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Geschichte des SV Spittal 2007 - 2008:
 
Abschlusstabelle Fieberkurve Torschützen Spielplan Saisonstatistik

Jahr eins nach dem Abgang von Trainer Gustl Hrstic und Kapitän Claus Neidhardt. Jeder hat gewusst, dass es eine harte Saison werden wird, jeder hat gewusst, dass es sehr sehr spannend wird, dass der Krimi jedoch über eine gesamte Saison nie unspannend wurde, das hatten wir uns doch nicht erwartet.

Viele Nerven gingen die Saison über verloren, viel Schweiß und Anstrengung mussten aufgebracht werden, um hier abschließend doch über den Klassenerhalt berichten zu können, doch nun erst einmal der Reihe nach:

Das Jahr begann gleich mit einem Wiedersehen, eigentlich noch bevor die Saison so richtig begonnen hatte. Auf Grund der Tatsache, dass unsere Spitzensportler der oberen Ligen für die bevorstehende EM 2008 geschont werden mussten, fand heuer nur ein Amateur Cup statt, in der ersten Runde bekamen wir den WAC / St. Andrä zugelost, also, Gustl war schon wieder da.

Obwohl unserer Gegner eigentlich haushoher Favorit war, gelang dem Trainerduo Rabitsch / Rovcanin gleich im ersten Match ein voller Erfolg. Durch ein Tor von Johannes Isopp warf man Andrä aus dem Cup und ergatterte den ersten tollen Achtungserfolg.

Auf Grund des Umbaus des Goldeckstadions (eine Kunstrasenanlage sowie eine Rasenheizung wurden errichtet) musste unser Club die ersten beiden Matches in der Ferne bestreiten und das gleich bei Mannschaften, welche man zu den Favoriten der Saison zählte.

Der Meisterschaftsauftakt in Vöcklabruck ging wie erwartet mit 0:1 in die Hose. Zwar ließ man nicht zu viele Chancen zu, man konnte aber erkennen, dass es bei uns doch im Spielaufbau haperte. Zu Chancen kamen wir nicht.

Zwischenzeitlich mußte man bei Angstgegner Wels auswärts zur 1. Hauptrunde des Amateurcups 07/08 antreten. Dieses Match machte wieder Mut. 2x holten unsere Jungs einen Rückstand auf, kämpften sich in die Verlängerung und das obwohl man ab Minute 44 nur mehr 10 Mann am Feld hatte, Hannes Truskaller sah noch in Hälfte 1 Gelb - Rot. Ab Minute 110 waren dann nur mehr 9 Spittaler am Feld, auch Martin Lassnig kassiert die Gelb - Rote Karte. Kurz darauf ein toller Konter unserer Mannschaft, hätte Manuel Plattner getroffen, wärs vorbei gewesen, so kassierten wir noch 3 Treffer in den letzten 5 Minuten, trotzdem die Leistung war sensationell.

Im 2. Match in Feldkirchen gabs jedoch die erwartete 1:3 Klatsche, nichts war vom Cupkampfgeist übrig, und so fand sich unser Club bereits nach 2 Spielen mit der roten Laterne in der Hand am Tabellenende wieder.

Zu diesem Zeitpunkt kam der vermeintliche Fixabsteiger Bleiburg zur Eröffnung des neuen Stadions gerade recht. Doch wie so üblich schlagen nahezu alle anderen Vereine Bleiburg, nur eben wir nicht. So geschah's auch dieses Jahr, ein mageres 1:1 ermöglichte es zwar, die rote Laterne wieder abzugeben, zufrieden war nach dem Match aber wohl keiner.

Enttäuscht trabten unsere Spieler (siehe Foto) vom Platz.

Gleich gings bitter weiter, es folgte eine 0:2 Niederlage im Kärntner Derby beim SAK.

Dann endlich wars soweit, gegen die Union St. Florian wurde der erste Sieg auf Kunstrasen eingefahren. In einem mauen Match konnte sich unser Verein verdient mit 1:0 durchsetzen, es war geschafft, der erste 3er der Saison war am Konto, in der Tabelle kletterte man zumindest einmal auf Platz 13 hoch.

Auch der Jubel sah doch gleich wieder viel besser aus, man hatte es noch nicht verlernt, leider sollte man die Spieler in dieser Saison nicht allzu oft in dieser Pose sehen. Der Sieg hatte jedoch auch gleich einen Abgang zur Folge, das Trainerduo Rabitsch / Rovcanin wurde um eine Person gekürzt, aus bis dato noch nicht bekannten Gründen verließ Suvad den Verein, die Geschicke wurden also künftig nur mehr von einem Mann geleitet.

In den folgenden 3 Runden gabs für uns auch einen Schlag nach dem anderen mitten ins Gesicht. Zuerst kam man beim GAK in der UPC Arena vor 2.500 Zusehern mit 0:3 heftig unter die Räder. In diesem Match war aber wirklich gar nichts zu holen, eine der schwächsten Saisonleistungen.

Dann Hoffnung, gegen Aufsteiger Weiz zu Hause rechnete man sich Chancen aus, es musste einfach klappen. Nach ausgeglichener erster Hälfte war man in der 2. Spielhälfte überlegen, kassierte aus einem Konter aber das 0:1 und dann war es vorbei mit dem SV Spittal, Weiz spielte das Match nach Hause und ließ uns alleine im Tal der Tränen zurück.

Tränen vor allem deswegen, weil unsere nächste Tour nach Wels gehen sollte. Dort gibts - wie bekannt - wahrlich nie etwas zu holen, das Gesetz der Serie sollte auch dieses Mal halten. Mit einem Doppelschlag in Minute 68 war unser Schicksal wieder besiegelt, der Platz 14 einzementiert wie nur irgendwas. Auf Grund der zusätzlichen Begegnung im Amateurcup schafften wir es demnach heuer, gleich 2x in einem Halbjahr gegen die Oberösterreicher zu verlieren.

St. Andrä erwies sich auch beim 2. Aufeinandertreffen als netter Gegner und ließ uns beim 0:0 zu Hause im Goldeckstadion wenigstens einen Punkt zur Trauerbekämpfung zurück.

Immer wieder in das Zentrum des Interesses gerückt war in den Runden zuvor Christian Moser. Er war der Rädelsführer des (vermutlich teilweise berechtigten) Widerstandes gegen die Vereinsführung. Versprochene Zahlungen waren ausgeblieben, die Spieler frustriert. Vor dem Match gegen Gmunden ging ein Gerücht umher, er hätte die Spieler zu einem Streik überreden wollen. Dieser konnte verhindert werden und unser Team lief auf. Und was da folgte war wohl mehr als ein seelischer Befreiungsschlag. Gmunden wurde mit 6:1 vom Platz geknallt, wäre Hermann Maier ein wenig treffsicherer gewesen, hätte es zumindest 8x klingeln müssen. Dank des 6:1 gabs auch jede Menge Freudenrauch am Traunsee, der Sieg war ein kräftiges Lebenszeichen. Nach dem Match trennte man sich von Christian Moser, er zeigte, wann immer er am Spielfeld war keine berauschende Leistung, sein Fehlen sollte auch weiter nicht von Bedeutung sein.

Dieser Sieg war auch ein Startschuss für eine Serie, die längste unseres Vereins in dieser Saison. 11 Spiele in Folge sollten wir ungeschlagen bleiben, leider waren es meist Remis, welche uns wenige Punkte einbrachten.

Zuerst gabs ein sattes 3:3 gegen die FCK Amateure, es folgte ein 1:1 in Allerheiligen, und letzten Endes ein 2:2 zu Hause gegen die Sturm Amateure. Den Treffer zum Ausgleich erzielte Udo Gasser in Minute 96 aus einem Elfmeter. Es sollte eines der wenigen Spiele bleiben, in welchen wir mit Hilfe eines späten Treffers noch einmal einen Vorteil einfahren konnten. Da ein solcher Ausgleich in letzter Minute auch jede Menge Emotionen freisetzt, wurden spontane Strips im SVS Clubhaus seitens des Verantwortlichen auch gerne geduldet.

Bereits rund um den 15.10.2007 starte man in der Vereinszentrale erste Aktionen, um Punkte für den Superklub Wettbewerb des ÖFB zu sammeln. Im Jahr der EM war jeder in Österreich registrierte Fußballverein aufgerufen worden, möglichst viele Aktionen rund um "expect emotions" "Antirassismus" etc. zu veranstalten. Dem Sieger winkte ein Match gegen das Österreichische Nationalteam noch vor der EM sowie die Ehre, auf uneingeschränkte Zeit den Titel Superklub offiziell im Vereinsnamen führen zu dürfen.

Auch sportlich gabs wieder Positives zu berichten, dank einem 3:0 Auswärtserfolg in Grieskirchen kletterte man endlich wieder einmal einen Platz in der Tabelle nach oben, Rang 13 wurde erklommen, jener Rang, auf dem wie in der Saison noch sooo viel Zeit verbringen sollten.

Zwischenzeitlich wurde den Verantwortlichen beim Blick auf die Tabelle eine Liga weiter oben immer wieder schummrig. Wie bekannt, hängt die Anzahl der Absteiger aus der RLM immer von jener der Liga darüber ab, und da gabs wenig Erfreuliches zu sehen. Vorjahresmeister Bad Aussee konnte nicht richtig Fuß fassen, FC Kärnten war die Schießbude der Liga und auch Leoben wackelte ganz gehörig. Zudem befand sich auch der SC Schwanenstadt nahe der Abstiegszone. Kurzum, mit etwas Pech hätte es zu diesen Zeitpunkten teilweise bis zu 5 Absteiger aus der RLM gegeben.

Mit einem 1:1 im Heimspiel gegen den TSV Hartberg verabschiedete man sich in die Winterpause.

Dieses Mal war man auf Grund des Kunstrasens recht optimistisch auch einmal pünktlich in die Frühjahrsrunde starten zu können und so kams letzten Endes auch.

Bitter im Winter war vor allem die Tatsache, dass Manuel Plattner in einem Testspiel einen Ball aufs Auge bekam und für den Großteil der restlichen Saison ausfallen sollte. Überdies war nicht klar, ob seine Sehfähigkeit wieder zu 100% hergestellt werden könnte.

Zuvor gabs jedoch noch etwas Positives, bei der Kärntner Woche Kicker Wahl wurde Daniel Trupp zum beliebtesten Spieler der RLM gewählt, Sepp Rabitsch schaffte es auf Platz 2.

Den Winter über bastelten Fans und Vereinsverantwortliche an allen möglichen Aktionen rund um den Superklub. Torten, Puzzles, Videos, Gesänge, Fotos etc. etc. Die Superklub Aktion wurde gegen Ende hin immer spannender. 3 Tage vor Ende des Bewerbs konnte der SV Spittal erstmals die Führung im Bewerb übernehmen und gab diese nicht wieder her. Nach einer langen Nacht erfuhren es die Vereinsverantwortlichen und Fans am Vormittag des 17.02.2008. Der SV Spittal war Superklub  und durfte die Nationalmannschaft fordern. Nebenbei bemerkt führt der Klub ab sofort den Titel "Superklub" offiziell im Vereinsnamen. Somit kam es erstmals seit 1921 zu einer Umbenennung des Vereinsnamens, ohne dass ein Sponsor im Spiel war, der SV Superklub Spittal war geboren.

Die Kälte wurde schließlich doch irgendwann wieder geringer und das Frühjahr stand vor der Tür. Wir erinnern uns an den Herbst, da gabs ja noch die beiden Horrorgegner gleich zu Beginn der Saison, Feldkirchen und Vöcklabruck, genau die beiden warteten nämlich wieder.

Ohne große Hoffnungen fanden sich die Fans zu beiden Matches ein, doch sollte man beide Male positiv überrascht und letzten Endes doch tief enttäuscht nach Hause gehen. Warum? Nun, gegen  beide Teams lag man gegen Ende des Matches voran, gegen V'bruck kassierte man jedoch in der 85. und gegen Feldkirchen in der 90. Minute den Ausgleich. So gabs an Stelle der 6 Punkte nur 2. Das linke Bild gibt einen Einblick in die Gefühlswelt der Spittaler Fans zu diesem frühen Zeitpunkt der Frühjahrssaison.

Trotzdem kletterten wir nach diesen beiden Spielen auf Platz 12, es sollte unsere beste Saisonplatzierung bleiben.

Es muss wohl nicht näher erwähnt werden, dass wir gegen eine der schwächsten Mannschaften in der Geschichte der RLM (von den Punkten her gesehen) - die SVG Bleiburg - auch auswärts keinen 3er einfahren konnten.

Gegen den SAK gabs zu Hause wieder ein Remis, mittlerweile hatten wir uns auf Tabellenplatz 13 eingependelt und sollten diesen auch nicht wieder abgeben.

Einem 0:0 in St. Florian setzte es eine weitere bittere Niederlage gegen den GAK (1:3). Gegen die Grazer ging man somit in dieser Saison mit 1:6 in Summe unter, kein berauschendes Ergebnis also. Beim Heimmatch gegen die Grazer wurde aus Sicherheitsgründen erstmals eine Tribüne gesperrt, die gesamte Längstribüne stand den Grazern zur Verfügung, hier stellt sich schon die Frage, ob dies der richtige Weg ist, wenn man amtsbekannten Leuten den schönsten Platz im Stadion zur Verfügung stellt.

In der Zwischenzeit keimte bei unseren Fans auch schon leichte Hoffnung auf, den Klassenerhalt mittels Einholen des SC Weiz erreichen zu können, welche sich direkt vor uns befand. Da man im direkten Duell aber mit 0:4 auseinander genommen wurde, war dieser Traum erstmal dahin.

Nichts desto trotz war zu diesem Zeitpunkt schon absehbar, dass unter Umständen auch der 13. Platz zum Klassenerhalt ausreichen würde. Mit einer Auferstehung des FCK in Liga 2 konnte nicht mehr gerechnet werden (obwohls nochmal knapp wurde), und so war klar, die FCK Amateure müssen raus aus der RLM. Frank Stronach kümmerte sich mehr und mehr um Schwanenstadt und Leoben schien sich irgendwie in der Liga zu halten.

Derweil holten wir einmal einen Punkt gegen den FC Wels (zu Hause) und Gustl Hrstic erwies sich wieder als netter Kumpel, so dass wir einen Punkt aus Wolfsberg entführen konnten.

Nach dem 3:1 zu Hause gegen Gmunden war Platz 13 nach unten hin erstmals abgesichert, der Klassenerhalt so gut wie fix.

Vor einem weiteren wichtigen Match gegen die FCK Amateure stand nun das Superklub Match am Programm. Gespielt wurde im Pappelstadion zu Mattersburg. Vier volle Fanbusse machten sich auf die weite Reise ins Burgenland, kurzum, es gab in Spittal einen Fanfahrtsauflauf, wie wir ihn bereits einige Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatten.




Zahlreiche Schlachtenbummler aus Wien kamen hinzu und sorgten gemeinsam mit der großen SVS  Familie für tolle Stimmung. Unsere Mannschaft verlor das Match zwar mit 0:6, erwies sich jedoch als guter Gegner und fand doch auch die eine oder andere Chance vor.

Am Ende des Spiels gabs noch Autogrammstunden und sonstige Fototermine, für viele Anhänger des SV Spittal wird dies wohl auf lange Sicht einer der schönsten Abende in der Geschichte bleiben.

Nach diesem Trip abseits des Saisongeschehens fuhr man mit der großen Absicht in Klagenfurt zu gewinnen zu den FCK Amateuren, musste aber feststellen, dass Totgesagte leider länger leben, mit 0:3 wurden unsere letzten Hoffnungen auf eine Verbesserung in der Tabelle ausgelöscht.

Somit galt die letzte Aufmerksamkeit der Absicherung des 13. Platzes, alles andere lag zu diesem Zeitpunkt bereits in den Händen anderer Leute und Mannschaften.

Dank einem 1:1 zu Hause gegen Allerheiligen und einem 0:0 auswärts bei den Sturm Amateuren hatte man den Matchball dann zu Hause im Match gegen den SV Grieskirchen.

Der SV Spittal benötigte noch genau einen Punkt, um den 13. Platz endgültig sein Eigen nennen zu dürfen. In der ersten Hälfte dann der Schock, die Gäste gingen in Führung. Unser Team erholte sich jedoch rasch und drehte das Spiel noch in der ersten Halbzeit. Letzten Endes gingen wir als 4:1 Sieger vom Platz und hatten den Klassenerhalt in der Tasche. Gefeiert wurde dies auch - eh klar - siehe rechtes Foto.

In der letzten Runde gabs noch eine 0:2 Niederlage gegen den TSV Hartberg, doch so wirklich interessierte dies keinen mehr.

Die Saison war gegessen, der Klassenerhalt unter Dach und Fach und die Saison mit dem Motto "Schwein gehabt" ging mit einem blauen Auge für den SV Spittal zu Ende.

E
s passiert nicht oft, dass jene Mannschaft mit den zweitwenigsten Siegen nicht eine Klasse nach unten muss. Von daher hatten wir heuer wirklich Glück, bleibt zu hoffen, dass es nächstes Jahr nicht wieder so eng wird.


Abschlusstabelle:

Pl.    Verein                      Spiele      S   U   N  Tordiff.  Torverhältnis   Pkt

1.

1. FC Vöcklabruck

30

20

8

2

47

70

:

23

68

2. SV Feldkirchen 30 14 10 6 21 66 : 45 52
3. GAK 30 15 7 8 20 57 : 37 52
4. WAC- St. Andrä 30 14 10 6 15 41 : 26 52
5. Sturm Graz Amat. 30 15 7 8 12 52 : 40 52
6. SV Allerheiligen 30 15 7 8 5 40 : 35 52
7. TSV Hartberg 30 12 8 10 7 45 : 38 44
8. FC Wels 30 12 7 11 11 57 : 46 43
9. SAK Klagenfurt 30 11 8 11 1 44 : 42 41
10. Union S. Florian 30 10 8 12 -1 44 : 45 38
11. FC Kärnten Amat. 30 9 10 11 -12 40 : 52 38
12. SC Weiz 30 10 5 15 -2 45 : 47 35
13. SV Spittal 30 5 15 10 -8 34 : 42 30
14. SV Gmunden 30 6 8 16 -36 33 : 69 26
15. SV Grieskirchen 30 6 4 20 -25 30 : 55 22
16. SVG Bleiburg 30 1 7 22 -55 19 : 74 10

Heuer hat sich der eindeutige Favorit durchgesetzt, Vöcklabruck ist ein würdiger Meister, erfüllt die Auflagen des Lizenzierungsverfahrens und bereichert nächstes Jahr die 2. Liga.

Es war eine eigenartige Saison, wenn man sich die Tabelle ansieht. V'bruck vorne weg, hinten matchten sich 5 Clubs um den Vizemeister, der nur durch das Torverhältnis entschieden wurde. Dann 3 Clubs im Niemandsland und letzten Endes die Teams zwischen 30 und 38 Punkten, welche noch mal Glück hatten (mit Ausnahme der FCK Amat.)

4 Vereine hats dieses Jahr erwischt, davon gleich 2 Aufsteiger. Bleiburg, Grieskirchen und Gmunden waren einfach zu schwach, die FCK Amateure werden vom FCK, welcher aus der 2. Liga absteigt nach unten gedrückt.

Aus den Landesligen steigen dieses Mal wieder 3 prominentere Vertreter auf.
Aus der Steiermark hats der ASK Voitsberg geschafft, den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. Somit kehrt die erfolgreichste Mannschaft der RLM - der Führer in der ewigen Tabelle - wieder zurück.
Aus Oberösterreich hats BW Linz geschafft, die Ex-Voestler stiegen ebenfalls gleich nach dem Abstieg wieder auf und werden vor allem mit der Masse an Fans die RLM wieder bereichern.
Aus Kärnten hats der SV St. Veit geschafft. Eine Mannschaft, die schon lange nicht mehr da war, jedoch beim Abstieg des SV Spittal aus der 2. Bundesliga gleich beim ersten Match unserer RLM - Geschichte 3 Punkte aus dem Goldeckstadion entführen konnte. St. Veit war im Jahr 2002/2003 abgestiegen. In der Zwischenzeit wurde ein neues Stadion errichtet und man will Kurs auf Liga 2 nehmen.

Aus der 2. Liga stoßen der Vorjahresmeister Bad Aussee sowie der FC Kärnten hinzu.

Es verspricht also wieder einmal ein spannendes Jahr in der RLM zu werden.


Fieberkurve:


Torschützenliste:


Spielplan:

Runde Datum Uhrzeit Spiel Ergebnis
1. Fr. 03.08.07 19:00 1.FC Vöcklabruck - SV Spittal 1:0
2. Sa. 11.08.07 18:00 SV Feldkirchen - SV Spittal 3:1
3. Sa. 18.08.07 18:00 SV Spittal - SVG Bleiburg 1:1
4. Sa. 25.08.07 17:30 SAK Klagenfurt - SV Spittal 2:0
5. Fr. 31.08.07 19:00 SV Spittal - Union St. Florian 1:0
6. Fr. 07.09.07 19:00 GAK - SV Spittal 3:0
7. Fr. 14.09.07 19:00 SV Spittal - SC Weiz 0:1
8. Fr. 21.09.07 19:00 FC Wels - SV Spittal 2:0
9. Fr. 28.09.07 19:00 SV Spittal - WAC - SK St. Andrä 0:0
10. Fr. 05.10.07 19:00 SV Gmunden - SV Spittal 1:6
11. Fr. 12.10.07 19:00 SV Spittal - FCK Amateure 3:3
12. Fr. 19.10.07 19:00 SV Allerheiligen - SV Spittal 1:1
13. Fr. 26.10.07 16:00 SV Spittal - Sturm Graz Amat. 2:2
14. Sa. 03.11.07 16:00 SV Grieskirchen - SV Spittal 0:3
15. Fr. 09.11.07 19:00 SV Spittal - TSV Hartberg 1:1
16. Fr. 14.03.08 19:00 SV Spittal - 1. FC Vöcklabruck 2:2
17. Fr. 21.03.08 19:00 SV Spittal - SV Feldkirchen 1:1
18. So. 30.03.08 14:00 SVG Bleiburg - SV Spittal 0:0
19. Fr. 04.04.08 19:00 SV Spittal - SAK Klagenfurt 1:1
20. Fr. 11.04.08 19:00 Union St. Florian - SV Spittal 0:0
21. Fr. 18.04.08 19:00 SV Spittal - GAK 1:3
22. Fr. 25.04.08 19:00 SC Weiz - SV Spittal 4:0
23. Di. 29.04.08 19:00 SV Spittal - FC Wels 1:1
24. Fr. 02.05.08 19:00 WAC - SK St. Andrä - SV Spittal 1:1
25. Fr. 09.05.08 19:00  SV Spittal - SV Gmunden 3:1
26. Do. 15.05.08 19:00 FCK Amateure - SV Spittal 3:0
27. Di. 20.05.08 19:00 SV Spittal - SV Allerheiligen 1:1
28. Fr. 23.05.08 19:00 Sturm Graz Amat. - SV Spittal 0:0
29. Fr. 30.05.08 18:00 SV Spittal - SV Grieskirchen 4:1
30. Fr. 06.06.08 19:00 TSV Hartberg - SV Spittal 2:0

Saisonstatistik:

Mit Platz 13 musste der SV Spittal heuer die zweitschlechteste Platzierung seiner Regionalliga-Historie hinnehmen. Mit nur 5 Saisonsiegen bzw. 30 erspielten Punkten hat der SVS so wenig Grund zum Jubeln gehabt wie noch nie in der RLM. Dafür holte man 15 Remis - so viel wie noch nie ein RLM-Team.
Wie schon in der Saison 2003/04 ist man sportlich eigentlich abgestiegen und verdankt den Klassenerhalt nur dem Umstand, dass die Kärnten Amateure als "B-Team" des FC Kärnten automatisch in die Kärntner Liga zurückgestuft wurden.

Offensiv war der SVS mit 34 erzielten Toren das viertschlechteste Team, nur die Absteiger Gmunden (33), Grieskirchen (30) und Bleiburg (19) erzielten weniger Tore.

Defensiv lief es um einiges besser, nur 6 Mannschaften kassierten weniger Gegentore als der SVS. Vizemeister Feldkirchen zum Beispiel musste mehr Gegentore hinnehmen als der SVS.
 

Platzierungen des SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte

Jahr

Platz

G

U

N

Diff.

GT

ET

Pkt

2007/08

13 5 15 10 -8 34 42 30

2006/07

6

12

9

9

-6

37

43

45

2005/06

2

16

6

8

13

48

35

54

2004/05

5

12

10

8

12

56

44

46

2003/04

14

8

10

12

-11

27

38

34

2002/03

7

11

9

10

7

41

34

42

2001/02

5

15

8

7

19

49

30

53

2000/01

10

11

6

13

-4

47

51

39

1999/2000*

3

16

3

7

18

43

25

51

* Die Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte


Platzierung des SV Spittal in der Heimtabelle 2007/08:
 13. ------- 3-10-2 ------ 22:19 ----- 19 Punkte

In der Heimtabelle schlägt sich sichtbar nieder, dass der SVS heuer zuhause wahrlich keine Macht war, 2/3 aller Heimspiele endeten remis.
Gegen St. Florian, Gmunden und Grieskirchen gab's zuhause Siege, gegen den GAK und Weiz Niederlagen.
Heuer die besten Heimteams: Vöcklabruck (39 Punkte) und Feldkirchen (34). Daheim am schwächsten: Grieskirchen (16) und Bleiburg (7).
 
 

Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2007/08:
 13. ------- 6-3-6 ----- 19:25 ----- 21 Punkte
 13. ------- 2-5-8 ----- 12:23 ----- 11 Punkte

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich die Zahl der auswärts erreichten Punkte fast halbiert. Vor allem im Frühjahr ging wenig, aus 7 Auswärtsspielen holte man nur 4 Punkte. Eine Steigerung gab's nur bei den Auswärtsgegentoren: 2006/07 waren es noch 25, heuer nur 23.
Auswärts am stärksten: Vöcklabruck (29) und GAK (25). Und wie zuhause waren auch auswärts Grieskirchen (6) und Bleiburg (3) die schwächsten Teams.

 

Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2007/08:
 13. ------- 3-6-6 ----- 19:21 ----- 15 Punkte
 

Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2007/08:
 12. ------- 2-9-4 ----- 15:21 ----- 15 Punkte

Diese beiden Aufstellungen zeigen es: Der SVS spielte konstant mittelmäßig.
Zu erwähnen ist allerdings der Saisonstart, denn der war überhaupt nicht gut, nach 8 Runden hatte der SVS nur 4 Punkte auf dem Konto. Aus restlichen 7 Herbstrunden holte man allerdings 11 Punkte und stellte damit sicher, nicht auf einem Abstiegsplatz in die Winterpause gehen zu müssen.
Damit gibt's eine gewisse Parallele zur Saison 2006/07, denn auch da war der SVS sehr schlecht gestartet (12 Punkte aus 13 Runden).

 

Bundesländerbilanz

Gegner aus

SP

G

U

N

GT

ET

Pkt

KTN

10

0

7

3

8

15

7/30

STMK

10

0

5

5

6

18

5/30

10

5

3

2

20

9

18/30

Diese Bilanz ist wohl die verblüffendste der abgelaufenen Saison.
In den vergangenen Saisonen war der SVS nämlich vor allem gegen Kärntner Vereine stark (Saison 2004/05), in der Folge dann vor allem gegen die Steirer (2005/06 und 2006/07), gegen die Teams aus Oberösterreich lief hingegen in den letzten 5 Jahren wenig.

Das hat sich - wie aus obiger Grafik ersichtlich - komplett gedreht, alle 5 Saisonsiege holte der SVS gegen oberösterreichische Mannschaften, Niederlagen gab's nur beim Saisonauftakt beim späteren Meister Vöcklabruck sowie - wen wundert's - in Wels.
 

Legende:
SP - Absolvierte Spiele
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Erreichte Punkte / Mögliche Punkte


Punkte gegen starke Gegner (Vöcklabruck, Feldkirchen, GAK, St. Andrä, Sturm Amateure):
 0 Siege, 6 Remis, 4 Niederlagen, TV 8:16, 6 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen mittelstarke Gegner  (Allerheiligen, Hartberg, Wels, SAK, St. Florian):
 1 Sieg, 6 Remis, 3 Niederlagen, TV 6:11, 9 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen schwache Gegner (Kärnten Amateure, Weiz, Gmunden, Grieskirchen, Bleiburg):
 4 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen, TV 20:15, 15 von 30 möglichen Punkten) 

Wie schon in den Vorjahren konnte der SVS die "big points" holen - also die Spiele gegen die Tabellennachbarn gewinnen. Besonders ins Auge sticht der Umstand, dass der SVS gegen Prügelknaben Bleiburg zwar nicht gewinnen konnte (1:1 bzw. 0:0), sich dafür gegen die beiden anderen Absteiger ordentlich austobte: Gegen Gmunden und Grieskirchen gab es aus 4 Spielen ebenso viele Siege und das bei einem Torverhältnis von 16:3! Der SVS schoss damit fast die Hälfte seiner Tore gegen diese beiden Teams. Nimmt man noch die Spiele gegen St. Florian dazu (1:0 bzw. 0:0), so sieht man, dass der SVS seinen Klassenerhalt zum Großteil diesem oberösterreichischen Trio verdankt.


Spielverläufe:

Vier Saisonspiele endeten torlos (das Heimspiel gegen St. Andrä sowie die Auswärtsspiele bei Bleiburg, St. Florian und den Sturm Graz Amateuren). Für die restlichen 26 Spiele gilt:

In insgesamt 12 Spielen schoss der SVS das erste Tor, von diesen Spielen endeten 4 mit einem Sieg und 8 mit einem Remis.

14mal geriet der SVS mit 0:1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 10 mit einer Niederlage, 3 mit einem Remis und 1 mit einem Sieg (4:1 gegen Grieskirchen nach 0:1-Rückstand).

Diese Statistik zeigt, dass der SVS nur selten in der Lage war, einen Vorsprung zu halten, späte Gegentore kosteten einige Punkte, zB gegen Vöcklabruck (Gegentore in der 80. bzw. 85. Minute), Feldkirchen (90.), Kärnten Amateure (87.), St. Andrä (85.) und Allerheiligen (85.).
Allerdings holte sich der SVS auch den einen oder anderen Punkt durch späte Tore, zum Beispiel gegen Bleiburg (80.), Sturm (93.) und Wels (94.).

 
Rekorde:

Höchster Heimsieg: 4:1 (gg. Grieskirchen, 29. Runde)

Höchste Heimniederlage: 1:3 (gg. den GAK, 21. Runde)

Höchster Auswärtssieg: 6:1 (in Gmunden, 10. Runde - gemeinsam mit dem 6:1 beim SAK im Oktober 2005 der höchste Auswärtssieg der letzten 25 Jahre!)

Höchste Auswärtsniederlage: 0:4 (in Weiz, 22. Runde) 
 

Serien: 

Längste Serie ohne Niederlage: 12 Runden (9. bis 20. Runde - längste Serie aller RLM-Teams!)

Längste Serie ohne Sieg: 10 Runden (15. bis 24. Runde)

Längste Siegesserie: 1 Runde (5 mal)

Längste Niederlagenserie: 3 Runden (6 bis 8. Runde)

Längste Unentschiedenserie: 6 Runden (15. bis 20. Runde)

Längste Zeit ohne Gegentor: 194 Minuten (08. Runde/69. Min bis 10. Runde/83. Minute)

Längste Zeit ohne erzieltes Tor: 438 Minuten (05. Runde/28. Min bis 10. Runde/16. Min)

Damit war der SVS - wie schon in der Vorsaison - in der Liga sowohl das Team mit der längsten Serie ohne Niederlage als auch das Team mit der längsten Torflaute!
 

Zuschauer: 

7.200 Zuschauer kamen zu den 15 Heimspielen des SVS in dieser Saison, was einen Schnitt von 480 pro Spiel und gleichzeitig einen minimalen Rückgang bedeutet.

Am meisten Zuschauer kamen gegen den GAK (700), am wenigsten zu den Frostspielen vor der Winterpause gegen Sturm und Hartberg (je 300).

2006/07            480
2006/07            484
2005/06            510
2004/05            340
2003/04            343
2002/03            280


Torverteilung:

  


So erzielte der SVS seine 34 Tore:

 Aus dem Spiel                      24
 Aus Standards                      10
 
 7 Tore aus dem Spiel sind der Kategorie „Kontertor“ zuzuordnen, 6 davon gelangen in den Spielen gegen Gmunden (4) und Grieskirchen (2).

 Die 14 Tore aus Standards teilen sich auf wie folgt:
-
- 4 Tore durch Kopfball (dreimal nach Eckball, einmal nach Freistoßflanke)
-- 3 Tore durch Elfmeter (jeweils durch Udo Gasser, 2x nach Handspiel, 1x nach Foulspiel)
-- 3 Tore kurz nach Freistößen/Eckbällen (aus Getümmeln u.ä.)

Im Vergleich zur Saison 2006/07 ist die Zahl der Tore aus Standards von 14 auf 10 zurückgegangen, dafür wurden aus dem Spiel mehr Tore erzielt (2006/07 waren es nur 21). Dies ist doch überraschend, da vielerorts die Meinung vertreten wurde/wird, dass der SVS in der Saison 2007/08 spielerisch und offensiv abgebaut habe.
Auffallend ist weiters, dass der SVS in der abgelaufenen Saison kein einziges Tor durch einen direkt verwandelten Freistoss erzielen konnte.

Die (subjektiv) schönsten Tore der letzten Saison: Das 1:0 in Gmunden durch Sandro Ebner (weiten Pass nach vorne mit dem Rücken zum Tor stehend angenommen, Ball aufgegaberlt und mit einem Seitfallzieher getroffen) und das 2:0 gegen Vöcklabruck durch Ado Adilovic (Volleyschuss aus 20 Metern ins lange Kreuzeck nach vorangehender schöner Ballstaffette samt Flanke auf Adilovic).
 

..und so bekam er die 42 Gegentore:

 Aus dem Spiel             27
 Aus Standards             13
 Eigentore                      2

10 der Gegentore aus dem Spiel waren Kontertore

 Die 13 Gegentore aus Standards teilen sich auf wie folgt:
--
7 Gegentor kurz nach Freistößen/Eckbällen (Getümmel u.ä.)
-- 3 Gegentore durch Kopfball
-- 3 Gegentore durch Elfmeter (2x nach Foul, 1x nach Handspiel)

Im Vergleich zur Vorsaison fällt auf, dass der SVS weniger Tore aus Standards bekommen hat (13 bzw. 16), allerdings kassierte man doppelt so viele Kontertore.
Zwar gab's kein Gegentor durch einen direkt verwandelten Freistoss und weniger Gegentore durch Kopfbälle, dafür stieg die Zahl der Gegentore nach Situationen, in denen man den Ball "nicht wegbekam" (2005/06: 1 / 2006/07: 4 / 2007/08: 7).

 

Platzverweise: 

Fünfmal mussten Spittal-Spieler vorzeitig duschen gehen, betroffen davon waren: Johannes Isopp (1. Runde in Vöcklabruck Gelb/Rot wegen Foulspiels sowie 18. Runde in Bleiburg Rot wegen Tätlichkeit), Udo Gasser (3. Runde gegen Bleiburg Gelb/Rot wegen Foulspiels), Hannes Truskaller (12. Runde in Allerheiligen Rot wegen Foulspiels), und Florian Oberrisser (12. Runde in Allerheiligen Gelb/Rot wegen Kritik)

Gegnerische Spieler wurden dreimal ausgeschlossen, jeweils Gelb/Rot wegen Foulspiels: Weissenberger vom SAK (4. Runde), J. Feichtinger von Wels (23. Runde) sowie Kandilli von Gmunden (25. Runde).

 

„Böse Buben“ (Gelb: 1 Punkt, Gelb/Rot: 3 Punkte, Rot: 5 Punkte): 

Spieler Pkt.
Truskaller 15
Gasser  15
Kirisits  13
Isopp 12
Lassnig 8
Oberrisser 8
D. Trupp 6
Steinwender 6
Sixt 5
Adilovic 4
Hrstic 3
Ebner 2
Moser 2
Maier 2
Peric 1
Plattner 1
Prekic 1
M. Trupp 1

Der SVS war damit - hinter Bleiburg und dem SAK - die drittunfairste Mannschaft der Liga; Udo Gasser und Hannes Truskaller belegten in der ligaweiten "Einzelwertung" gemeinsam Platz zwei.

Außerdem: Alle SVS-Feldspieler, die in dieser Saison insgesamt länger als 90 Minuten im Einsatz waren, haben auch zumindest 1x Gelb gesehen - mit Ausnahme von Christian Kautz.



Elfmeter: 

4 Elfmeter bekam der SVS zugesprochen, jedes Mal trat Udo Gasser an. Gegen Sturm (13. Runde), Hartberg (15.) und Gmunden (25.) traf er, in Weiz (22.) konnte der gegnerische Goalie seinen Schuss halten.

Gegen den SVS wurden 5 Elfmeter verhängt - gebracht hat's dem Gegner nicht immer was:
Mohiden (GAK, 6. Runde) sowie Nikolov (Wels, 8. Runde) konnten verwandelten.
Den Elfer von Vuksanovic (GAK, 21. Runde) konnte Nikola Prekic zwar abwehren, aber der Nachschuss landete im Netz.
Tiganj (SAK, 4. Runde) verschoss und den Elfer von Gahleitner (Gmunden, 10. Runde) konnte Stefan Takats entschärfen.

 
Torschützen: 

13 verschiedene Spieler zeichneten für insgesamt 34 Treffer verantwortlich.

Zum Vergleich:
Saison 2006/07: 14 Torschützen, 35 Treffer
Saison 2005/06: 11 Torschützen, 48 Treffer
Saison 2004/05: 13 Torschützen, 56 Treffer
Saison 2003/04: 13 Torschützen, 27 Treffer 

Die Tore von Manuel Plattner (7) waren Stürmertore und auch die Tore von Sandro Ebner (5) kann man wohl den Stürmertoren zurechnen, sodass der SVS-Sturm in der abgelaufenen Saison zwar wahrlich nicht übermäßig erfolgreich war, aber auch nicht viel schwächer als in der Saison 2006/07.
Von den tollen Saisonen 2004/05 und 2005/06, als das Trio Simic - Witteveen - Plattner 31 bzw. 28 Tore erzielen konnte, war man freilich erneut meilenweit entfernt.

Plattner war heuer mit 7 Toren erneut der beste Schütze des SVS und ist damit mit 27 Toren bereits zweitbester Schütze des SVS in diesem Jahrtausend (hinter Simic/33).
Udo Gasser liegt in dieser Rangliste übrigens auf Platz 7 und Daniel Trupp auf Platz 11.

2006/07 war Manuel Plattner mit 6 Toren bester Schütze, 2005/06 David Witteveen mit 13 Toren, 2004/05 Zeljko Simic mit 16 Toren, 2003/04 Stefan Friessnegger mit 5 Treffern.

Der SVS erzielte in der Saison 2007/08 (im Gegensatz zu 2006/07) wieder Jokertore, also Tore durch eingewechselte Spieler und zwar durch Christian Moser (2. Runde in Feldkirchen), Christian Krieber (10. Runde in Gmunden) und Sandro Ebner (14. Runde in Grieskirchen)
 


Die Anzahl der Tore unserer Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur Einsatzzeit:

Christian Krieber ---------- Torerfolg im Schnitt alle 8 Minuten (Krieber hatte allerdings nur 1 Einsatz)

Manuel Plattner ------------ Torerfolg im Schnitt alle 241 Minuten

Sandro Ebner --------------- Torerfolg im Schnitt alle 416 Minuten (wobei Ebner oft auch im Mittelfeld    aufgestellt wurde)

Christian Moser ------------ Torerfolg im Schnitt alle 502 Minuten

Hermann Maier ------------ Torerfolg im Schnitt alle 853 Minuten (wobei Maier manchmal auch im Mittelfeld aufgestellt wurde)



Torschützenliste der letzten 8 Jahre:

In folgender Grafik sind die Spieler, die nach heutigem Stand auch in der Saison 2008/09 beim SVS kicken werden, grün unterlegt.

Meisterschaftstore der SVS-Kicker seit Beginn der Saison 2000/01 (Auszug)

Platz

Name

erzielte Tore

1

Zeljko Simic

33

2

Manuel Plattner

27

3

David Witteveen

25

4

Thomas Frigard

21

5

Christian Moser

19

6

Claus Neidhardt

18

7

Udo Gasser

14

8

Norman Prenn

14

9

Peter Hohenberger

11

10

Rudi Schönherr

11

11

Daniel Trupp

10

17

Sandro Ebner

6

21

Admir Adilovic

4



 

Eingesetzte Spieler:

Der SVS hat in der abgelaufenen Saison 25 Spieler eingesetzt und liegt damit im Schnitt, sowohl im Vergleich zu den anderen RLM-Vereinen als auch im Vergleich zu den Vorjahren.
Trainer Sepp Rabitsch hat insgesamt 68mal getauscht, also knapp 2,3mal pro Spiel.

Einsatzzeiten der SVS-Kicker in der Saison 2007/08

Platz

Name

Einsatzzeit in Minuten (max=2.700)

Einsätze

Ein/-Auswechslungen

1

Daniel Trupp

2.541

29

0/3

2

Florian Oberrisser

2.514

29

0/0

3

Udo Gasser

2.369

27

1/1

4

Hannes Truskaller

2.243

26

1/1

5

Florian Sixt

2.108

24

0/3

6

Michael Kirisits

2.108

25

1/4

7

Sandro Ebner

2.081

29

8/3

8

Martin Lassnig

1.940

28

5/9

9

Manuel Plattner

1.691

21

2/6

10

Johannes Isopp

1.662

21

2/1

11

Admir Adilovic

1.483

22

5/8

12

Stefan Takats

1.350

15

0/0

13

Nikola Prekic

1.260

14

0/0

14

Stefan Steinwender

908

15

4/6

15

Niko Hrstic

891

15

4/7

16

Hermann Maier

853

17

8/7

17

Christian Moser

502

9

4/3

18

Christian Kautz

496

10

4/5

19

Luka Peric

290

8

6/1

20

Marco Trupp

104

5

5/0

21

Thomas Suppik

90

1

0/0

22

Thomas Pertl

90

1

0/0

23

Florian Fleischhacker

55

5

5/0

24

Rene Kofler

30

2

2/0

25

Christian Krieber

8

1

1/0



Fünfjahreswertung:


Wenn man die Einsatzzeiten der SVS-Kicker der letzten fünf Saisonen addiert, ergibt sich folgende Grafik, in der die Spieler die in der Saison 2008/09 nach heutigem Stand beim SVS tätig sein werden, grün unterlegt sind:

Einsatzzeiten der SVS-Kicker seit Beginn der Saison 2003/04 (Auszug)

Platz

Name

Einsatzzeit in Minuten

1

Hannes Truskaller

11.162

2

Daniel Trupp

10.578

3

Udo Gasser

9.335

4

Claus Neidhardt

9.121

5

Norman Prenn

7.142

6

Manuel Plattner

6.353

7

Zeljko Simic

6.131

8

Stefan Takats

5.663

9

Hannes Jochum

5.077

10

Wolfgang Ott

4.950

13

Sandro Ebner

3.842

15

Florian Sixt

3.550

22

Michael Kirisits

2.108

28

Admir Adilovic

1.483

31

Nikola Prekic

1.260

40

Stefan Steinwender

908

52

Christian Kautz

496


 



Markus Perauer und Florian Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juli 2008