köflach 2:2
3. 27.08.04 SV Feldkirchen - SV Spittal 1:1
4. 03.09.04 SV Spittal - SC Schwanenstadt 0:1
5. 10.09.04 FC BW Linz - SV Spittal 3:3
6. 17.09.04 SV Spittal - DSG Union Perg 6:1
7. 24.09.04 FCK Amateure - SV Spittal 0:1
8. 01.10.04 SK St. Andrä - SV Spittal 3:3
9. 08.10.04 SV Spittal - SVG Bleiburg 1:0
10. 15.10.04 ASK Voitsberg - SV Spittal 3:2
11. 22.10.04 SV Spittal - Sturm Graz Amateure 6:0
12. 30.10.04 SV Pasching Amateure - SV Spittal 0:2
13. 06.11.04 SV Spittal - FC Wels 1:4
14. 13.11.04 Union St. Florian - SV Spittal 2:1
15. 20.11.04 SV Spittal - Kalsdorf 1:1
16. 29.03.05 SV Spittal - TSV Hartberg 2:0
17. 12.04.05 ASK Köflach - SV Spittal 3:1
18. 26.03.05 SV Spittal - SV Feldkirchen 4:0
19. 01.04.05 SC Schwanenstadt - SV Spittal 1:1
20. 08.04.05 SV Spittal - FC BW Linz 1:0
21. 15.04.05 DSG Union Perg - SV Spittal 1:1
22. 22.04.05 SV Spittal - FCK Amateure 2:1
23. 29.04.05 SV Spittal - SK St. Andrä 2:2
24. 07.05.05 SVG Bleiburg - SV Spittal 2:2
25. 13.05.05 SV Spittal - ASK Voitsberg 1:3
26. 20.05.05 Sturm Graz Amateure - SV Spittal 1:2
27. 27.05.05 SV Spittal - SV Pasching Amateure 2:4
28. 03.06.05 FC Wels - SV Spittal 1:1
29. 10.06.05 SV Spittal - Union St. Florian 2:1
30. 17.06.05 Kalsdorf - SV Spittal 3:0

Saisonstatistik:

Der SVS erreichte heuer die beste Platzierung seit 5 Jahren und erzielte so viele Tore wie noch nie in seiner Regionalliga-Geschichte.

Zum torgefährlichsten Team der heurigen Saison reichte es aber trotzdem knapp nicht, ganz zum Schluss wurde man noch von den Pasching Amateuren abgefangen (57 Tore).

Bei den Gegentoren schaute es nicht ganz so gut aus, nur 5 Teams erhielten mehr Gegentore als der SVS (Feldkirchen, Kalsdorf, Bleiburg, Sturm Amateure, Perg)

Platzierungen des SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte
Jahr Platz G U N Diff. GT ET Pkt
2004/05 5 12 10 8 12 56 44 46
2003/04 14 08 10 12 -11 27 38 34
2002/04 7 11 9 10 7 41 34 42
2001/02 5 15 8 7 19 49 30 53
2000/01 10 11 6 13 -4 47 51 39
1999/2000* 3 16 3 7 18 43 25 51

* Die Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte


Platzierung des SV Spittal in der Heimtabelle 2004/05:
 7. ------- 8-3-4 ----- 33:20 ----- 27 Punkte

Stärkste Heimmannschaften waren Schwanenstadt (35 Punkte) und St. Florian (34), am schwächsten Kalsdorf (14) und St. Andrä (15)
 

Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2004/05:
 5. ------- 4-7-4 ----- 23:24 ----- 19 Punkte

Auch auswärts war Schwanenstadt am stärksten (27 Punkte), gefolgt von Pasching (23). Wenig zu holen gab’s für Kalsdorf (7) und Bleiburg (10). 
 

Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2004/05:
 
5. ------- 6-5-4 ----- 32:21 ----- 23 Punkte
 

Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2004/05:
 
6. ------- 6-5-4 ----- 24:23 ----- 23 Punkte

Hartberg (29) und Pasching (28) waren übrigens im Frühjahr am stärksten, am schwächsten Kalsdorf (10) und St. Andrä (12). 

 

Bundesländerbilanz
Gegner aus SP G U N GT ET Pkt
KTN 8 4 4 0 16 9 16/24
STMK 10 4 2 4 19 16 14/30
12 4 4 4 21 19 16/36

Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte


Punkte gegen starke Gegner (Schw’stadt, Hartberg, Pasching, Köflach, St. Florian):
 4 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen, TV 15:14, 14 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen mittelschwere Gegner (Sturm, Bleiburg, Feldkirchen, BW Linz, Voitsberg):
 5 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen, TV 23:13, 18 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen schwache Gegner (Wels, St. Andrä, Perg, FCK Amateure, Kalsdorf):
 3 Siege, 5 Remis, 2 Niederlagen, TV 18:17, 14 von 30 möglichen Punkten) 

Auffällig, dass der SVS gegen die in der Tabelle schlecht platzierten Mannschaften nicht mehr Punkte erreichen konnte als gegen die Top-Mannschaften!


Spielverläufe:

In insgesamt 21 Spielen schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 11 mit einem Sieg, 7 mit einem Remis und 3 mit einer Niederlage. Auch ein Zwei-Tore-Vorsprung war nicht unbedingt siegesbringend: Gegen Voitsberg wurde aus einem 2-0 noch ein 2-3 und gegen Köflach aus einem 2-0 ein 2-2. 

9 mal geriet der SVS mit 0-1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 5 mit einer Niederlage, 3 mal konnte noch ein Remis erreicht werden und einmal konnte man das Spiel noch drehen (2-1 gegen die FCK Amateure). Bei den Remis enthalten sind allerdings die Auswärtsspiele in Linz bzw. St. Andrä, wo man jeweils ein 0-3 aufholen konnte. 

An diesen Zahlen erkennt man auch, dass kein einziges Spiel des SVS 0-0 endete (zum Vergleich: in der letzten Saison gab es 6 mal ein 0-0). 

Besonders auffällig und erfreulich ist auch, dass der SVS in dieser Saison in nur 2 Spielen ohne Torerfolg blieb (4. Runde gegen Schwanenstadt, 30. Runde in Kalsdorf). Dieser Wert ist in der heurigen Liga einzigartig, sogar Meister Schwanenstadt konnte in 5 Spielen kein Tor erzielen.

Noch sicherer macht der Vergleich mit 2003/04: Letzte Saison schoss der SVS in 13 Spielen kein Tor.

Umgekehrt konnte der SVS immerhin 8 mal zu null spielen (letzte Saison zwar 10 mal, aber darin enthalten sind 6 Spiele, die 0:0 endeten). Spitzenreiter ist hier Schwanenstadt, das 16 mal ohne Gegentor blieb.

 
Rekorde:

Höchster Heimsieg: 6:0 (gg. Sturm Amateure, 11. Runde)

Höchste Heimniederlage: 1:4 (gg. Wels, 13. Runde)

Höchster Auswärtssieg: 2:0 (in Hartberg, 1 Runde und Pasching, 12. Runde)

Höchste Auswärtsniederlage: 0:3 (in Kalsdorf, 30. Runde)

Häufigstes Ergebnis: 1:1 (5 mal, übrigens war der SVS bei jedem dieser Remis in Führung)
 

Serien: 

Keine sonderlich aufregenden Serien, da der SVS das ganze Jahr über in etwa gleich gute Leistungen bot.

Am längsten ungeschlagen blieb man mit 5 Spielen von der 5. bis zur 9. Runde bzw. von der 17. bis zur 21. Runde.

Längste Serie ohne Sieg: 4 Runden (2. bis 5. Runde)

Zwei Siege hintereinander gab es in der 6./7. und in der 11./12. Runde,

zwei Niederlagen hintereinander in der 13./14. Runde.

 
Torverteilung:

 

Hier fällt auf, dass der SVS anfangs der Spielhälften gut drauf war, gegen Ende der Hälften hingegen überdurchschnittlich viele Gegentore erhielt. Mögliche Erklärung? Vielleicht schwindende Konzentration, an der Fitness dürfte es wohl eher nicht liegen.


Platzverweise: 

Immerhin 8 mal mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen:

Rote Karten gab’s für Hannes Jochum (gg. Schwanenstadt /4. Runde) und Stefan Takats (gg. Voitsberg /25. Runde)

Gelb-Rot sahen Claus Neidhardt (gg. Schwanenstadt /4. Runde, gg. Bleiburg /9. Runde, in St. Florian /14. Runde), Zeljko Simic (gg. Perg /6. Runde), Udo Gasser (in Schwanenstadt /19. Runde) und Martin Morgenstern (in Bleiburg /24. Runde) 

Gegnerische Spieler wurden 4 mal ausgeschlossen (jeweils gelb-rot): Archan (Hartberg /1. Runde), Werner (St. Florian /sowohl 14. als auch 29. Runde), Micheu (Feldkirchen /18. Runde)


Elfmeter: 

Für den SVS gab es nur einen Elfmeter (gg Sturm /11. Runde – verschossen von Norman Prenn) 

Gegen den SVS wurden 4 Elfer verhängt:

Gegen Schwanenstadt (4. Runde – verwandelt)

Gegen Sturm (11. Runde – verschossen)

In Schwanenstadt (19. Runde – verwandelt)

In Bleiburg (24. Runde – verschossen)

 
Torschützen: 

Gleich 13 verschiedene Spieler zeichneten für insgesamt 56 Treffer verantwortlich. Zum Vergleich: Saison 2003/04 – ebenfalls 13 Torschützen, aber nur 27 Treffer. 

Toptorschütze war Zeljko Simic mit 16 Treffern, gefolgt von David Witteveen mit 9 sowie Claus Neidhardt, Norman Prenn und Manuel Plattner (jeweils 6 Treffer).

2003/04 wurde Stefan Friessnegger klubinterner Torschützenkönig, dazu reichten allerdings 5 Treffer. 

Der SVS stellt heuer übrigens auch erstmals in seiner Regionalliga-Historie in Person von Zeljko Simic (gemeinsam mit Tichy /Schwanenstadt) den Torschützenkönig der Regionalliga Mitte.


Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur Einsatzzeit:

David Witteveen --------- Torerfolg im Schnitt alle 145 Minuten

Zeljko Simic -------------- Torerfolg im Schnitt alle 159 Minuten

Manuel Plattner ---------- Torerfolg im Schnitt alle 166 Minuten

Es wurden insgesamt 4 Jokertore (also durch eingewechselte Spieler) erzielt: 2x Martin Abwerzger, Alex Kruse, Wolfram Hierländer.

 

Einsatzzeiten der SVS-Kicker in der Saison 2004/05

Nr.

Name Einsatzzeit in Minuten (max=2700) Einsätze Ein/-Auswechslungen
1 Jochum, Hannes 2.583 29 0/1
2 Simic, Zeljko 2.551 29 0/9
3 Prenn, Norman 2.533 30 1/10
4 Truskaller, Hannes 2.466 28 0/4
5 Hilberger, Martin 2.437 28 0/3
6 Ott, Wolfi 2.340 26 0/0
7 Trupp, Daniel 2.296 28 2/3
8 Neidhardt, Claus 2.270 26 0/0
9 Abwerzger, Martin 2.237 28 3/6
10 Lambert, Stefan 1.593 24 7/10
11 Gasser, Udo 1.511 22 4/1
12 Witteveen, David 1.305 15 0/5
13 Plattner, Manuel 998 21 12/1
14 Morgenstern, Martin 880 12 2/4
15 Kruse, Alex 586 18 11/7
16 Takats, Stefan 353 4 0/0
17 Nagy, Mario 212 11 11/1
18 Bruncic, Peter 121 3 1/2
19 Orascanin, Almir 71 6 6/0
20 Graf, Tobias 47 3 3/0
21 Hierländer, Wolfram 47 2 2/0
22 Sixt, Florian 19 1 1/0
23 Van de Verdonk, Ralf 1 1 1/0

Übrigens: Insgesamt 67 mal wurde ein Spielerwechsel durchgeführt (90 wären theoretisch möglich gewesen)



Florian Gauglhofer und Markus Perauer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juni 2005