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Geschichte
des SV Spittal 2006 - 2007: |
Nach dem Vizemeistertitel in der
abgelaufenen Saison waren die Fans des SV Spittal ein wenig verwöhnt,
auf Grund der Spielerabgänge waren die Erwartungen für die Saison
2006/07 jedoch gemäßigt. Mehrere neue Spieler mußten erst den Weg in die
Mannschaft finden, wohl niemand rechnete ernsthaft damit, weit vorne
mitzuspielen, man erwartete eine durchwachsene Saison.
Vor
dem eigentlichen Start der RLM-Meisterschaft stand noch der ÖFB - Cup am
Programm. Mit dem SK St. Andrä als Gegner wollte es das Losglück nicht
unbedingt gut mit uns. Zwar ging der SV Spittal im Lavanttal in Führung, unterlag
aber letzten Endes mit 1:2, der Traum einer neuerlichen tollen Cupsaison
war also schon nach Runde 1 geplatzt.
Bei der Heimpremiere traf unsere Mannschaft auf den ASK Voitsberg, die
Steirer waren noch nie unbedingt unser Lieblingsgegner und auch dieses
Mal wurde es nichts mit einem Sieg, das 2:2 im ersten Spiel der Saison
ging aber in Ordnung, daher gabs am Ende auch den Beifall der Fans, am
Foto rechts sieht man unsere Mannschaft bei der Welle vor dem Sektor der
Caballeros.
In Runde 2 wartete ein unangenehmer Gegner auf uns, trotzdem
entführte man wirklich verdient 3 Punkte aus dem Stadion am Klagenfurter
Ostbahnhof im Match gegen den SAK. So war der Saisonauftakt mit 4 Punkten aus 2 Spielen auch
recht ansehnlich, die klare Folge, der SV Spittal lag vor dem Heimspiel
gegen Bad Aussee auf Platz 3.
Die Erwartungen vor dem Match gegen eine jener Mannschaften, welche ein
wenig mit dem Titel spekulierten, waren relativ hoch, leider sollte just
an diesem Abend eine der bitteren Spittaler Serien dieser Saison
beginnen. Gegen die Steirer war man die bessere Mannschaft, kassierte
jedoch eine 0:2 Niederlage.
Beim
darauffolgenden Spiel in Oberösterreich gegen BW Linz setzte es in einem
bis dato unbekannten Stadion (die Linzer mußten auf Grund einer
Platzsperre in Traun antreten) eine ganz bittere 0:3 Niederlage. Bei
diesem Match zeigte sich unser Team erschreckend schwach und absolut
chancenlos. Am Foto rechts wirken Claus Neidhardt und Trainer Hrstic
eher ratlos.
Bedingt durch diese beiden Runde ohne Punktegewinn rauschte man in der
Tabelle im Steilflug nach unten, vor dem Match gegen St. Andrä befand man
sich nur mehr auf Platz 12.
Gegen Andrä bekamen die Fans dasselbe Phänomen zu sehen wie beim
letzten Heimspiel. Man war die bessere Mannschaft, stand am Ende aber
mit leeren Händen da. In der Tabelle gings weiter nach unten, Platz 14 -
ein Abstiegsplatz - war die Folge.
Als Mannschaft der RLM war man es in den letzten Jahren immer gewohnt,
dass es eigentlich nur sehr selten 3 Absteiger gab, zum einen lösten
sich diverse Teams immer wieder auf, bzw. waren die ehemaligen Meister
der RLM in der 2. Bundesliga immer so erfolgreich, dass sie nie wirklich
in Abstiegsnöte gerieten. In diesem Jahr war das nicht so. Schnell war
klar, dass der letztjährige Meister - der TSV Hartberg - mit seiner neuen
zusammengekauften Truppe keine großen Sprünge machen wird, der SV
Kapfenberg krebste in der Tabelle hinten rum und es kursierten erste
Gerüchte einer Pleite des SK Sturm Graz. Erste Rechenmodelle wurden
erstellt und Horrorszenarien errechnet, wonach in diesem
Spieljahr glatt 6 Team aus der RLM hätten absteigen können. Kurzum, es
ging wieder einmal um, das Abstiegsgespenst in unserer schönen Stadt.
So
wirklich vertreiben konnten die Leistungen der daraufhin folgenden
Runden dieses Gespenst auch nicht wirklich. Zwar konnte die
Mannschaft mit den Fans gegen Aufsteiger Allerheiligen in Runde 6 den
ersten Heimsieg bejubeln (siehe Foto), doch gab es bereits eine Woche
später in Vöcklabruck eine bittere 1:4 Klatsche. Beim Match gegen
einen der Titelaspiranten hatte man nur 10 bessere Minuten und
ging eigentlich zurecht unter.
Gott sei Dank erreichte man daraufhin gegen den ASK Köflach einen 2:1
Sieg, der war auch bitter nötig, ließ man doch in der darauffolgenden
Runde beim Aufsteiger FC Kärnten Amateure gleich alle Punkte liegen und
kehrte mit leeren Händen aus dem herbstlichen Klagenfurt zurück. Es
erscheint nicht nötig, auf die am 1. Oktober in Klagenfurt
vorherrschende Wetterlage näher einzugehen, auf alle Fälle gabs keine
Gefahr von der Sonne geblendet zu werden.
Gegen Aufsteiger Grieskirchen vermochte man die liegen gelassenen Punkte
jedoch auch nicht aufzuholen, nur ein 0:0 war einfach zu wenig. In der darauffolgenden Runde gab es die übliche und bereits eingeplante
Niederlage gegen den FC Wels, daher gehen wir auf dieses Match gar nicht
näher ein.
Gegen die stark abstiegsgefährdete DSG Union Perg vermochte man wieder
keinen Treffer zu erzielen und mußte sich mit einem Punkt begnügen.
Da es in der darauffolgenden Runde auswärts beim SV Feldkirchen eine
klare 0:3 Niederlage setzte, brannte der Hut abermals, man lag nach
einem katastrophalen Oktober (nur 2 Punkte aus 5 Spielen) nur auf Platz 13.
Auf
Grund des Umbaus des Goldeckstadions im Sommer 2007 wurde bereits vorab das
Heimrecht der letzten Herbstpartie gedreht, so hatte unsere Mannschaft
nun die Chance, in 2 Heimspielen nochmal ordentlich Punkte gegen den
Abstieg zu sammeln und dieses Mal sollte es auch klappen! Während man in
den letzten Saisonen am Ende des Herbstes immer schwächelte, kam uns
dieses Mal die Witterung entgegen.
Bei Schnee und eisigen Tmperaturen (siehe Foto links) wurde zuerst St.
Florian mit 1:0 besiegt und in der letzten Herbstrunde bezwang man in
einem trefferreichen Match die SK Sturm Graz Amateure mit 3:2.
Dank dieser 6 Punkte kletterte der SV Spittal in der Tabelle wieder auf
Platz 9, den Fans blieb es also erspart, sich die gesamte Winterpause
lang eine katastrophale Tabellensituation ansehen zu müssen.
Nun gut, so wirklich geklappt hats im Herbst also nicht, einige
Neueinkäufe erreichten nicht die von ihnen erwarteten Leistungen. So gab
es bereits im Winter einige Wechsel im Kader des SV Spittal. Ganz besonders
schmerzte die Fans jedoch der Abgang von Goalgetter Zeljko Simic,
der nach St. Andrä wechselte. Zeljko erfreute uns in den letzten
Jahren immer wieder mit seinen tollen Treffern, auf diesem Wege möchten
wir uns bei ihm nochmals recht herzlich für das Geleistete bedanken.
Die lange Winterpause neigte sich bereits dem Ende zu, als wieder einmal
ein ordentlicher Spätwintereinbruch die ersten Runden gefährdete, wir
hatten dieses Mal aber Glück und waren von keinen Spielabsagen
betroffen.

Mit etwas mulmigem Gefühl auf Grund der Abstiegssorgen machte man sich
auf den Weg nach Voitsberg. Die Fotos der mitgereisten Fans oben
spiegeln in etwa die Stimmung und die Erwartungshaltung vor dem Match
wieder. Der SV Spittal zeigte aber mit seiner jungen Truppe eine tolle
Leistung, war extrem zweikampfstark und lag bis zuletzt im Match 2:1
vorne, nachdem man das Spiel gedreht hatte. Just in der 93. Minute
kassierte man den Ausgleich, die gute Leistung verlor daher ein wenig an
Glanz, die Stimmung war gedrückt, war den Fans und der Mannschaft doch
noch nicht bewußt, dass in Kombination mit den
beiden letzten Matches im Herbst nun eine der längsten Serien in der
Geschichte des SV Spittal gestartet werden sollte.

In Runde 17 besiegte man im Kärntner Derby den SAK mit 4:2 und sorgte
somit auch in der Tabelle für einen schönen Polster nach unten hin. Vor
allem aber die Leistung der Mannschaft machte den Fans immer wieder
Freude und steigerte sich auch von Mal zu Mal. Am Foto rechts bejubelt
die Mannschaft den Sieg in diesem trefferreichen Spiel gegen den SAK.
Auf Grund der tollen Einstellung der Spieler sowie auf Grund der
perfekten taktischen Vorgaben war man auch anderen Kalibern gewachsen.
Nur so ist es auch zu erklären, dass man beim späteren Meister SV Bad
Aussee 1 Punkt entführen konnte.
Gegen den späteren Absteiger BW Linz kam man in der Folge zu Hause nicht
über ein 1:1 hinaus, trotzdem sammelte man kontinuierlich Punkte und
kletterte in der Tabelle stets nach oben.
Mit den Fans im Rücken reiste man so nach Wolfsberg, wo der SK St. Andrä
seine letzte Chance auf den Aufstieg nutzen wollte. Nix wurde es, dank
eines Treffers von Claus Neidhardt sowie einer tollen Abwehrleistung
sicherte man sich mit 10 Mann (Claus wurde in der 68. Minte des Feldes
verwiesen) die 3 Punkte in der Fremde. Andräs Titeltraume waren
zerplatzt wie ein Hendl nach 7 Stunden im Ofen und unser Team wurde im
Gegenzug aufgrund des immer größer werdenden Abstands zu den
Abstiegsrängen hin immer lockerer und entspannter.

Nach 2 Remis (jeweils 1:1) in den Matches gegen Allerheiligen und
Vöcklabruck schmolz dieser Polster zwar ein wenig, jedoch konnte man
in Runde 23 beim ASK Köflach dank eines 1:0 Erfolges wieder voll punkten
und die Nerven ein wenig schonen.
Am Foto links feiert unsere Mannschaft gemeinsam mit den Fans den
Triumph in der steirischen Fremde.
Bei Derby zu Hause gegen die FC Kärnten Amateure reichte abermals ein
Treffer, um die so heiß begehrten 3 Punkte einzufahren.
Auf
Grund der nun immer länger andauernden Serie hatte Trainer Hrstic (am
Foto rechts) nach diesem Spiel bereits erste Erklärungsnotstände, ob denn
ein neuer Vereinsrekord betreffend ungeschlagene Spiele angepeilt wird
bzw. auch, warums nicht schon im Herbst so glatt gelaufen ist.
Dank dieser letzten beiden Siege fuhr man eigentlich schon recht
entspannt nach Oberösterreich zum Match gegen den SV Grieskirchen.
Während andere Teams mit ihren Abstiegsängsten kämpften, kam der SV
Spittal Party - Express immer schneller ins Rollen und gemeinsam mit
Spielern und Fans feierte man sich von einem Erfolg zum nächsten. Mit
einem leichten Lächeln im Gesicht begutachtete man die Tabelle vor und
nach jedem Spieltag und war eigentlich ganz froh, relativ unbeteiligt in
der Mitte herumzuwerken.
Gegen
den SV Grieskirchen wurden abermals 3 Punkte eingefahren, den Treffer
des Abends erzielte ein Verteidiger der Oberösterreicher, der einen
Ausschuss von Stefan Takats aus ca. 18 Metern so elegant in Richtung Tor köpfelte, dass
der herauslaufende Torwart überhoben wurde und der Ball ganz zur Freude
der mitgereisten Fans im Netz landete.
Nach dem Spiel stellte Claus Neidhardt seine Fähigkeiten als
Einpeitscher unter Beweis und während ganz Grieskirchen angesichts der
Abstiegsangst erschauderte, wurde auf Spittaler Seite schon wieder
gefeiert.
Die Serie an ungeschlagenen Spielen wäre wohl ewig so weitergegangen,
wenn da nicht wieder einmal Angstgegner FC Wels aufgetaucht wäre. Im
Heimspiel gegen die Oberösterreicher setzte es die obligatorische Niederlage,
dass diese gleich mit 0:5 ausfiel, war schon hart. Gleich zwei Eigentore
passierten unsrem SV Spittal in dieser Begegnung, sowas gibt's halt nur
gegen Wels.
Doch alles war schnell vergessen, der Auswärtserfolg bei der DSG Union
Perg mit 2:0 war Entschädigung genug.
Trotz dieses sportlichen Erfolges wurde die Stimmung der Fans etwas
getrübt, erste Wechselgerüchte um Claus Neidhardt und Trainer Hrstic
tauchten auf. Diese gab es zwar jedes Jahr, nur dieses Mal wirkte alles
ein wenig ernster und die Geschichte nahm ihren Lauf. Bereits beim
Heimspiel gegen den SV Feldkirchen war klar, Claus wird zum SAK wechseln.
Auf Grund der tollen Leistungen sowie auf Grund seiner zahlreichen
Verdienste rund um den SV Spittal wurde ihm dieser Wechsel jedoch zu
keinem Zeitpunkt übel genommen.
 
Im darauf folgenden Heimderby gegen den SV Feldkirchen wurde aus dem SV
Spittal wieder einmal der Zerstörer der Träume, nach dem Sieg auswärts
beim SK St. Andrä trug man dank eines 0:0 zu Hause gegen die Tiebelstädter auch
deren Meistergedanken zu Grabe. Das Spiel gegen
Feldkirchen war ein packendes Derby, das außer Treffern wirklich alles zu bieten
hatte und auch vor einer entspechenden Kulisse stattfand. 2.000 Fans
hatten den Weg ins Goldeckstadion gefunden und sorgten für eine Kulisse,
wie man sie bei einem Meisterschaftsspiel schon länger nicht mehr
gesehen hatte (siehe Fotos).
Nach
dem Spiel wurde Claus Neidhardt auf den Schultern durchs Stadion
getragen, nachdem er bereits zuvor für seine Verdienste offiziell geehrt
worden war. Es war dieses Match nämlich schon das letzte Heimspiel der Saison
2006/07, unmittelbar nach diesem Wochenende begannen die Arbeiten für
die Errichtung des Kunstrasenplatzes im Goldeckstadion.
Der Partyexpress rollte weiter, bei tollem Sommerwetter wurde unsere
Mannschaft von den Fans zum vorletzten Match in St. Florian
begleitet. Der letzte Einsatz war nicht mehr wirklich vorhanden, so
gewannen die Oberösterreicher auch verdient mit 3:1.
Das Match unseres Teams in der frisch renovierten, aber nach
Ausschreitungen schon wieder ramponierten Grazer Gruabn sollte
das vorerst letzte Match von Claus Neidhardt und Peter Hrstic für den SV
Spittal werden. Vor dem Match war schon klar, auch Peter wird unseren
Club verlassen und nächstes Jahr auf der Trainerbank des SK St. Andrä
Platz nehmen.
 
Das Match gegen die Sturm Graz Amateure wurde mit 2:1 gewonnen, den
ersten Treffer erzielte - wie hätte es schöner kommen können -
Claus Neidhardt. Dank seines Jubelsprints in Richtung Fansektor ließ er
die Emotionen auch so richtig hochkochen und heizte die Stimmung an.
Nach dem Spiel verabschiedeten sich auch die Fans von Claus und Peter,
die Fotos vermitteln einen recht guten Eindruck von der darauffolgenden
Saisonabschlussparty.
Der SV Spittal beendete die Saison 2006/07 auf dem guten 6. Platz.
Es war wieder einmal ein tolles Jahr, welches der SV Spittal
absolvierte. Mit einer extrem jungen Truppe kämpfte man so manchen
Gegner nieder und zeigte teils sehenswerten Offensivfußball.
Es hat auch dieses Jahr wieder mächtig Spass gemacht, die Spiele des SV
Spittal zu verfolgen.
Sommerzeit ist leider immer auch Abschiedszeit. Während der Abschied von
Spielern, die nur kurze Zeit für
unseren Verein tätig waren, einigermaßen leicht fällt, ist es umso
schmerzhafter, sich sowohl von
Claus Neidhardt, der beinahe 20 Jahre für den Verein tätig war zu
verabschieden, als auch Peter Hrstic, der uns nun seit über 3 Jahren
betreute adé zu sagen.
Nach
anfänglichen gemeinsamen Problemen und Beschuldigungen mit und durch die
Fans, hat Peter Hrstic in den darauffolgenden Jahren gezeigt, dass er
auf alle Fälle ein toller Trainer ist, welcher vor allem mit jungen
Spielern gut umgehen kann. Für Peter war es wohl überraschend in einer
kleinen Stadt wie Spittal auf derart interessierte und auch kritische Fans
zu treffen, während es vor allem auch für die Fans neu war, einen
Trainer an der Spitze der Mannschaft zu sehen, welcher das Fanclubleben
verfolgte, sich in Diskussionen einbrachte und eigentlich auch ein wenig
mit den Fans mitlebte. Ebenso verabschieden müssen wir uns durch seinen
Abgang zwangsläufig auch von "Mama Hrstic" (siehe Foto links),
die
uns sowohl zu Hause als auch in der Fremde immer wieder einen herzlichen
Empfang bereitete und den einen oder anderen Fan in heiße Debatten
verwickelte. In diesem Sinne wünschen wir euch beiden alles Gute für die
Zukunft.
Ganz
besonders schmerzt natürlich der Abschied von Kapitän Claus Neidhardt.
Das Spittaler Urgestein verläßt nach beinahe 20 Jahren den SV Spittal
und wechselt zum SAK. Claus hatte immer einen perfekten Kontakt zu den
Fans (das rechte Foto zeigt ihn z.B. bei einer Schlittentour mit dem
Fanclub). Vor allem aber wird ihm wohl auf ewig hoch angerechnet werden,
dass er zu einer Zeit dem Club die Treue hielt, in der es sowohl
sportlich als auch finanziell alles andere als rosig aussah. Seine
Leistungen und sein Auftreten als Kapitän waren maßgeblich dafür
verantwortlich, dass es den Club sportlich in dieser Form noch gibt.
Allein dafür sagen wir nochmals Danke und wünschen auch Claus für seine
neuen Aufgaben alles Gute!
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Das war sie also, die Saison 2006/07, wieder einmal ein Jahr voll mit
packenden Spielen, Spannung und jeder Menge Spaß. Kurzum, bestimmt eine
Saison, an die wir uns gerne und lange zurück erinnern werden. Nun aber
genug der Worte, viel Spaß mit unserem Statistikteil!
Abschlusstabelle:
| Pl. |
Verein
|
Spiele |
S |
U |
N |
Tordiff. |
Torverhältnis |
Pkt |
|
1.
|
SV Bad Aussee |
30
|
16
|
9
|
5
|
31
|
62
|
:
|
31
|
57
|
| 2. |
FC Wels |
30 |
17 |
5 |
8 |
24 |
58 |
: |
34 |
56 |
| 3. |
SV Feldkirchen |
30 |
14 |
11 |
5 |
16 |
51 |
: |
35 |
53 |
| 4. |
SK St. Andrä |
30 |
14 |
9 |
7 |
13 |
43 |
: |
30 |
51 |
| 5. |
1. FC Vöcklabruck |
30 |
13 |
8 |
9 |
13 |
41 |
: |
28 |
47 |
| 6. |
SV Spittal |
30 |
12 |
9 |
9 |
-6 |
37 |
: |
43 |
45 |
| 7. |
SAK Klagenfurt |
30 |
13 |
5 |
12 |
-1 |
45 |
: |
46 |
44 |
| 8. |
SV Allerheiligen |
30 |
11 |
10 |
9 |
8 |
40 |
: |
32 |
43 |
| 9. |
Sturm Graz Amat. |
30 |
10 |
7 |
13 |
-3 |
42 |
: |
45 |
37 |
| 10. |
Union S. Florian |
30 |
9 |
8 |
13 |
-15 |
35 |
: |
50 |
35 |
| 11. |
SV Grieskirchen |
30 |
10 |
4 |
16 |
-5 |
33 |
: |
38 |
34 |
| 12. |
FC Kärnten Amat. |
30 |
8 |
10 |
12 |
-11 |
35 |
: |
46 |
34 |
|
13.
|
ASK Voitsberg
|
30
|
8
|
9
|
13
|
-4
|
44
|
:
|
48
|
33
|
|
14. |
BW Linz |
30 |
8 |
9 |
13 |
-5 |
33 |
: |
38 |
33 |
|
15. |
ASK Köflach |
30 |
8 |
6 |
16 |
-30 |
29 |
: |
59 |
30 |
|
16. |
DSG Union Perg |
30 |
7 |
5 |
18 |
-25 |
28 |
: |
53 |
26 |
|
Der Kampf um den Meistertitel war
heuer wohl so spannend wie lange nicht mehr. Der SV Bad Aussee erreichte
den Titel buchstäblich in letzter Minute, durch den Siegtreffer im
Heimspiel gegen den SAK in Minute 93 wurde der Aufstieg in die 2.
Bundesliga besiegelt. Wir wünschen den Steirern viel Glück eine Etage
höher.
Auf Grund des Phänomens, dass in der heurigen Saison alle 3 Aufsteiger
teils starke Leistungen zeigen konnten, schafften trotz der Tatsache,
dass es gleich 4 Absteiger gibt, alle 3 "Neuen" den Klassenerhalt. Die FC
Kärnten Amateure, der SV Grieskirchen und der SV Allerheiligen bleiben
der Liga erhalten.
Dies hat natürlich zur Folge, dass nun Teams den Weg in die Landesligen
antreten müssen, welche bereits zu fixen Bestandteilen der RLM geworden
waren. So erwischte es allen voran die DSG Union Perg. Die
Oberösterreicher schafften in den letzten Jahren den Klassenerhalt auch
immer nur äußerst knapp, dieses Jahr hats einfach nicht mehr gereicht.
Ebenso erwischt hat es die beiden Nachbarn Köflach und Voitsberg, im
ehemaligen Braunkohlerevier wird es nächstes Jahr keinen Regionalligafußball
zu sehen geben. Auch betroffen ist der inoffizielle Nachfolgeclub von
Voest Linz, BW Linz hat seinen Fall nach unten wie in den letzten Jahren
fortgesetzt und muss den bitteren Weg in die Landesliga antreten. Allen
Absteigern wünschen wir trotzdem alles Gute und können ihnen nur für den
baldigen Wiederaufstieg die Daumen drücken.
Nächstes Jahr wird es die sportlich interessanteste Regionalliga
Saison seit langem geben. Zum einen beehrt uns der letztjährige Meister
- der TSV Hartberg - wieder, schaffte man doch den Klassenerhalt in der
2. Division nicht. Ebenso stößt der GAK hinzu, der als Absteiger aus
der Bundesliga für die 2. Liga keine Lizenz erhalten hat. Geschieht nicht
noch ein Wunder, ist unsere Mannschaft nächstes Jahr zu Gast in der UPC
Arena in Graz.
Aus den 3 Landesligen haben folgende Teams den Aufstieg in die RLM
geschafft: Der SV Gmunden wird zukünftig die Traunseeregion in der
dritthöchsten Spielklasse vertreten. Aus der Steiermark hats der SC Weiz
geschafft und aus Kärnten stößt wieder ein alter Bekannter hinzu, die
SVG Bleiburg hat den direkten Wiederaufstieg geschafft. Alle 3 Teams
heißen wir herzlich willkommen.
Fieberkurve:
Torschützenliste:
Spielplan:
|
Runde |
Datum |
Spiel |
Ergebnis |
|
1. |
04.08.06 |
SV Spittal - ASK Voitsberg |
2:2 |
|
2. |
12.08.06 |
SAK Klagenfurt - SV Spittal |
1:2 |
|
3. |
18.08.06 |
SV Spittal - SV Bad Aussee |
0:2 |
|
4. |
.
25.08.06 |
FC BW Linz - SV Spittal |
3:0 |
|
5. |
01.09.06 |
SV Spittal - SK St. Andrä |
0:1 |
|
6. |
08.09.06 |
SV Spittal - SV Allerheiligen |
3:1 |
|
7. |
15.09.06 |
1.FC Vöcklabruck - SV Spittal |
4:1 |
|
8. |
22.09.06 |
SV Spittal - ASK Köflach |
2:1 |
|
9. |
01.10.06 |
FCK Amateure - SV Spittal |
2:1 |
|
10. |
06.10.06 |
SV Spittal - SV Grieskirchen |
0:0 |
|
11. |
13.10.06 |
FC Wels - SV Spittal |
1:0 |
|
12. |
20.10.06 |
SV Spittal - DSG Union Perg |
0:0 |
|
13. |
28.10.06 |
SV Feldkirchen - SV Spittal |
3:0 |
|
14. |
03.11.06 |
SV Spittal - Union St. Florian |
1:0 |
|
15. |
12.11.06 |
SV Spittal - Sturm Graz Amateure |
3:2 |
|
16. |
25.03.07 |
ASK Voitsberg - SV Spittal |
2:2 |
|
17. |
31.03.07 |
SV Spittal - SAK Klagenfurt |
4:2 |
|
18. |
06.04.07 |
SV Bad Aussee - SV Spittal |
2:2 |
|
19. |
13.04.07 |
SV Spittal - FC BW Linz |
1:1 |
|
20. |
20.04.07 |
SK St. Andrä - SV Spittal |
0:1 |
|
21. |
27.04.07 |
SV Allerheiligen - SV Spittal |
1:1 |
|
22. |
04.05.07 |
SV Spittal - 1. FC Vöcklabruck |
1:1 |
|
23. |
11.05.07 |
ASK Köflach - SV Spittal |
0:1 |
|
24. |
15.05.07 |
SV Spittal - FCK Amateure |
1:0 |
|
25. |
18.05.07 |
SV Grieskirchen - SV Spittal |
2:3 |
|
26. |
25.05.07 |
SV Spittal - FC Wels |
0:5 |
|
27. |
01.06.07 |
DSG Union Perg - SV Spittal |
0:2 |
|
28. |
05.06.07 |
SV Spittal - SV Feldkirchen |
0:0 |
|
29. |
09.06.07 |
Union St. Florian - SV Spittal |
3:1 |
|
30. |
15.06.07 |
Sturm Graz Amateure - SV Spittal |
1:2 |
Saisonstatistik:
Mit Platz 6 erreichte
der SV Spittal heuer zum dritten Mal in Folge eine Platzierung in der
oberen Tabellenhälfte.
„Dank“ durchwegs
knapper Siege und einiger klarer Niederlagen hatte der SVS jedoch bis
zum Ende der Saison ein negatives Torverhältnis.
Offensiv war der SVS
das zehntbeste Team, am besten Bad Aussee (62 Tore), Wels (58) und
Feldkirchen (51).
Bei den Gegentoren
landete der SVS auf Platz 9, die wenigsten Gegentore kassierten
Vöcklabruck (28), St. Andrä (30) und Bad Aussee (31).
|
Platzierungen des
SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte |
|
Jahr |
Platz |
G |
U |
N |
Diff. |
GT |
ET |
Pkt |
|
2006/07 |
6 |
12 |
9 |
9 |
-6 |
37 |
43 |
45 |
|
2005/06 |
2 |
16 |
6 |
8 |
13 |
48 |
35 |
54 |
|
2004/05 |
5 |
12 |
10 |
8 |
12 |
56 |
44 |
46 |
|
2003/04 |
14 |
08 |
10 |
12 |
-11 |
27 |
38 |
34 |
|
2002/03 |
7 |
11 |
9 |
10 |
7 |
41 |
34 |
42 |
|
2001/02 |
5 |
15 |
8 |
7 |
19 |
49 |
30 |
53 |
|
2000/01 |
10 |
11 |
6 |
13 |
-4 |
47 |
51 |
39 |
|
1999/2000* |
3 |
16 |
3 |
7 |
18 |
43 |
25 |
51 |
* Die
Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte
Platzierung des SV Spittal in der
Heimtabelle 2006/07:
7. ------- 6-6-3 ------ 18:18 ----- 24 Punkte
In der Heimtabelle gab’s aufgrund einiger unglücklicher Heimniederlagen
und vieler Remis einen deutlichen Rückfall – in der letzten Saison war
man noch das heimstärkste Team der Liga gewesen.
Gleichwohl blieb der SVS in 10 Heimspielen en suite ungeschlagen (6. bis
24. Runde, in der 26. Runde gab’s dann das 0:5 gegen Wels)
Heuer die besten Heimteams: Wels (34 Punkte) und SAK (31). Daheim am
schwächsten: Köflach (19) und Perg (17).
Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2006/07:
6. ------- 6-3-6 ----- 19:25 ----- 21 Punkte
Hier gab’s eine
Steigerung, in der letzten Saison hatte man auswärts um einen Punkt
weniger geholt. Besonders auffällig: Im Herbst holte der SVS aus 6
Auswärtsspielen gerade mal 3 Pünktchen, im Frühjahr hingegen gab’s bei 9
Auswärtsspielen gleich 18 Punkte (5 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage)!
Auswärts am stärksten: St. Andrä (29 Punkte) und Bad Aussee (28). Wie
zuhause waren auch auswärts Köflach (11) und Perg (9) am schwächsten.
Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2006/07:
10. -------
5-3-7 ----- 15:23 ----- 18 Punkte
Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2006/07:
4. -------
7-6-2 ----- 22:20 ----- 27 Punkte
Nach der 13. Runde war
der SVS ganz unten (12 Punkte), ab dann ging’s steil aufwärts und pro
Runde konnten im Schnitt fast zwei Punkte geholt werden (33 Punkte aus
17 Runden).
|
Bundesländerbilanz |
|
Gegner aus |
SP |
G |
U |
N |
GT |
ET |
Pkt |
|
KTN |
8 |
4 |
1 |
3 |
9 |
9 |
13/24 |
|
STMK |
10 |
5 |
3 |
1 |
18 |
14 |
20/30 |
|
OÖ |
12 |
3 |
4 |
5 |
10 |
20 |
13/36 |
Wie schon in der
letzten Saison lagen dem SVS vor allem die steirischen Vereine; in 10
Begegnungen gab’s nur eine Niederlage und die war mehr als unglücklich.
Auswärts blieb man in der Steiermark überhaupt unbesiegt.
Gegen die oberösterreichischen Teams wollte es hingegen nicht so recht
laufen und hier gab’s auch die höchsten Niederlagen: 0:5 daheim gegen
Wels, 1:4 in Vöcklabruck und 0:3 bei BW Linz.
Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte
Punkte gegen starke Gegner (Bad
Aussee, Wels, Feldkirchen, St. Andrä, Vöcklabruck):
1 Siege, 3 Remis, 6 Niederlagen, TV 5:19, 6 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen mittelstarke Gegner
(SAK, Allerheiligen, Sturm, St. Florian, Grieskirchen):
7 Siege, 2 Remis, 1 Niederlagen, TV 20:13, 23 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen schwache Gegner
(FCK Amateure, Voitsberg, BW Linz, Köflach, Perg):
4 Siege, 4 Remis, 2 Niederlagen, TV 12:11, 16 von 30 möglichen
Punkten)
Wie letztes Jahr gilt
auch heuer: Der SVS konnte seiner Favoritenrolle also zumeist gerecht
werden und holte vor allem gegen Tabellennachbarn wichtige Punkte.
Spielverläufe:
Drei Saisonspiele
endeten torlos (jeweils zuhause gegen Grieskirchen, Perg und
Feldkirchen). Für die restlichen 27 Spiele gilt:
In insgesamt 17 Spielen
schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 12 mit einem
Sieg, 4 mit einem Remis und eines mit einer Niederlage (1:2 bei den FCK
Amateuren).
10mal geriet der SVS
mit 0:1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 8 mit einer Niederlage
und 2 mit einem Remis.
Wie schon in der
Vorsaison war damit das erste Tor im Spiel mehr als vorentscheidend – in
75% der SVS-Spiele verließ die Mannschaft, die das erste Tor erzielte,
den Platz auch als Sieger. Zum Vergleich: In der Saison 2004/05 lag
dieser Wert nur bei 53%.
Rekorde:
Höchster Heimsieg: 4:2
(gg. SAK, 17. Runde)
Höchste Heimniederlage:
0:5 (gg. Wels, 26. Runde – höchste Heimniederlage in 8 Jahren RLM)
Höchster Auswärtssieg:
2:0 (in Perg, 27. Runde)
Höchste
Auswärtsniederlage: 1:4 (bei Vöcklabruck, 7. Runde)
Serien:
Längste Serie ohne
Niederlage: 12 Runden (14. bis 25. Runde)
Längste Serie ohne
Sieg: 5 Runden (9. bis 13. Runde)
Längste Siegesserie: 3
Runden (23. bis 25. Runde)
Längste
Niederlagenserie: 3 Runden (3 bis 5. Runde)
Längste Zeit ohne
Gegentor: 313 Minuten (22. Runde/07. Min bis 25. Runde/50. Minute)
Längste Zeit ohne
erzieltes Tor: 514 Minuten (09. Runde/05. Min bis 14. Runde/69. Min)
Damit war der SVS in
der Liga sowohl das Team mit der längsten Serie ohne Niederlage als auch
das Team mit der längsten Torflaute!
Zuschauer:
7.260 Zuschauer kamen
zu den 15 Heimspielen des SVS in dieser Saison, was einen Schnitt von
484 pro Spiel bedeutet. Am meisten Zuschauer lockte das Heimspiel gegen
Feldkirchen in der 28. Runde an, nämlich 2.000. Mit dieser tollen
Kulisse – die gleichzeitig Rekord für ein einzelnes Spiel in der
heurigen RLM ist – konnte ein deutlicher Publikumsrückgang vermieden
werden.
Ein leichter Rückgang
ist es aber trotzdem geworden; nicht zuletzt „dank“ schlechter
Leistungen im Herbst und Wetterpech im Frühjahr (3 von 6
Frühjahrsheimspielen waren komplett verregnet)
2006/07 484
2005/06 510
2004/05 340
2003/04 343
2002/03 280
Torverteilung:
So erzielte der SVS seine 37 Tore:
Aus dem
Spiel 21
Aus Standards 14
gegnerische Eigentore 2
5 Tore aus dem Spiel
sind der Kategorie „Kontertor“ zuzuordnen.
Die 14 Tore aus
Standards teilen sich auf wie folgt:
-- 3 Tore durch Foulelfmeter
-- 6 Tore kurz nach Freistößen/Eckbällen (aus Getümmeln u.ä.)
-- 3 Tore durch Kopfball (zweimal nach Eckball, einmal nach
Freistoßflanke)
-- 2 Tore durch direkt verwandelte Freistöße
Im Vergleich zur Saison
2005/06 fällt auf, dass sich eigentlich nicht viel geändert hat, das
Verhältnis von Toren aus dem Spiel, Kontertoren und Toren aus Standards
ist in etwa gleich geblieben.
Dazu gesagt sei allerdings, dass die Zuordnung der Tore nicht immer
eindeutig ist. Tore, die nach kurz abgewehrter Ecke/Freistoß fielen,
wurden jedenfalls der Kategorie „Standard“ zugeordnet.
Kuriosestes Tor und gleichzeitig Tor aus der größten Entfernung: Der
„Kopfball“ von Manuel Plattner aus gut 35 Metern im Heimspiel gegen
Allerheiligen.
..und so bekam er sie:
Aus dem
Spiel 25
Aus Standards 16
Eigentore 2
5 der Gegentore aus
dem Spiel waren Kontertore
Die Gegentore aus
Standard teilen sich auf wie folgt:
-- 3 Gegentore durch direkt verwandelte Freistöße
-- 4 Gegentore durch Kopfball)
-- 5 Gegentore durch Elfmeter)
-- 4 Gegentor kurz nach einem Eckball (Getümmel)
Auch hier gab’s keine
großartigen Verschiebungen. Allerdings bekam der SVS weniger Kontertore
(5 statt 8), dafür aber mehr Tore (4 statt 1) aus Getümmeln (Eckbälle
oder Freistöße, wo man den Ball nicht richtig aus der Defensive zu
befördern vermochte)
Platzverweise:
Fünfmal mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen und zwar jeweils
wegen Foulspiels: Betroffen davon waren: Claus Neidhardt (3. Runde gegen
Bad Aussee Gelb/Rot und 20. Runde in St. Andrä Rot), Hannes Truskaller
(13. Runde Rot in Feldkirchen), Tobias Graf (15. Runde Gelb/Rot gegen
die Sturm Amateure) und Florian Oberrisser (28. Runde Gelb/Rot gegen
Feldkirchen)
Gegnerische Spieler
wurden zweimal ausgeschlossen: Grassler von St. Andrä (5. Runde, in
Spittal, Gelb/Rot wegen Foulspiels) sowie Causevic von den FCK Amateuren
(24. Runde, in Spittal, Rot wegen einer Tätlichkeit).
„Böse Buben“ (Gelb: 1 Punkt, Gelb/Rot:
3 Punkte, Rot: 5 Punkte):
|
Spieler |
Pkt. |
|
Neidhardt |
18 |
|
Gasser
|
13 |
|
Hölbling
|
12 |
|
Truskaller
|
12 |
|
Lassnigg |
7 |
|
D. Trupp |
6 |
|
Hafner
|
5 |
|
Waitschacher |
5 |
|
Oberrisser |
4 |
|
Brugger
|
3 |
|
Simic |
3 |
|
Ebner |
3 |
|
Gatternig |
3 |
|
Graf
|
3 |
|
Plattner |
2 |
|
Filipovic |
2 |
|
Sixt
|
2 |
|
Maier
|
2 |
|
Witteveen |
1 |
|
Takats
|
1 |
|
M. Trupp |
1 |
Damit war der SVS – kartenmäßig gesehen – in dieser Saison
die unfairste Mannschaft der ganzen Liga.
Elfmeter:
3 Elfmeter bekam der SVS zugesprochen, alle wurden verwandelt:
Gasser (1. Runde)
Simic (8. Runde)
Gasser (16. Runde)
Gegen den SVS wurden 5
Elfmeter verhängt, die jeweils verwandelt wurden und zwar durch Zoisl
(Voitsberg, 1. Runde), Sauer (Allerheiligen, 6. Runde), Gradascevic (BW
Linz, 19. Runde), Ertl (Wels, 26. Runde) und Kührer (St. Florian, 29.
Runde)
Letztgenannter Elfer wurde zwar von Stefan Takats pariert, doch der
Schiedsrichter ließ ihn wiederholen; der zweite Versuch war dann drin.
Torschützen:
14 verschiedene Spieler
zeichneten für insgesamt 35 Treffer (die gegnerischen Eigentore nicht
mitgezählt) verantwortlich.
Zum Vergleich:
Saison 2005/06: 11 Torschützen, 48 Treffer
Saison 2004/05: 13 Torschützen, 56 Treffer
Saison 2003/04: 13 Torschützen, 27 Treffer.
Die Zuordnung der Tore
zu den einzelnen Mannschaftsteilen fällt in dieser Saison schwer, da der
SVS des öfteren ein flexibles System spielte, z.B. ein 4/2/3/1, das bei
Bedarf zu einem 4/3/3 wurde, sodass z.B. die Tore von Manuel Plattner
nicht unbedingt immer eindeutig als „Stürmertore“ gewertet werden können.
Plattner war heuer mit
6 Toren der beste Schütze des SVS und ist damit mit 20 Toren bereits
viertbester Schütze des SVS in diesem Jahrtausend (hinter Simic/33,
Witteveen/25 und Thomas Frigard/20). Dank seiner Treffer konnte er in
der „Millenniumliste“ Claus Neidhardt und Christian Moser (je 18 Tore)
überholen.
2005/06 war David
Witteveen mit 13 Toren bester Schütze, 2004/05 Zeljko Simic mit 16
Toren, 2003/04 Stefan Friessnegger mit 5 Treffern.
Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur
Einsatzzeit:
Zeljko Simic
----------- Torerfolg im Schnitt alle 217 Minuten
Daniel Jumic
----------- Torerfolg im Schnitt alle 307 Minuten
Manuel Plattner -------
Torerfolg im Schnitt alle 374 Minuten
|
Einsatzzeiten der
SVS-Kicker in der Saison 2006/07 |
|
Nr. |
Name |
Einsatzzeit in
Minuten (max=2700) |
Einsätze |
Ein/-Auswechslungen |
|
1 |
Daniel Trupp |
2.610 |
29 |
0/0 |
|
2 |
Hannes Truskaller |
2.471 |
28 |
0/0 |
|
3 |
Claus Neidhardt |
2.307 |
26 |
0/0 |
|
4 |
Patrick Hölbling |
2.304 |
27 |
0/0 |
|
5 |
Udo Gasser |
2.254 |
27 |
1/4 |
|
6 |
Stefan Takats |
2.250 |
25 |
0/0 |
|
7 |
Manuel Plattner |
2.246 |
28 |
3/10 |
|
8 |
Sandro Ebner |
1.761 |
25 |
5/9 |
|
9 |
Martin Lassnig |
1.587 |
22 |
4/4 |
|
10 |
Florian Sixt |
1.376 |
18 |
3/2 |
|
11 |
Danijel Jumic |
1.228 |
15 |
1/5 |
|
12 |
Harald Waitschacher |
1.152 |
14 |
1/3 |
|
13 |
Florian Oberrisser |
1.145 |
13 |
0/0 |
|
14 |
Zeljko Simic |
1.088 |
14 |
2/2 |
|
15 |
Daniel Gatternig |
822 |
15 |
4/7 |
|
16 |
Daniel Hafner |
754 |
9 |
1/1 |
|
17 |
Philipp Brugger |
563 |
8 |
2/0 |
|
18 |
Romeo Filipovic |
479 |
8 |
2/6 |
|
19 |
Marco Witteveen |
450 |
5 |
0/0 |
|
20 |
Tobias Graf |
291 |
6 |
3/1 |
|
21 |
Hermann Maier |
193 |
13 |
13/0 |
|
22 |
Günther Walder |
181 |
6 |
4/2 |
|
23 |
Marco Trupp |
31 |
4 |
4/0 |
|
24 |
Bernhard Abwerzger |
15 |
4 |
4/0 |
|
25 |
Mario Moser |
12 |
1 |
1/0 |
|
26 |
Marcel Meixner |
2 |
2 |
2/0 |
Übrigens: Insgesamt
61mal wurde ein Spielerwechsel durchgeführt (90 wären theoretisch
möglich gewesen)
Florian Gauglhofer und Markus Perauer
für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juli 2007
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