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Geschichte
des SV Spittal 2007 - 2008: |
Jahr eins nach dem Abgang von Trainer Gustl Hrstic und Kapitän Claus Neidhardt. Jeder hat gewusst, dass es eine
harte Saison werden wird, jeder hat gewusst, dass es sehr sehr spannend
wird, dass der Krimi jedoch über eine gesamte Saison nie unspannend
wurde, das hatten wir uns doch nicht erwartet.
Viele Nerven gingen die Saison über verloren, viel Schweiß und
Anstrengung mussten aufgebracht werden, um hier abschließend doch über
den Klassenerhalt berichten zu können, doch nun erst einmal der Reihe
nach:
Das
Jahr begann gleich mit einem Wiedersehen, eigentlich noch bevor die
Saison so richtig begonnen hatte. Auf Grund der Tatsache, dass unsere
Spitzensportler der oberen Ligen für die bevorstehende EM 2008 geschont
werden mussten, fand heuer nur ein Amateur Cup statt, in der ersten
Runde bekamen wir den WAC / St. Andrä zugelost, also, Gustl war schon
wieder da.
Obwohl unserer Gegner eigentlich haushoher Favorit war, gelang dem
Trainerduo Rabitsch / Rovcanin gleich im ersten Match ein voller Erfolg.
Durch ein Tor von Johannes Isopp warf man Andrä aus dem Cup und
ergatterte den ersten tollen Achtungserfolg.
Auf Grund des Umbaus des Goldeckstadions (eine Kunstrasenanlage sowie
eine Rasenheizung wurden errichtet) musste unser Club die ersten beiden
Matches in der Ferne bestreiten und das gleich bei Mannschaften, welche
man zu den Favoriten der Saison zählte.
Der Meisterschaftsauftakt in Vöcklabruck ging wie erwartet mit 0:1 in
die Hose. Zwar ließ man nicht zu viele Chancen zu, man konnte aber
erkennen, dass es bei uns doch im Spielaufbau haperte. Zu Chancen kamen
wir nicht.
Zwischenzeitlich mußte man bei Angstgegner Wels auswärts zur 1.
Hauptrunde des Amateurcups 07/08 antreten. Dieses Match machte wieder
Mut. 2x holten unsere Jungs einen Rückstand auf, kämpften sich in die
Verlängerung und das obwohl man ab Minute 44 nur mehr 10 Mann am Feld
hatte, Hannes Truskaller sah noch in Hälfte 1 Gelb - Rot. Ab Minute 110
waren dann nur mehr 9 Spittaler am Feld, auch Martin Lassnig kassiert
die Gelb - Rote Karte. Kurz darauf ein toller Konter unserer Mannschaft,
hätte Manuel Plattner getroffen, wärs vorbei gewesen, so kassierten wir
noch 3 Treffer in den letzten 5 Minuten, trotzdem die Leistung war
sensationell.
Im
2. Match in Feldkirchen gabs jedoch die erwartete 1:3 Klatsche, nichts
war vom Cupkampfgeist übrig, und so fand sich unser Club bereits nach 2
Spielen mit der roten Laterne in der Hand am Tabellenende wieder.
Zu diesem Zeitpunkt kam der vermeintliche Fixabsteiger Bleiburg zur
Eröffnung des neuen Stadions gerade recht. Doch wie so üblich schlagen
nahezu alle anderen Vereine Bleiburg, nur eben wir nicht. So geschah's
auch dieses Jahr, ein mageres 1:1 ermöglichte es zwar, die rote Laterne
wieder abzugeben, zufrieden war nach dem Match aber wohl keiner.
Enttäuscht trabten unsere Spieler (siehe Foto) vom Platz.
Gleich
gings bitter weiter, es folgte eine 0:2 Niederlage im Kärntner Derby
beim SAK.
Dann endlich wars soweit, gegen die Union St. Florian wurde der erste
Sieg auf Kunstrasen eingefahren. In einem mauen Match konnte sich unser
Verein verdient mit 1:0 durchsetzen, es war geschafft, der erste 3er der
Saison war am Konto, in der Tabelle kletterte man zumindest einmal auf
Platz 13 hoch.
Auch der Jubel sah doch gleich wieder viel besser aus, man hatte es noch
nicht verlernt, leider sollte man die Spieler in dieser Saison nicht
allzu oft in dieser Pose sehen. Der Sieg hatte jedoch auch gleich einen
Abgang zur Folge, das Trainerduo Rabitsch / Rovcanin wurde um eine Person
gekürzt, aus bis dato noch nicht bekannten Gründen verließ Suvad den
Verein, die Geschicke wurden also künftig nur mehr von einem Mann
geleitet.
In den folgenden 3 Runden gabs für uns auch einen Schlag nach dem
anderen mitten ins Gesicht. Zuerst kam man beim GAK in der UPC Arena vor
2.500 Zusehern mit 0:3 heftig unter die Räder. In diesem Match war aber
wirklich gar nichts zu holen, eine der schwächsten Saisonleistungen.
Dann Hoffnung, gegen Aufsteiger Weiz zu Hause rechnete man sich Chancen
aus, es musste einfach klappen. Nach ausgeglichener erster Hälfte war
man in der 2. Spielhälfte überlegen, kassierte aus einem Konter aber das
0:1 und dann war es vorbei mit dem SV Spittal, Weiz spielte das Match
nach Hause und ließ uns alleine im Tal der Tränen zurück.
Tränen vor allem deswegen, weil unsere nächste Tour nach Wels gehen
sollte. Dort gibts - wie bekannt - wahrlich nie etwas zu holen, das
Gesetz der Serie sollte auch dieses Mal halten. Mit einem Doppelschlag
in Minute 68 war unser Schicksal wieder besiegelt, der Platz 14
einzementiert wie nur irgendwas. Auf Grund der zusätzlichen Begegnung
im Amateurcup schafften wir es demnach heuer, gleich 2x in einem Halbjahr
gegen die Oberösterreicher zu verlieren.
St. Andrä erwies sich auch beim 2. Aufeinandertreffen als netter Gegner
und ließ uns beim 0:0 zu Hause im Goldeckstadion wenigstens einen Punkt
zur Trauerbekämpfung zurück.
Immer
wieder in das Zentrum des Interesses gerückt war in den Runden zuvor
Christian Moser. Er war der Rädelsführer des (vermutlich teilweise
berechtigten) Widerstandes gegen die Vereinsführung. Versprochene
Zahlungen waren ausgeblieben, die Spieler frustriert. Vor dem Match
gegen Gmunden ging ein Gerücht umher, er hätte die Spieler zu einem
Streik überreden wollen. Dieser konnte verhindert werden und unser Team
lief auf. Und was da folgte war wohl mehr als ein seelischer
Befreiungsschlag. Gmunden wurde mit 6:1 vom Platz geknallt, wäre Hermann
Maier ein wenig treffsicherer gewesen, hätte es zumindest 8x klingeln
müssen. Dank des 6:1 gabs auch jede Menge Freudenrauch am Traunsee, der
Sieg war ein kräftiges Lebenszeichen. Nach dem Match trennte man sich
von Christian Moser, er zeigte, wann immer er am Spielfeld war keine
berauschende Leistung, sein Fehlen sollte auch weiter nicht von
Bedeutung sein.
Dieser
Sieg war auch ein Startschuss für eine Serie, die längste unseres
Vereins in dieser Saison. 11 Spiele in Folge sollten wir ungeschlagen
bleiben, leider waren es meist Remis, welche uns wenige Punkte
einbrachten.
Zuerst gabs ein sattes 3:3 gegen die FCK Amateure, es folgte ein 1:1 in
Allerheiligen, und letzten Endes ein 2:2 zu Hause gegen die Sturm
Amateure. Den Treffer zum Ausgleich erzielte Udo Gasser in Minute 96 aus
einem Elfmeter. Es sollte eines der wenigen Spiele bleiben, in welchen
wir mit Hilfe eines späten Treffers noch einmal einen Vorteil einfahren
konnten. Da ein solcher Ausgleich in letzter Minute auch jede Menge
Emotionen freisetzt, wurden spontane Strips im SVS Clubhaus seitens des
Verantwortlichen auch gerne geduldet.
Bereits rund um den 15.10.2007 starte man in der Vereinszentrale erste
Aktionen, um Punkte für den Superklub Wettbewerb des ÖFB zu sammeln. Im
Jahr der EM war jeder in Österreich registrierte Fußballverein
aufgerufen worden, möglichst viele Aktionen rund um "expect emotions"
"Antirassismus" etc. zu veranstalten. Dem Sieger winkte ein Match gegen
das Österreichische Nationalteam noch vor der EM sowie die Ehre, auf
uneingeschränkte Zeit den Titel Superklub offiziell im Vereinsnamen
führen zu dürfen.
Auch
sportlich gabs wieder Positives zu berichten, dank einem 3:0
Auswärtserfolg in Grieskirchen kletterte man endlich wieder einmal einen
Platz in der Tabelle nach oben, Rang 13 wurde erklommen, jener Rang, auf
dem wie in der Saison noch sooo viel Zeit verbringen sollten.
Zwischenzeitlich wurde den Verantwortlichen beim Blick auf die Tabelle
eine Liga weiter oben immer wieder schummrig. Wie bekannt, hängt die
Anzahl der Absteiger aus der RLM immer von jener der Liga darüber ab,
und da gabs wenig Erfreuliches zu sehen. Vorjahresmeister Bad Aussee
konnte nicht richtig Fuß fassen, FC Kärnten war die Schießbude der Liga
und auch Leoben wackelte ganz gehörig. Zudem befand sich auch der SC
Schwanenstadt nahe der Abstiegszone. Kurzum, mit etwas Pech hätte es zu
diesen Zeitpunkten teilweise bis zu 5 Absteiger aus der RLM gegeben.
Mit einem 1:1 im Heimspiel gegen den TSV Hartberg verabschiedete man
sich in die Winterpause.
Dieses Mal war man auf Grund des Kunstrasens recht optimistisch auch
einmal pünktlich in die Frühjahrsrunde starten zu können und so kams
letzten Endes auch.
Bitter im Winter war vor allem die Tatsache, dass Manuel Plattner in
einem Testspiel einen Ball aufs Auge bekam und für den Großteil der
restlichen Saison
ausfallen sollte. Überdies war nicht klar, ob seine Sehfähigkeit wieder
zu 100% hergestellt werden könnte.
Zuvor gabs jedoch noch etwas Positives, bei der Kärntner Woche Kicker
Wahl wurde Daniel Trupp zum beliebtesten Spieler der RLM gewählt, Sepp
Rabitsch schaffte es auf Platz 2.
Den Winter über bastelten Fans und Vereinsverantwortliche an allen
möglichen Aktionen rund um den Superklub. Torten, Puzzles, Videos,
Gesänge, Fotos etc. etc. Die Superklub Aktion wurde gegen Ende hin immer
spannender. 3 Tage vor Ende des Bewerbs konnte der SV Spittal erstmals
die Führung im Bewerb übernehmen und gab diese nicht wieder her. Nach
einer langen Nacht erfuhren es die Vereinsverantwortlichen und Fans am
Vormittag des 17.02.2008. Der SV Spittal war Superklub und durfte
die Nationalmannschaft fordern. Nebenbei bemerkt führt der Klub ab
sofort den Titel "Superklub" offiziell im Vereinsnamen. Somit kam es
erstmals seit 1921 zu einer Umbenennung des Vereinsnamens, ohne dass ein
Sponsor im Spiel war, der SV Superklub Spittal war geboren.
Die Kälte wurde schließlich doch irgendwann wieder geringer und das
Frühjahr stand vor der Tür. Wir erinnern uns an den Herbst, da gabs ja
noch die beiden Horrorgegner gleich zu Beginn der Saison, Feldkirchen
und Vöcklabruck, genau die beiden warteten nämlich wieder.
Ohne
große Hoffnungen fanden sich die Fans zu beiden Matches ein, doch sollte
man beide Male positiv überrascht und letzten Endes doch tief enttäuscht
nach Hause gehen. Warum? Nun, gegen beide Teams lag man gegen Ende
des Matches voran, gegen V'bruck kassierte man jedoch in der 85. und
gegen Feldkirchen in der 90. Minute den Ausgleich. So gabs an Stelle der
6 Punkte nur 2. Das linke Bild gibt einen Einblick in die Gefühlswelt
der Spittaler Fans zu diesem frühen Zeitpunkt der Frühjahrssaison.
Trotzdem kletterten wir nach diesen beiden Spielen auf Platz 12, es
sollte unsere beste Saisonplatzierung bleiben.
Es muss wohl nicht näher erwähnt werden, dass wir gegen
eine der schwächsten Mannschaften in der Geschichte der RLM (von den
Punkten her gesehen) - die SVG Bleiburg - auch auswärts keinen 3er
einfahren konnten.
Gegen den SAK gabs zu Hause wieder ein Remis, mittlerweile hatten wir
uns auf Tabellenplatz 13 eingependelt und sollten diesen auch nicht
wieder abgeben.
Einem 0:0 in St. Florian setzte es eine weitere bittere Niederlage gegen
den GAK (1:3). Gegen die Grazer ging man somit in dieser Saison mit 1:6 in
Summe unter, kein berauschendes Ergebnis also. Beim Heimmatch gegen die
Grazer wurde aus Sicherheitsgründen erstmals eine Tribüne gesperrt, die
gesamte Längstribüne stand den Grazern zur Verfügung, hier stellt sich
schon die Frage, ob dies der richtige Weg ist, wenn man amtsbekannten
Leuten den schönsten Platz im Stadion zur Verfügung stellt.
In der Zwischenzeit keimte bei unseren Fans auch schon leichte Hoffnung
auf, den Klassenerhalt mittels Einholen des SC Weiz erreichen zu können,
welche sich direkt vor uns befand. Da man im direkten Duell aber mit 0:4
auseinander genommen wurde, war dieser Traum erstmal dahin.
Nichts desto trotz war zu diesem Zeitpunkt schon absehbar, dass unter
Umständen auch der 13. Platz zum Klassenerhalt ausreichen würde. Mit
einer Auferstehung des FCK in Liga 2 konnte nicht mehr gerechnet werden
(obwohls nochmal knapp wurde), und so war klar, die FCK Amateure müssen
raus aus der RLM. Frank Stronach kümmerte sich mehr und mehr um
Schwanenstadt und Leoben schien sich irgendwie in der Liga zu halten.
Derweil holten wir einmal einen Punkt gegen den FC Wels (zu Hause) und
Gustl Hrstic erwies sich wieder als netter Kumpel, so dass wir einen
Punkt aus Wolfsberg entführen konnten.
Nach
dem 3:1 zu Hause gegen Gmunden war Platz 13 nach unten hin erstmals
abgesichert, der Klassenerhalt so gut wie fix.
Vor einem weiteren wichtigen Match gegen die FCK Amateure stand nun das
Superklub Match am Programm. Gespielt wurde im Pappelstadion zu
Mattersburg. Vier volle Fanbusse machten sich auf die weite Reise ins
Burgenland, kurzum, es gab in Spittal einen Fanfahrtsauflauf, wie wir
ihn bereits einige Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatten.

Zahlreiche Schlachtenbummler aus Wien kamen hinzu und sorgten gemeinsam
mit der großen SVS Familie für tolle Stimmung. Unsere Mannschaft
verlor das Match zwar mit 0:6, erwies sich jedoch als guter Gegner und
fand doch auch die eine oder andere Chance vor.
Am Ende des Spiels gabs noch Autogrammstunden und sonstige Fototermine,
für viele Anhänger des SV Spittal wird dies wohl auf lange Sicht einer
der schönsten Abende in der Geschichte bleiben.

Nach diesem Trip abseits des Saisongeschehens fuhr man mit der großen
Absicht in Klagenfurt zu gewinnen zu den FCK Amateuren, musste aber
feststellen, dass Totgesagte leider länger leben, mit 0:3 wurden unsere
letzten Hoffnungen auf eine Verbesserung in der Tabelle ausgelöscht.
Somit galt die letzte Aufmerksamkeit der Absicherung des 13. Platzes,
alles andere lag zu diesem Zeitpunkt bereits in den Händen anderer Leute
und Mannschaften.
Dank einem 1:1 zu Hause gegen Allerheiligen und einem 0:0 auswärts bei den
Sturm Amateuren hatte man den Matchball dann zu Hause im Match gegen
den SV Grieskirchen.
Der
SV Spittal benötigte noch genau einen Punkt, um den 13. Platz endgültig
sein Eigen nennen zu dürfen. In der ersten Hälfte dann der Schock, die
Gäste gingen in Führung. Unser Team erholte sich jedoch rasch und drehte
das Spiel noch in der ersten Halbzeit. Letzten Endes gingen wir als 4:1
Sieger vom Platz und hatten den Klassenerhalt in der Tasche. Gefeiert
wurde dies auch - eh klar - siehe rechtes Foto.
In der letzten Runde gabs noch eine 0:2 Niederlage gegen den TSV
Hartberg, doch so wirklich interessierte dies keinen mehr.
Die Saison war gegessen, der Klassenerhalt unter Dach und Fach und die
Saison mit dem Motto "Schwein gehabt" ging mit einem blauen
Auge für den
SV Spittal zu Ende.
Es passiert nicht oft, dass
jene Mannschaft mit den zweitwenigsten Siegen nicht eine Klasse nach
unten muss. Von daher hatten wir heuer wirklich Glück, bleibt zu hoffen,
dass es nächstes Jahr nicht wieder so eng wird.
Abschlusstabelle:
| Pl. |
Verein
|
Spiele |
S |
U |
N |
Tordiff. |
Torverhältnis |
Pkt |
|
1.
|
1. FC Vöcklabruck |
30
|
20
|
8
|
2
|
47
|
70
|
:
|
23
|
68
|
| 2. |
SV Feldkirchen |
30 |
14 |
10 |
6 |
21 |
66 |
: |
45 |
52 |
| 3. |
GAK |
30 |
15 |
7 |
8 |
20 |
57 |
: |
37 |
52 |
| 4. |
WAC- St. Andrä |
30 |
14 |
10 |
6 |
15 |
41 |
: |
26 |
52 |
| 5. |
Sturm Graz Amat. |
30 |
15 |
7 |
8 |
12 |
52 |
: |
40 |
52 |
| 6. |
SV Allerheiligen |
30 |
15 |
7 |
8 |
5 |
40 |
: |
35 |
52 |
| 7. |
TSV Hartberg |
30 |
12 |
8 |
10 |
7 |
45 |
: |
38 |
44 |
| 8. |
FC Wels |
30 |
12 |
7 |
11 |
11 |
57 |
: |
46 |
43 |
| 9. |
SAK Klagenfurt |
30 |
11 |
8 |
11 |
1 |
44 |
: |
42 |
41 |
| 10. |
Union S. Florian |
30 |
10 |
8 |
12 |
-1 |
44 |
: |
45 |
38 |
| 11. |
FC Kärnten Amat. |
30 |
9 |
10 |
11 |
-12 |
40 |
: |
52 |
38 |
| 12. |
SC Weiz |
30 |
10 |
5 |
15 |
-2 |
45 |
: |
47 |
35 |
|
13. |
SV Spittal |
30 |
5 |
15 |
10 |
-8 |
34 |
: |
42 |
30 |
|
14. |
SV Gmunden |
30 |
6 |
8 |
16 |
-36 |
33 |
: |
69 |
26 |
|
15. |
SV Grieskirchen |
30 |
6 |
4 |
20 |
-25 |
30 |
: |
55 |
22 |
|
16. |
SVG Bleiburg |
30 |
1 |
7 |
22 |
-55 |
19 |
: |
74 |
10 |
Heuer hat sich der eindeutige Favorit
durchgesetzt, Vöcklabruck ist ein würdiger Meister, erfüllt die Auflagen
des Lizenzierungsverfahrens und bereichert nächstes Jahr die 2. Liga.
Es war eine eigenartige Saison, wenn man sich die Tabelle ansieht.
V'bruck vorne weg, hinten matchten sich 5 Clubs um den Vizemeister, der
nur durch das Torverhältnis entschieden wurde. Dann 3 Clubs im
Niemandsland und letzten Endes die Teams zwischen 30 und 38 Punkten,
welche noch mal Glück hatten (mit Ausnahme der FCK Amat.)
4 Vereine hats dieses Jahr erwischt, davon gleich 2 Aufsteiger.
Bleiburg, Grieskirchen und Gmunden waren einfach zu schwach, die FCK
Amateure werden vom FCK, welcher aus der 2. Liga absteigt nach unten
gedrückt.
Aus den Landesligen steigen dieses Mal wieder 3 prominentere Vertreter
auf.
Aus der Steiermark hats der ASK Voitsberg geschafft, den direkten
Wiederaufstieg zu realisieren. Somit kehrt die erfolgreichste Mannschaft
der RLM - der Führer in der ewigen Tabelle - wieder zurück.
Aus Oberösterreich hats BW Linz geschafft, die Ex-Voestler stiegen
ebenfalls gleich nach dem Abstieg wieder auf und werden vor allem mit
der Masse an Fans die RLM wieder bereichern.
Aus Kärnten hats der SV St. Veit geschafft. Eine Mannschaft, die schon
lange nicht mehr da war, jedoch beim Abstieg des SV Spittal aus der 2.
Bundesliga gleich beim ersten Match unserer RLM - Geschichte 3 Punkte
aus dem Goldeckstadion entführen konnte. St. Veit war im Jahr 2002/2003
abgestiegen. In der Zwischenzeit wurde ein neues Stadion errichtet und
man will Kurs auf Liga 2 nehmen.
Aus der 2. Liga stoßen der Vorjahresmeister Bad Aussee sowie der FC
Kärnten hinzu.
Es verspricht also wieder einmal ein spannendes Jahr in der RLM zu
werden.
Fieberkurve:
Torschützenliste:
Spielplan:
|
Runde |
Datum |
Uhrzeit |
Spiel |
Ergebnis |
|
1. |
Fr. 03.08.07 |
19:00 |
1.FC Vöcklabruck - SV Spittal |
1:0 |
|
2. |
Sa. 11.08.07 |
18:00 |
SV Feldkirchen - SV Spittal |
3:1 |
|
3. |
Sa. 18.08.07 |
18:00 |
SV Spittal - SVG Bleiburg |
1:1 |
|
4. |
Sa. 25.08.07 |
17:30 |
SAK Klagenfurt
- SV Spittal |
2:0 |
|
5. |
Fr. 31.08.07 |
19:00 |
SV Spittal - Union St. Florian |
1:0 |
|
6. |
Fr.
07.09.07 |
19:00 |
GAK - SV Spittal |
3:0 |
|
7. |
Fr. 14.09.07 |
19:00 |
SV Spittal - SC Weiz |
0:1 |
|
8. |
Fr. 21.09.07 |
19:00 |
FC Wels - SV Spittal |
2:0 |
|
9. |
Fr. 28.09.07 |
19:00 |
SV Spittal - WAC -
SK St. Andrä |
0:0 |
|
10. |
Fr. 05.10.07 |
19:00 |
SV Gmunden - SV Spittal |
1:6 |
|
11. |
Fr. 12.10.07 |
19:00 |
SV Spittal - FCK Amateure |
3:3 |
|
12. |
Fr. 19.10.07 |
19:00 |
SV Allerheiligen - SV Spittal |
1:1 |
|
13. |
Fr.
26.10.07 |
16:00 |
SV Spittal - Sturm Graz Amat. |
2:2 |
|
14. |
Sa. 03.11.07 |
16:00 |
SV Grieskirchen - SV Spittal |
0:3 |
|
15. |
Fr. 09.11.07 |
19:00 |
SV Spittal - TSV Hartberg |
1:1 |
|
16. |
Fr. 14.03.08 |
19:00 |
SV Spittal - 1. FC Vöcklabruck |
2:2 |
|
17. |
Fr. 21.03.08 |
19:00 |
SV Spittal - SV Feldkirchen |
1:1 |
|
18. |
So. 30.03.08 |
14:00 |
SVG Bleiburg - SV Spittal |
0:0 |
|
19. |
Fr. 04.04.08 |
19:00 |
SV Spittal - SAK Klagenfurt |
1:1 |
|
20. |
Fr. 11.04.08 |
19:00 |
Union St. Florian - SV Spittal |
0:0 |
|
21. |
Fr. 18.04.08 |
19:00 |
SV Spittal - GAK |
1:3 |
|
22. |
Fr. 25.04.08 |
19:00 |
SC Weiz - SV Spittal |
4:0 |
|
23. |
Di. 29.04.08 |
19:00 |
SV Spittal - FC Wels |
1:1 |
|
24. |
Fr. 02.05.08 |
19:00 |
WAC -
SK St. Andrä - SV Spittal |
1:1 |
|
25. |
Fr. 09.05.08 |
19:00 |
SV Spittal - SV Gmunden |
3:1 |
|
26. |
Do. 15.05.08 |
19:00 |
FCK Amateure - SV Spittal |
3:0 |
|
27. |
Di. 20.05.08 |
19:00 |
SV Spittal - SV Allerheiligen |
1:1 |
|
28. |
Fr. 23.05.08 |
19:00 |
Sturm Graz Amat. - SV Spittal |
0:0 |
|
29. |
Fr. 30.05.08 |
18:00 |
SV Spittal - SV Grieskirchen |
4:1 |
|
30. |
Fr. 06.06.08 |
19:00 |
TSV Hartberg - SV Spittal |
2:0 |
Saisonstatistik:
Mit Platz 13 musste
der SV Spittal heuer die zweitschlechteste Platzierung seiner
Regionalliga-Historie hinnehmen. Mit nur 5 Saisonsiegen bzw. 30
erspielten Punkten hat der SVS so wenig Grund zum Jubeln gehabt wie noch
nie in der RLM. Dafür holte man 15 Remis - so viel wie noch nie ein
RLM-Team.
Wie schon in der Saison 2003/04 ist man sportlich eigentlich abgestiegen
und verdankt den Klassenerhalt nur dem Umstand, dass die Kärnten
Amateure als "B-Team" des FC Kärnten automatisch in die Kärntner Liga
zurückgestuft wurden.
Offensiv war der SVS
mit 34 erzielten Toren das viertschlechteste Team, nur die Absteiger Gmunden
(33), Grieskirchen (30) und Bleiburg (19) erzielten weniger Tore.
Defensiv lief es um einiges besser,
nur 6 Mannschaften
kassierten weniger Gegentore als der SVS. Vizemeister Feldkirchen zum
Beispiel musste mehr Gegentore hinnehmen als der SVS.
|
Platzierungen des
SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte |
|
Jahr |
Platz |
G |
U |
N |
Diff. |
GT |
ET |
Pkt |
|
2007/08 |
13 |
5 |
15 |
10 |
-8 |
34 |
42 |
30 |
|
2006/07 |
6 |
12 |
9 |
9 |
-6 |
37 |
43 |
45 |
|
2005/06 |
2 |
16 |
6 |
8 |
13 |
48 |
35 |
54 |
|
2004/05 |
5 |
12 |
10 |
8 |
12 |
56 |
44 |
46 |
|
2003/04 |
14 |
8 |
10 |
12 |
-11 |
27 |
38 |
34 |
|
2002/03 |
7 |
11 |
9 |
10 |
7 |
41 |
34 |
42 |
|
2001/02 |
5 |
15 |
8 |
7 |
19 |
49 |
30 |
53 |
|
2000/01 |
10 |
11 |
6 |
13 |
-4 |
47 |
51 |
39 |
|
1999/2000* |
3 |
16 |
3 |
7 |
18 |
43 |
25 |
51 |
* Die
Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte
Platzierung des SV Spittal in der
Heimtabelle 2007/08:
13. ------- 3-10-2 ------ 22:19 ----- 19 Punkte
In der Heimtabelle schlägt sich sichtbar nieder, dass der SVS heuer
zuhause wahrlich keine Macht war, 2/3 aller Heimspiele endeten remis.
Gegen St. Florian, Gmunden und Grieskirchen gab's zuhause Siege, gegen
den GAK und Weiz Niederlagen.
Heuer die besten Heimteams: Vöcklabruck (39 Punkte) und Feldkirchen
(34). Daheim am schwächsten: Grieskirchen (16) und Bleiburg (7).
Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2007/08:
13. ------- 6-3-6 ----- 19:25 ----- 21 Punkte
13. -------
2-5-8 ----- 12:23 ----- 11 Punkte
Im Vergleich zur
Vorsaison hat sich die Zahl der auswärts erreichten Punkte fast
halbiert. Vor allem im Frühjahr ging wenig, aus 7 Auswärtsspielen holte
man nur 4 Punkte. Eine Steigerung gab's nur bei den Auswärtsgegentoren:
2006/07 waren es noch 25, heuer nur 23.
Auswärts am stärksten: Vöcklabruck (29) und GAK (25). Und wie zuhause
waren auch auswärts Grieskirchen (6) und Bleiburg (3) die schwächsten
Teams.
Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2007/08:
13. -------
3-6-6 ----- 19:21 ----- 15 Punkte
Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2007/08:
12. -------
2-9-4 ----- 15:21 ----- 15 Punkte
Diese beiden
Aufstellungen zeigen es: Der SVS spielte konstant mittelmäßig.
Zu erwähnen ist allerdings der Saisonstart, denn der war überhaupt nicht
gut, nach 8 Runden hatte der SVS nur 4 Punkte auf dem Konto. Aus
restlichen 7 Herbstrunden holte man allerdings 11 Punkte und stellte
damit sicher, nicht auf einem Abstiegsplatz in die Winterpause gehen zu
müssen.
Damit gibt's eine gewisse Parallele zur Saison 2006/07, denn auch da war
der SVS sehr schlecht gestartet (12 Punkte aus 13 Runden).
|
Bundesländerbilanz |
|
Gegner aus |
SP |
G |
U |
N |
GT |
ET |
Pkt |
|
KTN |
10 |
0 |
7 |
3 |
8 |
15 |
7/30 |
|
STMK |
10 |
0 |
5 |
5 |
6 |
18 |
5/30 |
|
OÖ |
10 |
5 |
3 |
2 |
20 |
9 |
18/30 |
Diese Bilanz ist wohl
die verblüffendste der abgelaufenen Saison.
In den vergangenen Saisonen war der SVS nämlich vor allem gegen Kärntner
Vereine stark (Saison 2004/05), in der Folge dann vor allem gegen die
Steirer (2005/06 und 2006/07), gegen die Teams aus Oberösterreich lief
hingegen in den letzten 5 Jahren wenig.
Das hat sich - wie aus obiger Grafik ersichtlich - komplett gedreht,
alle 5 Saisonsiege holte der SVS gegen oberösterreichische Mannschaften,
Niederlagen gab's nur beim Saisonauftakt beim späteren Meister
Vöcklabruck sowie - wen wundert's - in Wels.
Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte
Punkte gegen starke Gegner
(Vöcklabruck, Feldkirchen, GAK, St. Andrä, Sturm Amateure):
0 Siege, 6 Remis, 4 Niederlagen, TV 8:16, 6 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen mittelstarke Gegner
(Allerheiligen, Hartberg, Wels, SAK, St. Florian):
1 Sieg, 6 Remis, 3 Niederlagen, TV 6:11, 9 von 30 möglichen Punkten
Punkte gegen schwache Gegner
(Kärnten Amateure, Weiz, Gmunden, Grieskirchen, Bleiburg):
4 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen, TV 20:15, 15 von 30 möglichen
Punkten)
Wie schon in den
Vorjahren konnte der SVS die "big points" holen - also die Spiele gegen
die Tabellennachbarn gewinnen. Besonders ins Auge sticht der Umstand,
dass der SVS gegen Prügelknaben Bleiburg zwar nicht gewinnen konnte (1:1
bzw. 0:0), sich dafür gegen die beiden anderen Absteiger ordentlich
austobte: Gegen Gmunden und Grieskirchen gab es aus 4 Spielen ebenso
viele Siege und das bei einem Torverhältnis von 16:3! Der SVS schoss
damit fast die Hälfte seiner Tore gegen diese beiden Teams. Nimmt man
noch die Spiele gegen St. Florian dazu (1:0 bzw. 0:0), so sieht man,
dass der SVS seinen Klassenerhalt zum Großteil diesem
oberösterreichischen Trio verdankt.
Spielverläufe:
Vier
Saisonspiele endeten torlos (das Heimspiel gegen St. Andrä sowie die
Auswärtsspiele bei Bleiburg, St. Florian und den Sturm Graz Amateuren). Für die restlichen 26 Spiele gilt:
In insgesamt 12 Spielen
schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 4 mit einem
Sieg und 8 mit einem Remis.
14mal geriet der SVS
mit 0:1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 10 mit einer Niederlage,
3 mit einem Remis und 1 mit einem Sieg (4:1 gegen Grieskirchen nach
0:1-Rückstand).
Diese Statistik zeigt,
dass der SVS nur selten in der Lage war, einen Vorsprung zu halten,
späte Gegentore kosteten einige Punkte, zB gegen Vöcklabruck (Gegentore
in der 80. bzw. 85. Minute), Feldkirchen (90.), Kärnten Amateure (87.),
St. Andrä (85.) und Allerheiligen (85.).
Allerdings holte sich der SVS auch den einen oder anderen Punkt durch
späte Tore, zum Beispiel gegen Bleiburg (80.), Sturm (93.) und Wels
(94.).
Rekorde:
Höchster Heimsieg: 4:1
(gg. Grieskirchen, 29. Runde)
Höchste Heimniederlage:
1:3 (gg. den GAK, 21. Runde)
Höchster Auswärtssieg:
6:1 (in Gmunden, 10. Runde - gemeinsam mit dem 6:1 beim SAK im Oktober
2005 der höchste Auswärtssieg der letzten 25 Jahre!)
Höchste
Auswärtsniederlage: 0:4 (in Weiz, 22. Runde)
Serien:
Längste Serie ohne
Niederlage: 12 Runden (9. bis 20. Runde - längste Serie aller RLM-Teams!)
Längste Serie ohne
Sieg: 10 Runden (15. bis 24. Runde)
Längste Siegesserie: 1
Runde (5 mal)
Längste
Niederlagenserie: 3 Runden (6 bis 8. Runde)
Längste Unentschiedenserie: 6 Runden (15. bis 20. Runde)
Längste Zeit ohne
Gegentor: 194 Minuten (08. Runde/69. Min bis 10. Runde/83. Minute)
Längste Zeit ohne
erzieltes Tor: 438 Minuten (05. Runde/28. Min bis 10. Runde/16. Min)
Damit war der SVS - wie
schon in der Vorsaison - in
der Liga sowohl das Team mit der längsten Serie ohne Niederlage als auch
das Team mit der längsten Torflaute!
Zuschauer:
7.200 Zuschauer kamen
zu den 15 Heimspielen des SVS in dieser Saison, was einen Schnitt von
480 pro Spiel und gleichzeitig einen minimalen Rückgang bedeutet.
Am meisten Zuschauer kamen gegen den GAK (700), am wenigsten zu den
Frostspielen vor der Winterpause gegen Sturm und Hartberg (je 300).
2006/07
480
2006/07 484
2005/06 510
2004/05 340
2003/04 343
2002/03 280
Torverteilung:
So erzielte der SVS seine 34 Tore:
Aus dem
Spiel 24
Aus Standards 10
7 Tore aus dem Spiel sind der Kategorie „Kontertor“ zuzuordnen, 6
davon gelangen in den Spielen gegen Gmunden (4) und Grieskirchen (2).
Die 14 Tore aus
Standards teilen sich auf wie folgt:
-- 4 Tore durch Kopfball (dreimal nach Eckball, einmal nach
Freistoßflanke)
-- 3 Tore durch Elfmeter
(jeweils durch Udo Gasser, 2x nach Handspiel, 1x nach Foulspiel)
-- 3 Tore kurz nach Freistößen/Eckbällen (aus Getümmeln u.ä.)
Im Vergleich zur Saison 2006/07 ist die Zahl der Tore aus Standards von
14 auf 10 zurückgegangen, dafür wurden aus dem Spiel mehr Tore erzielt
(2006/07 waren es nur 21). Dies ist doch überraschend, da vielerorts die
Meinung vertreten wurde/wird, dass der SVS in der Saison 2007/08
spielerisch und offensiv abgebaut habe.
Auffallend ist weiters, dass der SVS in der abgelaufenen Saison kein
einziges Tor durch einen direkt verwandelten Freistoss erzielen konnte.
Die (subjektiv) schönsten Tore der letzten Saison:
Das 1:0 in Gmunden durch Sandro Ebner (weiten Pass nach vorne mit dem
Rücken zum Tor stehend angenommen, Ball aufgegaberlt und mit einem
Seitfallzieher getroffen) und das 2:0 gegen Vöcklabruck durch Ado
Adilovic (Volleyschuss aus 20 Metern ins lange Kreuzeck nach
vorangehender schöner Ballstaffette samt Flanke auf Adilovic).
..und so bekam er die 42 Gegentore:
Aus
dem Spiel
27
Aus Standards 13
Eigentore 2
10 der Gegentore aus
dem Spiel waren Kontertore
Die 13 Gegentore aus
Standards teilen sich auf wie folgt:
--
7 Gegentor kurz nach
Freistößen/Eckbällen (Getümmel u.ä.)
-- 3 Gegentore durch Kopfball
-- 3 Gegentore durch Elfmeter (2x nach Foul, 1x nach Handspiel)
Im Vergleich zur Vorsaison fällt auf, dass der SVS weniger Tore aus
Standards bekommen hat (13 bzw. 16), allerdings kassierte man doppelt so
viele Kontertore.
Zwar gab's kein Gegentor durch einen direkt verwandelten Freistoss und
weniger Gegentore durch Kopfbälle, dafür stieg die Zahl der Gegentore
nach Situationen, in denen man den Ball "nicht wegbekam" (2005/06: 1 /
2006/07: 4 / 2007/08: 7).
Platzverweise:
Fünfmal mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen, betroffen davon
waren: Johannes Isopp (1. Runde in Vöcklabruck Gelb/Rot wegen Foulspiels
sowie 18. Runde in Bleiburg Rot wegen Tätlichkeit), Udo Gasser (3. Runde
gegen Bleiburg Gelb/Rot wegen Foulspiels), Hannes Truskaller
(12. Runde in Allerheiligen Rot wegen Foulspiels), und Florian Oberrisser (12. Runde
in Allerheiligen Gelb/Rot wegen Kritik)
Gegnerische Spieler
wurden dreimal ausgeschlossen, jeweils Gelb/Rot wegen Foulspiels:
Weissenberger vom SAK (4. Runde), J. Feichtinger von Wels (23. Runde)
sowie Kandilli von Gmunden (25. Runde).
„Böse Buben“ (Gelb: 1 Punkt, Gelb/Rot:
3 Punkte, Rot: 5 Punkte):
|
Spieler |
Pkt. |
|
Truskaller
|
15 |
|
Gasser
|
15 |
|
Kirisits
|
13 |
|
Isopp
|
12 |
|
Lassnig |
8 |
|
Oberrisser |
8 |
|
D. Trupp
|
6 |
|
Steinwender |
6 |
|
Sixt |
5 |
|
Adilovic |
4 |
|
Hrstic |
3 |
|
Ebner |
2 |
|
Moser |
2 |
|
Maier |
2 |
|
Peric |
1 |
|
Plattner |
1 |
|
Prekic |
1 |
|
M. Trupp |
1 |
Der SVS war damit - hinter Bleiburg und dem SAK - die
drittunfairste Mannschaft der Liga; Udo Gasser und Hannes Truskaller
belegten in der ligaweiten "Einzelwertung" gemeinsam Platz zwei.
Außerdem: Alle SVS-Feldspieler, die in dieser Saison insgesamt länger
als 90 Minuten im Einsatz waren, haben auch zumindest 1x Gelb gesehen -
mit Ausnahme von Christian Kautz.
Elfmeter:
4 Elfmeter bekam der SVS zugesprochen, jedes Mal trat Udo Gasser an.
Gegen Sturm (13. Runde), Hartberg (15.) und Gmunden (25.) traf er, in
Weiz (22.) konnte der gegnerische Goalie seinen Schuss halten.
Gegen den SVS wurden 5
Elfmeter verhängt - gebracht hat's dem Gegner nicht immer was:
Mohiden (GAK, 6. Runde) sowie Nikolov (Wels, 8. Runde) konnten
verwandelten.
Den Elfer von Vuksanovic (GAK, 21. Runde) konnte Nikola Prekic zwar
abwehren, aber der Nachschuss landete im Netz.
Tiganj (SAK, 4. Runde) verschoss und den Elfer von Gahleitner (Gmunden,
10. Runde) konnte Stefan Takats entschärfen.
Torschützen:
13 verschiedene Spieler
zeichneten für insgesamt 34 Treffer verantwortlich.
Zum Vergleich:
Saison 2006/07: 14 Torschützen, 35 Treffer
Saison 2005/06: 11 Torschützen, 48 Treffer
Saison 2004/05: 13 Torschützen, 56 Treffer
Saison 2003/04: 13 Torschützen, 27 Treffer
Die Tore von Manuel Plattner (7) waren Stürmertore und auch die Tore von
Sandro Ebner (5) kann man wohl den Stürmertoren zurechnen, sodass der
SVS-Sturm in der abgelaufenen Saison zwar wahrlich nicht übermäßig
erfolgreich war, aber auch nicht viel schwächer als in der Saison
2006/07.
Von den tollen Saisonen 2004/05 und 2005/06, als das Trio Simic -
Witteveen - Plattner 31 bzw. 28 Tore erzielen konnte, war man freilich
erneut meilenweit entfernt.
Plattner war heuer mit
7 Toren erneut der beste Schütze des SVS und ist damit mit 27 Toren bereits
zweitbester Schütze des SVS in diesem Jahrtausend (hinter Simic/33).
Udo Gasser liegt in dieser Rangliste übrigens auf Platz 7 und Daniel
Trupp auf Platz 11.
2006/07 war Manuel
Plattner mit 6 Toren bester Schütze, 2005/06 David Witteveen mit 13 Toren, 2004/05 Zeljko Simic mit 16
Toren, 2003/04 Stefan Friessnegger mit 5 Treffern.
Der SVS erzielte in der Saison 2007/08 (im Gegensatz zu 2006/07) wieder
Jokertore, also Tore durch eingewechselte Spieler und zwar durch
Christian Moser (2. Runde in Feldkirchen), Christian Krieber (10. Runde
in Gmunden) und Sandro Ebner (14. Runde in Grieskirchen)
Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur
Einsatzzeit:
Christian Krieber
---------- Torerfolg im Schnitt alle 8 Minuten (Krieber hatte allerdings
nur 1 Einsatz)
Manuel Plattner
------------ Torerfolg im Schnitt alle 241 Minuten
Sandro Ebner
--------------- Torerfolg im Schnitt alle 416 Minuten (wobei Ebner oft
auch im Mittelfeld aufgestellt wurde)
Christian Moser ------------ Torerfolg im Schnitt alle 502 Minuten
Hermann Maier
------------ Torerfolg im Schnitt alle 853 Minuten (wobei Maier manchmal
auch im Mittelfeld aufgestellt wurde)
Torschützenliste der letzten 8
Jahre:
In folgender Grafik sind die Spieler, die nach heutigem Stand auch in
der Saison 2008/09 beim SVS kicken werden, grün unterlegt.
|
Meisterschaftstore der SVS-Kicker
seit Beginn der Saison 2000/01 (Auszug) |
|
Platz |
Name |
erzielte Tore
|
|
1 |
Zeljko
Simic |
33 |
|
2 |
Manuel
Plattner |
27 |
|
3 |
David
Witteveen |
25 |
|
4 |
Thomas
Frigard |
21 |
|
5 |
Christian
Moser |
19 |
|
6 |
Claus
Neidhardt |
18 |
|
7 |
Udo Gasser |
14 |
|
8 |
Norman
Prenn |
14 |
|
9 |
Peter
Hohenberger |
11 |
|
10 |
Rudi
Schönherr |
11 |
|
11 |
Daniel
Trupp |
10 |
|
17 |
Sandro
Ebner |
6 |
|
21 |
Admir
Adilovic |
4 |
Eingesetzte Spieler:
Der SVS hat in der abgelaufenen
Saison 25 Spieler eingesetzt und liegt damit im Schnitt, sowohl im
Vergleich zu den anderen RLM-Vereinen als auch im Vergleich zu den
Vorjahren.
Trainer Sepp Rabitsch hat insgesamt 68mal getauscht, also knapp 2,3mal
pro Spiel.
|
Einsatzzeiten der
SVS-Kicker in der Saison 2007/08 |
|
Platz |
Name |
Einsatzzeit in
Minuten (max=2.700) |
Einsätze |
Ein/-Auswechslungen |
|
1 |
Daniel Trupp |
2.541 |
29 |
0/3 |
|
2 |
Florian
Oberrisser |
2.514 |
29 |
0/0 |
|
3 |
Udo Gasser |
2.369 |
27 |
1/1 |
|
4 |
Hannes
Truskaller |
2.243 |
26 |
1/1 |
|
5 |
Florian
Sixt |
2.108 |
24 |
0/3 |
|
6 |
Michael
Kirisits |
2.108 |
25 |
1/4 |
|
7 |
Sandro
Ebner |
2.081 |
29 |
8/3 |
|
8 |
Martin
Lassnig |
1.940 |
28 |
5/9 |
|
9 |
Manuel
Plattner |
1.691 |
21 |
2/6 |
|
10 |
Johannes
Isopp |
1.662 |
21 |
2/1 |
|
11 |
Admir
Adilovic |
1.483 |
22 |
5/8 |
|
12 |
Stefan
Takats |
1.350 |
15 |
0/0 |
|
13 |
Nikola
Prekic |
1.260 |
14 |
0/0 |
|
14 |
Stefan
Steinwender |
908 |
15 |
4/6 |
|
15 |
Niko Hrstic |
891 |
15 |
4/7 |
|
16 |
Hermann
Maier |
853 |
17 |
8/7 |
|
17 |
Christian
Moser |
502 |
9 |
4/3 |
|
18 |
Christian
Kautz |
496 |
10 |
4/5 |
|
19 |
Luka Peric |
290 |
8 |
6/1 |
|
20 |
Marco Trupp |
104 |
5 |
5/0 |
|
21 |
Thomas
Suppik |
90 |
1 |
0/0 |
|
22 |
Thomas
Pertl |
90 |
1 |
0/0 |
|
23 |
Florian
Fleischhacker |
55 |
5 |
5/0 |
|
24 |
Rene Kofler |
30 |
2 |
2/0 |
|
25 |
Christian
Krieber |
8 |
1 |
1/0 |
Fünfjahreswertung:
Wenn man die Einsatzzeiten der SVS-Kicker
der letzten fünf Saisonen addiert, ergibt sich folgende Grafik, in der
die Spieler die in der Saison 2008/09 nach heutigem Stand beim SVS tätig
sein werden, grün unterlegt sind:
|
Einsatzzeiten der
SVS-Kicker seit Beginn der Saison 2003/04 (Auszug) |
|
Platz |
Name |
Einsatzzeit in
Minuten |
|
1 |
Hannes
Truskaller |
11.162 |
|
2 |
Daniel
Trupp |
10.578 |
|
3 |
Udo Gasser |
9.335 |
|
4 |
Claus
Neidhardt |
9.121 |
|
5 |
Norman
Prenn |
7.142 |
|
6 |
Manuel
Plattner |
6.353 |
|
7 |
Zeljko
Simic |
6.131 |
|
8 |
Stefan
Takats |
5.663 |
|
9 |
Hannes
Jochum |
5.077 |
|
10 |
Wolfgang
Ott |
4.950 |
|
13 |
Sandro
Ebner |
3.842 |
|
15 |
Florian
Sixt |
3.550 |
|
22 |
Michael
Kirisits |
2.108 |
|
28 |
Admir
Adilovic |
1.483 |
|
31 |
Nikola
Prekic |
1.260 |
|
40 |
Stefan
Steinwender |
908 |
|
52 |
Christian
Kautz |
496 |
Markus Perauer und
Florian Gauglhofer
für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juli 2008
|
|