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Geschichte des SV Spittal 2005 - 2006:


Abschlusstabelle Fieberkurve Torschützenliste Spielplan Saisonstatistik

Das Spieljahr 2005/06 - welches übrigens das 85. Jahr der Vereinsgeschichte des SV Spittal darstellt -  war ein mit großer Spannung erwartetes Jahr. Zum einen lagen die Erwartungen auf Grund der tollen Platzierung aus der Vorsaison recht hoch, zum anderen konnte man sich sicher sein, dass auf Grund der Aufrechterhaltung des Kerns der Mannschaft weiterhin gute Leistungen möglich seien.

Jeder, der mit diesen positiven Gedanken in die Saison ging, wurde in seiner Meinung mehr als bestätigt, jeder Pessimist wurde eines Besseren belehrt.

Die Saison 2005/06 war von der Platzierung her die sportlich erfolgreichste Saison des SV Spittal seit der Zugehörigkeit zur Regionalliga Mitte. Am Ende wurde der Vizemeistertitel an die Lieser geholt, lediglich den TSV Hartberg vermochte man nicht hinter sich zu lassen. Wer auf Grund dieser Beschreibung glaubt bereits die Saisonhighlights ablesen zu können, der irrt gewaltig, fand doch das größte Spektakel des Jahres im ÖFB-Cup statt, doch nun der Reihe nach...


...Die Saison begann auch gleich mit dem ÖFB-Cup. Der SV Spittal traf in der Vorrunde zu Hause auf die SVG Bleiburg. Der spätere Absteiger der RLM hatte unserer Truppe jedoch nicht all zu viel entgegenzusetzen und mußte sich letzten Endes mit 3:0 geschlagen geben.

Es folgte das erste Meisterschaftsmatch auswärts bei den Sturm Amateuren. Bei diesem Aufeinandertreffen bewies der SV Spittal zum ersten Mal Moral. Ein 1:0 Rückstand konnte noch gedreht werden und unsere Mannschaft kehrte mit 3 Punkten im Gepäck nach Hause zurück. So manchen Fan veranlaßte diese Leistung bereits Wetten auf den Meistertitel abzugeben (siehe Foto).

Als im nächsten Spiel der Aufsteiger aus Oberösterreich, der 1.FC Vöcklabruck auch noch mit 1:0 besiegt wurde, lagen die Erwartungen für diese Saison bereits sehr hoch.

Leider Gottes folgte postwendend in den folgenden 2 Runden die Ernüchterung, gegen die Amateure des SV Pasching aber auch gegen Feldkirchen auswärts gab es jeweils nur ein Remis zu verzeichnen. Angesichts der Stärke der Feldkirchner konnte man jedoch mit diesem einen Punkten aus Runde 4 durchaus zufrieden sein.

Dank des darauf folgenden 3:0 Heimsieges gegen Perg stand der SV Spittal nach Runde 5 ungeschlagen zum ersten Mal seit langer langer Zeit wieder an der Tabellenspitze.

So fuhr man mit entsprechend hohen Erwartungen zum Titelkandidaten TSV Hartberg. Dort setzte es jedoch die erste bittere Niederlage der Saison. Beim 0:3 in der Oststeiermark hatte der SVS nicht den Hauch einer Chance, somit war es mit der Tabellenführung nach dieser Runde sehr schnell wieder vorbei.

Auf Grund der unmittelbar folgenden Heimniederlage gegen den ewigen Angstgegner - den FC Wels - rutschte unser Team auf Platz 8 der Tabelle ab. Man erholte sich jedoch rechtzeitig von diesem zwischenzeitlichen Schock und konnte in Köflach wichtige 3 Punkte sichern.

Bei letztgenanntem Match waren jedoch weniger die Punkte wichtig, als viel mehr das Selbstvertrauen zurück zu gewinnen, wartete doch in Cuprunde 1 mit dem FC Kärnten der Erzfeind.

Dieses Cupspiel gegen den FC Kärnten am 26.09.2005 wird wohl auf ewig in die Geschichtsbücher des SV Spittal eingehen. Der vermeintliche Aufstiegsaspirant, der durch Gelder des Landes sowie halböffentlicher Unternehmen zurück in die oberste Spielklasse gebracht werden sollte, mußte bei Regen im Goldeckstadion ran. Bei diesem Spiel war ganz klar erkennbar, dass der SV Spittal nach wie vor einen Platz in den Herzen zahlreicher Spittaler und Oberkärntner einnimmt. Trotz Regen pilgerten 3.000 Zuseher ins Goldeckstadion und feuerten unsere Mannschaft an. Das Sportliche ist schnell erzählt, der FC Kärnten wurde abserviert wie eine Schülertruppe ohne Erfahrung, es grenzte tatsächlich an eine Verhöhnung, wie der SV Spittal den Gegner teilweise im Griff hatte. Am Foto oben bejubeln unsere Spieler einen der 3 Treffer. Beim Ehrentreffer der Klagenfurter zum 3:1 mußte dann wohl auch so mancher SVS Fan mitleidsvoll lächeln. Kurzum, der SVS war eine Runde weiter und sportlich wurde einmal mehr bewiesen, wer die Nummer 1 in Kärnten ist.

Trotz dieser Euphorie endete das folgende Match gegen die Union St. Florian torlos, doch bereits eine Woche später entführte man beim steirischen Aufsteiger SV Bad Aussee wieder 3 Punkte.

Durch die Siege in den kommenden 3 Spielen gegen St. Andrä, den SAK Klagenfurt sowie BW Linz, welche man mit einem Torverhältnis von insgesamt 12:1 beendete, katapultierte sich der SV Spittal wieder zurück an die Tabellenspitze. Zwischenzeitlich traf man auch noch in der 2. Cuprunde auf den späteren Aufsteiger in die T-Mobile Bundesliga, den SCR Altach. Die Vorarlberger erwiesen sich jedoch als die stärkere Mannschaft und gingen - zwar mit Glück, aber auf alle Fälle verdient - mit einem 1:4 Sieg vom Platz.

Leider Gottes sollte die vorhin angesprochene Runde das letzte Mal sein, dass sich unser Team in dieser Saison über den Platz an der Sonne freuen durfte.

Es folgte nämlich der mittlerweile bereits traditionelle Einbruch zum Ende der Herbstsaison. Eine 0:2 Niederlage bei der SVG Bleiburg sowie eine 1:2 Heimniederlage gegen Voitsberg krönten den TSV Hartberg zum Herbstmeister.

Was folgte, waren unglaubliche Schneemengen über ganz Österreich, die bereits im Dezember klar werden ließen, dass ein pünktlicher Start der Frühjahrsrunde ausgeschlossen sein würde. Das Bild rechts zeigt das Goldeckstadion am 07. März 2006 - da kommen doch wahrlich Fußballgefühle auf.

Das erste Match gegen die Amateure des SK Sturm fiel auch tatsächlich ins Wasser bzw. in den Schnee, das Match auswärts beim 1.FC Vöcklabruck konnte nur zu einem anderen Termin stattfinden. So waren zwar keine Fans vor Ort, trotzdem reichte es unserer Mannschaft zu einem 3:1 Frühjahrsauftaktsieg.

Als in der Folge auch der SV Feldkirchen zu Hause mit 2:0 bezwungen werden konnte, war die Aufholjagd auf den TSV Hartberg eröffnet. Leider gaben sich die Steirer keine Blöße und verwalteten ihren Vorsprung elegant bis hinter die Ziellinie.

Unterstützt wurden sie auch immer wieder von einigen bitteren Umfallern unserer Mannschaft, so auch beim 0:2 in Perg in Runde 20.

Zwar machte unsere Mannschaft durch einen 3:1 Sieg in einem fantastischen Match zu Hause gegen den TSV Hartberg die Saison nochmals spannend, zum Titel langte es aber leider nicht.

Prompt folgte nämlich auf diesen Sieg auch gleich die übelste Ernüchterung des gesamten Jahres, auf Grund von formalen Fehlern wurde dem SV Spittal die Lizenz verweigert, die für den Aufstieg in die 2. Liga vonnöten gewesen wäre. Von einer Minute auf die andere war die Euphorie beim Teufel, Tristesse pur, die Motivation war futsch. Um so beeindruckender ist es, dass unsere Mannschaft aus den folgenden 3 Runden gegen Wels, Köflach und die Sturm Amateure 7 Punkte einfahren konnte, doch es half nichts, die Enttäuschung konnte nicht überwunden werden.

Was folgte war ein ständiges Auf und Ab. Einer Niederlage in St. Florian folgte ein Sieg gegen Bad Aussee, nach 2 Niederlagen hintereinander (gegen St. Andrä und den wiedererstarkten SAK Klagenfurt) sowie einem Remis gegen BW Linz gab es wieder einen Sieg, und zwar im  Heimspiel gegen die SVG Bleiburg. Ganz besonders schmerzte die Niederlage gegen den SAK, welche genau am 27. Mai 2006, dem 85. Geburtstags des Vereins geschah.

Passend zu dieser Schlussphase endete das letzte Match der Saison in Voitsberg mit 2:2. Dadurch wurde der Vizemeistertitel unter Dach und Fach gebracht und mit den anwesenden Fans auch gebührend gefeiert.


Trotz dieser schwächeren Phase sowie trotz des schalen Beigeschmacks durch die verweigerte Lizenz gebührt der Mannschaft sowie dem Betreuerstab ein großes Lob sowie ein Dankeschön, es war wirklich eine tolle Saison.

Der SV Spittal verkörperte in diesem Jahr wie auch bereits in der Saison davor den Paradeclub schlechthin. Der Kern der Mannschaft bestand aus jungen talentierten Kickern aus der Region, die sich selbst mit dem Verein identifizieren und auf Grund der Tatsache, dass sie selbst zahlreiche Freunde auf der Tribüne haben immer wieder den Bezug und den Kontakt zum Publikum finden.

Ganz im Gegensatz zur WM 2006 in Deutschland wurde erquickender Offensivfußball geboten, auch auf das Risiko hin, das eine oder andere Gegentor zu erhalten. Kurzum, es war einfach erfrischender toller Fußball und so ist es einfach zu erklären, warum in dieser Saison so mancher ein Match des SV Spittal einer mauen Übertragung im Fernsehen vorgezogen hat.

Vor allem beim Match gegen den FC Kärnten hat man bemerkt, dass der Verein durchaus die Massen bewegen kann. Auf dieser Erfahrung läßt sich auf alle Fälle aufbauen, denn schließlich soll es auch bereits jetzt wieder einige Fans geben, die wie jedes Jahr vom kommenden Meistertitel träumen und darauf hoffen, dass dieser Traum einmal wahr werden wird....


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Nach dieser Saison verlassen Hannes Jochum, Norman Prenn, David Witteveen, Alex Kruse, Martin Morgenstern, Mario Steiner und Wolfram Hierländer den SV Spittal. Wir wünschen ihnen auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft.

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Nun aber genug der vielen Worte, viel Spaß mit unser ausführlichen Saisonstatistik, einfach noch einmal zum so richtig Genießen...


Abschlusstabelle:

Pl.    Verein                      Spiele      S   U   N  Tordiff.  Torverhältnis   Pkt

1.

TSV Hartberg

30

18

9

3

26

54

:

28

63

2. SV Spittal 30 16 6 8 13 48 : 35 54
3. SV Feldkirchen 30 16 5 9 5 43 : 38 53
4. ASK Voitsberg 30 13 9 8 6 44 : 38 48
5. SK St. Andrä 30 11 12 7 16 49 : 33 45
6. Union St. Florian 30 11 11 8 12 45 : 33 44
7. ASK Köflach 30 12 7 11 4 46 : 42 43
8. FC Wels 30 11 7 12 1 41 : 40 40
9. SAK Klagenfurt 30 10 9 11 -16 39 : 55 39
10. SV Bad Aussee 30 10 7 13 4 38 : 34 37
11. Sturm Graz Amat. 30 8 11 11 6 52 : 46 35
12. FC BW Linz 30 9 7 14 -10 32 : 42 34

13.

Pasching Amat.

30

7

10

13

-6

36

:

42

31

14. 1. FC Vöcklabruck 30 7 10 13 -12 37 : 49 31
15. DSG Union Perg 30 7 10 13 -16 27 : 43 31
16.
SVG Bleiburg
30
6
6
18
-33
30
:
63
24

Nachdem man sich 3 Jahre nacheinander "nur" über den Vizemeistertitel freuen durfte, schaffte es der TSV Hartberg heuer endlich, den von den Fans lange ersehnten Meistertitel an Land zu ziehen.  Damit steigen die Steirer in die 2. Liga auf, wir wünschen ihnen auf diesem Wege nochmals alles Gute für die nächste Saison.

Aus der RLM verabschieden muss sich hingegen die SVG Bleiburg. Die Mannschaft aus dem Petzenland vermochte es nicht, mit der Konkurrenz Schritt zu halten und muss den bitteren Weg in die Landesliga antreten. Ebenfalls verabschieden sich die SG St. Magdalena Pasching Amateure aus der Regionalliga. Die Spielgemeinschaft wird aufgelöst und man geht wieder getrennte Wege in den unteren Spielklassen.

Von den 3 Aufsteigern des letzten Jahres erwischte der SAK Klagenfurt nach katastrophalem Start mit einer beeindruckenden Frühjahrsrunde die beste Saison, knapp gefolgt vom SV Bad Aussee. Schwächster Aufsteiger war der 1.FC Vöcklabruck, welcher die Saison am 14. Rang beendete. Alle 3 Aufsteiger schafften den Klassenerhalt - Kompliment!

In der nächsten Saison wird die RLM durch folgende Aufsteiger bereichert:
Die FC Kärnten Amateure kehren nach einjähriger Abwesenheit wieder in die RLM zurück, aus der Steiermark versucht der SV Allerheiligen sein Glück und aus Oberösterreich stößt der SV Grieskirchen neu hinzu. Allen Aufsteigern wünschen wir an dieser Stelle alles Gute und viel Glück in der RLM.


Fieberkurve:


Torschützenliste:


Spielplan:

Runde Datum Spiel Ergebnis
1.  05.08.05 SK Sturm Graz Amateure - SV Spittal 1:2
2.  12.08.05 SV Spittal - 1.FC Vöcklabruck 1:0
3.  21.08.05 SV Magd./Pasching Amat. - SV Spittal 1:1
4.  26.08.05 SV Feldirchen - SV Spittal 1:1
5.  02.09.05 SV Spittal - DSG Union Perg 3:0
6.  09.09.05 TSV Hartberg - SV Spittal 3:0
7.  16.09.05 SV Spittal - FC Wels 1:3
8.  23.09.05 ASK Köflach - SV Spittal 0:1
9.  30.09.05 SV Spittal - Union St. Florian 0:0
10.  07.10.05 SV Bad Aussee - SV Spittal 1:2
11.  14.10.05 SV Spittal - SG St. Andrä / WAC 2:0
12.  22.10.05 SAK Klagenfurt - SV Spittal 1:6
13.  28.10.05 SV Spittal - FC BW Linz 4:0
14.  05.11.05 SVG Bleiburg - SV Spittal 2:0
15.  12.11.05 SV Spittal - ASK Voitsberg 1:2
16.  01.05.06 SV Spittal - Sturm Graz Amateure 2:0
17.  28.03.06 1.FC Vöcklabruck - SV Spittal 1:3
18.  31.03.06 SV Spittal - SV Magd./Pasching Amat. 2:0
19.  07.04.06 SV Spittal - SV Feldkirchen 1:0
20.  15.04.06 DSG Union Perg - SV Spittal 2:0
21.  21.04.06 SV Spittal - TSV Hartberg 3:1
22.  28.04.06 FC Wels - SV Spittal 1:1
23.  05.05.06 SV Spittal - ASK Köflach 1:0
24.  12.05.06 Union St. Florian - SV Spittal 1:0
25.  19.05.06 SV Spittal - SV Bad Aussee 3:1
26.  24.05.06 SG St. Andrä / WAC - SV Spittal 5:0
27.  27.05.06 SV Spittal - SAK Klagenfurt 1:3
28.  02.06.06 FC BW Linz - SV Spittal 0:0
29.  10.06.06 SV Spittal - SVG Bleiburg 4:3
30.  14.06.06 ASK Voitsberg - SV Spittal 2:2

Saisonstatistik:

Mit Platz 2 erreichte der SV Spittal heuer die beste Platzierung seit Zugehörigkeit zur Regionalliga Mitte.

Offensiv war der SVS das viertbeste Team, nur Hartberg (54 Tore), Sturm (52) und St. Andrä (49) trafen öfter.

Hinter Hartberg (28 Gegentore), St. Andrä (33), St. Florian (33) und Bad Aussee (34) hatte der SVS die fünfbeste Defensive.

Platzierungen des SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte

Jahr

Platz

G

U

N

Diff.

GT

ET

Pkt

2005/06

2

16

6

8

13

48

35

54

2004/05

5

12

10

8

12

56

44

46

2003/04

14

08

10

12

-11

27

38

34

2002/04

7

11

9

10

7

41

34

42

2001/02

5

15

8

7

19

49

30

53

2000/01

10

11

6

13

-4

47

51

39

1999/2000*

3

16

3

7

18

43

25

51

* Die Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte


Platzierung des SV Spittal in der Heimtabelle 2005/06:
 1. ------- 11-1-3 ----- 29:13 ----- 34 Punkte

Gleich um 7 Punkte mehr als in der letzten Saison holte der SVS im Goldeckstadion und avancierte damit zur besten Heimmanschaft der Liga. Am nächsten kamen noch Hartberg (32 Punkte) und Feldkirchen (31), ganz schwach zuhause in dieser Saison Vöcklabruck (13 Punkte)
 

Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2005/06:
 4. ------- 5-5-5 ----- 19:22 ----- 20 Punkte

Diese ausgeglichene Bilanz reichte für Platz 4 in der Auswärtstabelle, übertroffen nur von Hartberg (31 Punkte), Voitsberg (25) und Feldkirchen (22). Absteiger Bleiburg hingegen holte auf fremden Plätzen gerade mal 3 Punkte. 
 

Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2005/06:
 2
. ------- 8-3-4 ----- 25:15 ----- 27 Punkte
 

Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2005/06:
 4. ------- 8-3-4 ----- 23:20 ----- 27 Punkte

Wie schon in der vergangenen Saison war der SVS in beiden Saisonhälften gleich stark. Am stärksten war im Frühjahr übrigens der SAK (34 Punkte). 

 

Bundesländerbilanz

Gegner aus

SP

G

U

N

GT

ET

Pkt

KTN

8

4

1

3

15

15

13/24

STMK

10

7

1

2

17

11

22/30

12

5

4

3

16

9

19/36

War man in der Saison 2004/05 noch ein Spezialist für Kärntner Derbys, so war der SVS in der abgelaufenen Saison vor allem gegen steirische Vereine überdurchschnittlich erfolgreich, was vor allem insofern bemerkenswert ist, als die steirischen Vereine im Schnitt deutlich mehr Punkte als die Kärntner oder oberösterreichischen Vereine holten.

Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte


Punkte gegen starke Gegner (Hartberg, Feldkirchen, Voitsberg, St. Andrä, St. Florian):
 3 Siege, 3 Remis, 4 Niederlagen, TV 10:15, 12 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen mittelstarke Gegner (Köflach, Wels, SAK, Bad Aussee, Sturm Amateure):
 7 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen, TV 20:11, 22 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen schwache Gegner (BW Linz, Pasching Amateure, Vöcklabruck, Perg, Bleiburg):
 6 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen, TV 18:9, 20 von 30 möglichen Punkten) 

Der SVS konnte seiner Favoritenrolle also zumeist gerecht werden!


Spielverläufe:

Zwei Saisonspiele endeten torlos (gegen St. Florian und bei BW Linz). Für die restlichen 28 Spiele gilt:

In insgesamt 18 Spielen schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 15 mit einem Sieg, 2 mit einem Remis und 1 mit einer Niederlage (gegen Voitsberg in Runde 15). 

10 mal geriet der SVS mit 0:1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 7 mit einer Niederlage, zweimal konnte noch ein Remis erreicht werden und einmal konnte man das Spiel noch drehen (2-1 bei Sturm in Runde 1). 

Ganz im Gegensatz zur letzten Saison war somit das erste Tor ziemlich entscheidend – in 79% der SVS-Spiele verließ die Mannschaft, die das erste Tor erzielte, den Platz auch als Sieger. Zum Vergleich: In der Saison 2004/05 lag dieser Wert nur bei 53%. 

 
Rekorde:

Höchster Heimsieg: 4:0 (gg. BW Linz, 13. Runde)

Höchste Heimniederlage: 1:3 (gg. Wels, 13. Runde und gegen SAK, 27. Runde)

Höchster Auswärtssieg: 6:1 (beim SAK, 12. Runde)

Höchste Auswärtsniederlage: 0:5 (bei St. Andrä, 26. Runde) 
 

Serien: 

Längste Serie ohne Niederlage: 6 Runden (8. bis 13. Runde)

Längste Serie ohne Sieg: 3 Runden (26. bis 28. Runde)

Längste Siegesserie: 4 Runden (10. bis 13. Runde und 16. bis 19. Runde)

Längste Niederlagenserie: 2 Runden (6./7. Runde, 14./15. Runde, 26./27. Runde)

Längste Zeit ohne Gegentor: 286 Minuten (22. Runde/55. Min bis 24. Runde/81. Minute)

Längste Zeit ohne erzieltes Tor: 198 Minuten (19. Runde/10. Min bis 21. Runde/28. Min)

Bemerkenswert auch die Frühlingsheimbilanz des SVS: 7 Siege in 8 Spielen.

 

 Zuschauer: 

7.650 Zuschauer kamen zu den 15 Heimspielen des SVS in dieser Saison, was einen Schnitt von 510 pro Spiel bedeutet. Am meisten Zuschauer lockte das Heimspiel gegen Hartberg in der 21. Runde an, nämlich 950. Minusrekord: 29. Runde gegen Bleiburg (250).

Erfreulicherweise ist bei den Zuschauerzahlen ein Aufwärtstrend zu verzeichnen:

2005/06            510
2004/05            340
2003/04            343
2002/03            280


Torverteilung:

 

 
So erzielte der SVS seine 48 Tore:

 Aus dem Spiel             30
 Aus Standards             18

 6 der 30 Tore aus dem Spiel sind der Kategorie „Kontertor“ zuzuordnen.
 Zeljko Simic war sowohl für das Tor aus geringster als auch größter Distanz zuständig: In Pasching verwandelte er einen Abstauber aus 2 Metern, in Bad Aussee sorgte er mit seiner Bogenlampe aus gut 40 Metern für das vielleicht schönste Tor der Saison.

 Die 18 Tore aus Standards teilen sich auf wie folgt:
-- 6 Tore durch Foulelfmeter
-- 5 Tore kurz nach Freistößen/Eckbällen (aus Getümmeln u.ä.)
-- 4 Tore durch Kopfball (je zweimal nach Eckball bzw. Freistoßflanke)
-- 3 Tore durch direkt verwandelte Freistöße

 

..und so bekam er sie:

 Aus dem Spiel             23
 Aus Standards             12

 8 der Gegentore aus dem Spiel waren Kontertore

 Die Gegentore aus Standard teilen sich auf wie folgt:
-- 4 Gegentore durch direkt verwandelte Freistöße
-- 4 Gegentore durch Kopfball (3x nach Ecke, 1x nach Freistoß)
-- 3 Gegentore durch Elfmeter (2x nach Foulspiel, 1x nach Hands)
-- 1 Gegentor kurz nach einem Eckball (Getümmel)

 

Platzverweise: 

Viermal mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen und zwar jeweils wegen Gelb-Rot; betroffen davon waren: Daniel Trupp (7. und 19. Runde jeweils wg. Foulspiels), Arsim Prepoli (2. Runde wg. Kritik) und Hannes Jochum (28. Runde wg. Kritik)

Gegnerische Spieler wurden ebenfalls viermal ausgeschlossen: Hübler (St. Andrä, 14. Runde/Rot wg. Torraubs), Lampl (Bad Aussee, 25. Runde/Rot wg. Torraubs), Spitzer (Bleiburg, 29. Runde/Rot wg. Torraubs) und Scharmann (Voitsberg, 30. Runde/Gelb-Rot wg. Kritik)

 

 „Böse Buben“ (Gelb: 1 Punkt, Gelb/Rot: 3 Punkte): 

Trupp                          10 Punkte
Jochum                       10
Neidhardt                    10
Prepoli                          9
Truskaller                      8
Simic                            7
Morgenstern                  6
Pirker                            5
Gasser                           5
Prenn                            5

D. Witteveen                 4
M. Witteveen                 1
Kruse                             1

Steiner                          1
Plattner                         1
Petricevic                      1
 


Elfmeter: 

7 Elfmeter bekam der SVS zugesprochen, 6 davon wurden verwandelt, nur Prepoli verschoß einen Elfer (und den gleich zweimal)

Prepoli (7. Runde)
Gasser (11. Runde)
Simic (12. Runde)
Simic (13. Runde)
Simic (21. Runde)
Witteveen (21. Runde)
Simic (27. Runde)

Gegen den SVS wurden nur 3 Elfmeter verhängt, die jeweils verwandelt wurden und zwar durch Ramakic (Wels, 7. Runde), Bozgo (Hartberg, 21. Runde) und Höller (St. Andrä, 26. Runde)

 
Torschützen: 

11 verschiedene Spieler zeichneten für insgesamt 48 Treffer verantwortlich. Zum Vergleich:
Saison 2004/05: 13 Torschützen, 56 Treffer
Saison 2003/04: 13 Torschützen, 27 Treffer. 

Für das Gros der Tore waren die Stürmer verantwortlich: Toptorschütze war erstmals David Witteveen mit 13 Treffern, gefolgt von Zeljko Simic mit 12 sowie Manuel Plattner (7 Treffer).

2004/05 war Zeljko Simic mit 16 Toren der erfolgreichste Torjäger gewesen, 2003/04 wurde Stefan Friessnegger klubinterner Torschützenkönig, dazu reichten allerdings 5 Treffer. 


Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur Einsatzzeit:

David Witteveen --------- Torerfolg im Schnitt alle 171 Minuten

Manuel Plattner ---------- Torerfolg im Schnitt alle 189 Minuten

Zeljko Simic -------------- Torerfolg im Schnitt alle 208 Minuten

 

Einsatzzeiten der SVS-Kicker in der Saison 2005/06

Nr.

Name

Einsatzzeit in Minuten (max=2700)

Einsätze

Ein/-Auswechslungen

1

Norman Prenn

2.625

30

1/6

2

Hannes Jochum

2.494

28

0/1

3

Zeljko Simic

2.492

29

1/5

4

Daniel Trupp

2.402

27

0/0

5

David Witteveen

2.227

28

4/7

6

Hannes Truskaller

2.200

27

2/3

7

Udo Gasser

2.198

29

4/6

8

Claus Neidhardt

2.114

24

0/2

9

Martin Morgenstern

1.875

24

2/7

10

Stefan Takats

1.710

19

0/0

11

Manuel Plattner

1.322

24

11/9

12

Mario Steiner

1.268

15

0/5

13

Arsim Prepoli

1.153

13

0/3

14

Marco Witteveen

990

11

0/0

15

Alexander Kruse

940

21

11/3

16

Thomas Pirker

837

15

5/4

17

Jurica Zrilic

292

7

4/3

18

Marco Petricevic

265

13

11/2

19

Tobias Graf

193

4

2/1

20

Florian Sixt

47

5

5/0

21

Wolfram Hierländer

4

3

3/0

22

Philipp Brugger

1

1

1/0

Übrigens: Insgesamt 67 mal wurde ein Spielerwechsel durchgeführt (90 wären theoretisch möglich gewesen) 



Florian Gauglhofer und Markus Perauer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juli 2006