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Geschichte des SV Spittal 2009 - 2010:
 
Abschlusstabelle Fieberkurve Torschützen Spielplan Saisonstatistik

Was viele für unmöglich geschienen hatte, war im Frühsommer 2009 tatsächlich Realität geworden: Nach beinahe 30 Jahren im überregionalen Fußball war der SV Spittal tatsächlich wieder zurück in den Niederungen der Kärntner Liga. Nicht nur für die Caballeros änderte sich dadurch einiges - so sind zB Auswärtsfahrten für die nicht in Kärnten lebenden Caballeros seit dem Abstieg so gut wie unmöglich, auch für die Vereinsverantwortlichen war nun endgültig klar, dass die Glanzzeiten des SVS endgültig vorbei sind.

Trotzdem blickten viele SVS-Fans der Saison 2009/10 mit viel Spannung und entgegen und manch einer träumte gar vom Meistertitel und dem sofortigen Wiederaufstieg. Davon sollte der SVS allerdings meilenwert entfernt sein. Aber der Reihe nach..

Der Abstieg sorgte natürlich auch dafür, dass die Mannschaft des SVS komplett umgekrempelt wurde: Sämtliche Legionäre wurden abgegeben, dazu verließen auch viele einheimische Stammspieler (zB Trupp, Gasser, Adilovic, Ebner) den Verein. Neu geholt wurden hingegen unter anderem Tormann Huber, die Legionäre Miskovic und Jurakic, außerdem konnte Edeltechniker Zeljko Simic zurück nach Spittal gelotst werden, weiters wurden mehrere U18-Spieler in die Kampfmannschaft eingebaut.

Die Saison begann für den SVS gleich mit einem echten Kracher, man traf auswärts auf den SV Penk, der als Meister der Unterliga West erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Kärntner Liga aufgestiegen war.
Vor deutlich mehr als 1.000 Zuschauern entwickelte sich ein spannendes Derby, der SVS geriet in Rückstand, konnte das Spiel aber mit etwas Glück noch drehen, denn in der 90. Minute gelang Christian Kautz noch der 2:1-Siegtreffer, rechts die Jubelbilder nach dem Spiel.

Die Euphorie nach dem Auftaktsieg währte allerdings nicht lange, denn in der zweiten Runde gab's nach schwacher Leistung eine verdiente 1:2 Heimniederlage gegen den ATSV Wolfsberg, womit der SVS bereits früh seine weiße Weste los war.

Es folgte ein 1:1 beim FC Welzenegg und ein verdienter 4:1-Heimsieg gegen den SV Sittersdorf. Nach 4 Runden lag der SVS damit auf Platz 3 - so gut sollte man in der ganzen Meisterschaft nicht mehr platziert sein.
Von der 5. bis zur 8. Runden gab's 4 Niederlagen hintereinander - ein 1:3 den SKAK Amateuren, ein 1:2 gegen den VSV, ein 0:1 in Feldkirchen und ein 1:4 in Bleiburg. Schmerzhaft an diesen Niederlagen war, dass der SVS jeweils in Führung ging, dann aber noch deutlich verlor; hier zeichnete sich bereits ab, dass die Abwehr das große Sorgenkind des SVS in dieser Saison werden sollte.
Keine SVS-Führung gab's logischerweise beim 0:1 in Feldkirchen, dafür einen kleinen Skandal, denn Feldkirchen-Stürmer Miloti schlug den Ball in der 92. Minute nach einer Flanke mit der Hand ins Tor. Jeder im Stadion hatte es gesehen, nur der Schiedsrichter nicht - logisch, dass danach die Nerven blank lagen und das nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Spielern - angeblich soll es nach dem Spiel im Kabinentrakt tumultartige Szenen gegeben haben.

Der SVS war "dank" dieser Niederlagen auf Platz 14, also einen Abstiegsplatz, abgestürzt. Umso wichtiger war da der ungefährdete 4:1-Heimsieg gegen Tabellennachbar St. Michael in der 9. Runde
, wodurch der SVS zwei Plätze gutmachte.
In Runde 10 folgte ein Tag der offenen Tür in St. Andrä, wo der SVS mit 3:6 unterging. Besser machte man es am darauffolgenden Wochenende mit einem 2:0 gegen Maria Saal.

Danach ging wieder nichts, auswärts gab's ein 1:4 in Treibach und ein 2:4 in Völkermarkt. Dazwischen gab's noch das zweite Derby, zuhause traf man auf Lendorf, auch hier gab's nichts zu holen, Lendorf gewann verdient mit 3:1. Enttäuschend an diesem Spiel war nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Zuschauerzahl, gerade mal knapp über 500 Fans verirrten sich ins Goldeckstadion. Der schwache Besuch könnte allerdings auch mit Beginnzeit & Wetter zusammengehangen haben - Donnerstag um 20.15 Uhr bei strömendem Regen und 5° gibt's gemütlichere Orte als ein Fußballstadion.

Zum Ende des Fußballjahres 2009 hatte der SVS noch zwei Heimspiele: Zuerst gab's gegen die heuer so starken Lienzer einen überraschend souveränen 3:0-Heimerfolg und Anfang November war zum vorgezogenen Beginn der Rückrunde Penk zu Gast. Der SVS geriet früh in Rückstand und lief lange dem Ausgleich hinterher, schaffte aber knapp vor Schluss noch den verdienten Ausgleich durch Christian Krieber und schaffte damit einen einigermaßen versöhnlichen Schlusspunkt.


Die Vereinsführung war mit den gezeigten Leistungen jedenfalls nicht zufrieden, daher wurde in der Winterpause reagiert: Janusz Kubica musste den Trainerposten räumen und wurde durch ein Spittaler Urgestein ersetzt - Kurt Messner. Dieser Name ruft wohl bei jedem Spittaler Fußballfan positive Erinnerungen vor, wurde doch unter Messner der größte Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht, und zwar der Aufstieg in die damalige 1. Division (heute: Bundesliga), in der es dann unter anderem den unvergessenen 1:0-Heimerfolg gegen Rapid Wien gab.
Auch am Spielersektor wurde reagiert, mit Wolfgang Ott und Hannes Truskaller wurden zwei Ex-Spittaler zurückgeholt.

Der Auftakt 2010 gelang dann auch tatsächlich wunschgemäß, es gab einen verdienten 2:1-Erfolg beim ATSV Wolfsberg. Nur eine Woche später dann aber die Ernüchterung: Gegen einen wahrlich nicht starken Gegner - Welzenegg - verlor der SVS zuhause mit 0:1.

Auf diese Niederlage folgte dann aber wieder ein mehr als überzeugender Sieg: Auswärts gab's bei Tabellenschlusslicht Sittersdorf ein Schützenfest, der SVS schoss die Unterkärntner mit 6:1 vom Platz, rechts der Jubel der Spieler nach dem Sieg.

In den darauffolgenden Runden gab's Licht und Schatten: Zuerst ein respektables 1:1 gegen die SKAK Amateure, dann ein leistungsgerechtes 2:3 in Villach, ein 1:3 gegen Feldkirchen nach schwacher Abwehrleistung sowie ein 3:2 gegen das höhere eingeschätzte Bleiburg.

Zu diesem Zeitpunkt (also nach der 23. Runde) stand der SVS auf Platz 13 der Tabelle und war somit noch mitten im Abstiegskampf. Auf den Plätzen 10-12 waren Völkermarkt, Maria Saal und Welzenegg noch in Reichweite und auf Platz 14 lauerte St. Michael. Penk und Sittersdorf waren aufgrund ihres großen Rückstandes schon so gut wie fix abgestiegen.

Wer dachte, dass der SVS aufgrund dieser brisanten Tabellensituation ordentlich Gas geben würde, wurde jedoch enttäuscht, denn nach der 23. Runde gab's keinen einzigen Sieg mehr: Zuerst gab's ein 0:2 nach schwachem Spiel in St. Michael, dann ein 2:2 gegen St. Andrä, ein 0:3 bei Maria Saal nach fast schon indiskutabler Leistung sowie 1:1 gegen Treibach.
In der 28. Runde hoffte manch einer vielleicht auf Nachbarschaftshilfe beim Derby in Lendorf, doch weit gefehlt: Die Lendorfer spielten mit vollem Einsatz und besiegten den SVS mit 4:1 und zu allem Überfluss sah Ott wegen Torraubs die Rote Karte.

Somit lag der SVS zwei Runden vor Schluss noch immer auf Platz 13, St. Michael hatte aber nach Punkten aufgeschlossen. In der vorletzten Runde empfing der SVS Völkermarkt. In einem verrückten Spiel ging man zwar in Führung, kassierte dann aber gleich danach den Ausgleich, verlor Hannes Truskaller durch eine Rote Karte und lag bald danach 1:2 im Rückstand. Mit 10 Mann drehte man die Partie vorerst und ging 3:2 in Führung, schlussendlich gab's aber doch eine 4:5-Niederlage. Da aber auch St. Michael sein Spiel verlor, behielt der SVS Platz 13.

In der letzten Runde ging's dann um alles - und für den SVS ging alles gut: Man erreichte in Lienz ein 1:1 (den Ausgleich für den SVS erzielte Zeljko Simic), während St. Michael gegen Völkermarkt zuhause verlor. Somit beendete der SVS die Saison auf dem 13. Platz und schaffte den Klassenerhalt damit auch auf sportliche Weise.

Kurz später stellte sich nämlich heraus, dass auch der 14. Platz jedenfalls gereicht hätte, da die SKAK Amateure aufgrund des Konkurses des SKAK aus der Liga genommen wurden.

Trotz des Klassenerhalts kann man mit der abgelaufenen Saison nicht zufrieden sein. Der SVS zeigte zwar offensiv gute Ansätze, dafür lief's defensiv denkbar schlecht. Von den vorderen Tabellenplätzen war man jedenfalls meilenweit entfernt, und vor der Saison hätten wohl nicht einmal die größten Pessimisten gedacht, dass der SVS nur knapp vor dem Absturz in die Unterliga entfernt sein wird.

Ob's in der Saison 2010/11 besser laufen wird? Die bisher (Stand Anfang Juli 2010) erfolgten Transfers geben jedenfalls Anlass zu vorsichtigem Optimismus; bleibt zu hoffen dass es in einem Jahr an dieser Stelle mehr Positives zu berichten gibt.


Abschlusstabelle:





 

Der Eindruck in der Tabelle täuscht etwas, denn das Meisterrennen war nicht so spannend wie es aussieht, der SV Feldkirchen konnte sich den Titel bereits 3 Runden vor Schluss sichern und ließ danach die Zügel ordentlich schleifen.
Im Winter hatte es freilich noch ganz anders ausgeschaut, denn der SK Treibach war als Herbstmeister in die Winterpause gegangen und startete dann auch stark ins Frühjahr, ehe den Kurstädtern der Saft ausging und Feldkirchen relativ locker vorbeizog.
Während Feldkirchen damit in die Regionalliga Mitte aufsteigt, gibt es auch einen Kärntner Absteiger aus der RLM, St. Veit wird in der kommenden Saison die Kärntner Liga bereichern.

Die Abstiegsfrage war lange unspannend und spannend zugleich. Unspannend, weil Sittersdorf und Penk bereits im Winter hoffnungslos hinten lagen. Spannend war nur die Frage nach dem dritten Absteiger, hier matchten sich vor allem der SVS und St. Michael bis zum Schluss, andere abstiegsgefährdete Teams wie Maria Saal oder der ATSV Wolfsberg konnten sich durch starke Leistungen bereits einige Runden vor Saisonende problemlos retten.
Spannend war auch die Frage, wie viele Absteiger es geben würde, da bis zuletzt vieles offen war: Steigt St. Stefan freiwillig in die Kärntner Liga ab? Schafft der SAK den Klassenerhalt in der Regionalliga? Was passiert mit St. Veit? Wie geht es mit dem SKAK weiter?

Schlussendlich klärte sich die Abstiegsfrage wie folgt: Penk und Sittersdorf müssen in die Unterliga, ihnen folgt St. Michael, die zwar oben bleiben dürften, aber freiwillig in die Unterliga gehen. Der vierte "Absteiger" sind die SKAK Amateure, die aufgrund des Konkurses des SKAK aufgelöst werden.

Damit gibt es überraschenderweise gleich vier Aufsteiger aus den Unterligen: Aus der Unterliga West kommen Meister Drautal sowie der Drittplatzierte Landskron, aus der Unterliga Ost stoßen Meister Eberndorf und Vizemeister Griffen in die Kärntner Liga.


Fieberkurve:


Torschützenliste:


Spielplan:

Runde Datum Uhrzeit Spiel Ergebnis
1. Sa. 01.08.09 17:00 SV Penk - SV Spittal 1:2
2. Fr. 07.08.09 20:00 SV Spittal - ATSV Wolfsberg 1:2
3. Fr. 14.08.09 19:00 FC Welzenegg - SV Spittal 1:1
4. Fr. 21.08.09 19:00 SV Spittal - SV ASKÖ Sittersdorf 4:1
5. So. 30.08.09 18:00 SKAK Amateure - SV Spittal 3:1
6. Fr. 04.09.09 19:00 SV Spittal - VSV 1:2
7. Fr. 11.09.09 19:00 SV Feldkirchen - SV Spittal 1:0
8. Sa. 19.09.09 16:00 SVG Bleiburg - SV Spittal 4:1
9. Fr. 25.09.09 19:00 SV Spittal - FC St. Michael 4:1
10. Fr. 02.10.09 19:00 St. Andrä/WAC - SV Spittal 6:3
11. Fr. 09.10.09 19:00 SV Spittal - SK Maria Saal 2:0
12. Fr. 16.10.09 19:00 SK Treibach - SV Spittal 4:1
13. Do. 22.10.09 20:15 SV Spittal - SV Lendorf 1:3
14. Mo. 26.10.09 15:00 VST Völkermarkt - SV Spittal 4:2
15. Sa. 31.10.09 14:30 SV Spittal - Rapid Lienz 3:0
16. Fr. 06.11.09 19:00 SV Spittal - SV Penk 1:1
17. Fr. 19.03.2010 19:00 ATSV Wolfsberg - SV Spittal 1:2
18. Fr. 26.03.2010 19:00 SV Spittal - FC Welzenegg 0:1
19. Mo. 05.04.2010 14:30 SV ASKÖ Sittersdorf - SV Spittal 1:6
20. Fr. 09.04.2010 19:00 SV Spittal - SKAK Amateure 1:1
21. Sa. 17.04.2010 17:00 VSV - SV Spittal 3:2
22. Fr. 23.04.2010 19:00 SV Spittal - SV Feldkirchen 1:3
23. Fr. 30.04.2010 19:00 SV Spittal - SVG Bleiburg 3:2
24. So. 09.05.2010 15:00 FC St. Michael - SV Spittal 2:0
25. Mi. 12.05.2010 19:00  SV Spittal - St. Andrä/WAC 2:2
26. Sa. 15.05.2010 17:00 SK Maria Saal - SV Spittal 3:0
27. Fr. 21.05.2010 19:00 SV Spittal - SK Treibach 1:1
28. So. 30.05.2010 17:30 SV Lendorf - SV Spittal 4:1
29. Fr. 04.06.2010 19:00 SV Spittal - VST Völkermarkt 4:5
30. Fr. 11.06.2010 18:00 Rapid Lienz - SV Spittal 1:1

Saisonstatistik:

Im ersten Jahr in der Kärntner Liga schaffte der SV Spittal zwar so viele Siege wie in den Saison 2007/08 und 2008/09 zusammen, wäre aber trotzdem fast erneut abgestiegen.
Auffallend die Torflut bei den Spittal-Spielen: Mehr als 52 Tore erzielte man in den letzten 10 Jahren nur einmal, 64 Gegentore gab's jedoch nicht einmal in der Abstiegssaison 2008/09.

Platzierungen des SV Spittal in seiner bisherigen Regionalliga Geschichte

Jahr

Platz

G

U

N

Diff.

GT

ET

Pkt

2009/10 13 8 6 16 -12 52 64 30
2008/09 16 3 10 17 -32 31 63 19

2007/08

13 5 15 10 -8 34 42 30

2006/07

6

12

9

9

-6

37

43

45

2005/06

2

16

6

8

13

48

35

54

2004/05

5

12

10

8

12

56

44

46

2003/04

14

8

10

12

-11

27

38

34

2002/03

7

11

9

10

7

41

34

42

2001/02

5

15

8

7

19

49

30

53

2000/01

10

11

6

13

-4

47

51

39

1999/00*

3

16

3

7

18

43

25

51

* Die Saison 1999/2000 wurde mit nur 14 Teams gespielt
Legende:
G - Gewonnene Spiele
U - Unentschieden
N - Niederlagen
Diff - Tordifferenz
GT - Geschossene Tore
ET - Erhaltene Tore
Pkt - Punkte


Platzierung des SV Spittal in der Heimtabelle 2009/10:
15. ------- 5-4-6 ------- 29:25 ------ 19 Punkte

Auch in der dritten Saison auf Kunstrasen war das Goldeckstadion weit davon entfernt, eine Festung zu sein; der SVS konnte gerade mal ein Drittel seiner Heimspiele gewinnen.

Die besten Heimteams der Saison: Lendorf, Treibach und Feldkirchen (je 33 Punkte). Schwächer als der SVS war zuhause nur Sittersdorf (16 Punkte) 
 

Platzierung des SV Spittal in der Auswärtstabelle 2009/10:
 13. ----- 3-2-10 ----- 23:39 ------ 11 Punkte

Auswärts lief in dieser Saison wenig, dabei war der Auftakt jeweils vielversprechend: Zu Saisonstart gab's ein 2:1 in Penk und nach der Winterpause startete der SVS mit einem 2:1 beim ATSV Wolfsberg. Danach kam aber auf fremden Plätzen gar nichts mehr von unserer Mannschaft - mit Ausnahme von einem highlight: Das 6:1 in Sittersdorf (19. Runde) war der höchste Auswärtssieg der gesamten Liga und der höchste Auswärtssieg des SVS seit knapp 30 Jahren.

Auswärts am stärksten: Feldkirchen (25 Punkte) und Bleiburg (24). Die schwächsten Auswärtsteams waren Sittersdorf (1 Punkt), Penk (3 Punkte) und St. Michael (5 Punkte). Somit waren es schlussendlich ausgerechnet die wenigen Auswärtssiege, die dem SVS den Klassenerhalt sicherten.
 

Platzierung des SV Spittal in der Herbstsaison 2009/10:
 13. -------5-1-9 ----- 27:33 ----- 16 Punkte
 

Platzierung des SV Spittal in der Frühjahrssaison 2009/10:
 13. ------- 3-5-7 ----- 25:31 ----- 14 Punkte

Im Herbst konnte der SVS St. Michael, Penk und Sittersdorf hinter sich lassen, im Frühjahr waren St. Michael, Welzenegg und Sittersdorf schwächer als der SVS.

Die beiden obigen Tabellen zeigen auch schön, dass der Trainerwechsel von Janusz Kubica zu Kurt Messner nichts brachte: Unter Kubica holte man in 16 Runden 17 Punkte, unter Messner in 14 Runden 13 Punkte.

Wie schon in der Saison 2008/09 wurde der SVS gegen Saisonende schwächer, wie folgende Aufteilung der Saison nach Dritteln zeigt.

1. Drittel: 13. --------- 3-1-6 ----- 18:22 ------ 10 Punkte
2. Drittel:  9. --------- 4-2-4 ------ 19:16 ------ 14 Punkte
3. Drittel: 15. --------- 1-3-6 -------15:26 ------  6 Punkte

 


Punkte gegen starke Gegner (Feldkirchen, Lendorf, Treibach, Bleiburg, VSV):
 1 Sieg, 1 Remis, 8 Niederlagen, TV 12:27, 4 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen mittelstarke Gegner  (ATSV Wolfsberg, Lienz, SKAK Amat., Völkermarkt, St. Andrä):
 2 Siege, 3 Remis, 5 Niederlagen, TV 20:25, 9 von 30 möglichen Punkten

Punkte gegen schwache Gegner (Maria Saal, Welzenegg, St. Michael, Penk, Sittersdorf):
 5 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen, TV 20:12, 17 von 30 möglichen Punkten) 

Gegen die Top 5 der Abschlusstabelle gab es nur einen Sieg (3:2 gegen Bleiburg), dafür holte der SVS im direkten Duell mit den schwächeren Mannschaften der Liga wichtige Punkte.
6 Punkte holte der SVS gegen Sittersdorf, immerhin 4 Zähler gab's gegen Lienz und Penk. Ohne Punkte blieb man dagegen gegen Feldkirchen, Lendorf, Völkermarkt und den VSV.
 


Spielverläufe:

Kein SVS-Spiel in dieser Saison endete torlos. In gerade zwei Spielen gab's nur ein Tor, in allen anderen Spielen waren es 2 oder mehr Tore. Im Schnitt fielen in den Spittal-Spielen fast 4 Tore (112 Tore in 30 Spielen).

In exakt der Hälfte der Spiele (also 15mal) ging der SVS mit 1:0 in Führung, konnte die Führung aber nur 7mal über die Runden bringen, 2mal gab's am Ende ein Remis und immerhin 6mal verlor der SVS das Spiel noch.

Logischweise geriet der SVS auch 15mal mit 0:1 in Rückstand, von diesen Spielen endeten 10 mit einer Niederlage, 4 mit einem Remis und 1 Spiel mit einem Sieg (2:1 in Penk, 1. Runde).

Im Gegensatz zu vergangenen Jahren gab's in dieser Saison nur wenige last-minute-Tore: In Penk schoss man den Siegtreffer in der letzten Minute und Feldkirchen kassierte man das 0:1 in der Nachspielzeit; ansonsten fielen in nach der 85. Minute keine punkterelevanten Tore.



 
Rekorde:

Höchster Heimsieg: 4:1 (gg. Sittersdorf, 4. Runde und gg. St. Michael, 9. Runde)

Höchste Heimniederlage: 1:3 (gg. Lendorf, 13. Runde und Feldkirchen, 23. Runde)

Höchster Auswärtssieg: 6:1 (in Sittersdorf, 19. Runde)

Höchste Auswärtsniederlage: 3:6 (in St. Andrä, 10. Runde) 

 

Serien: 

Längste Serie ohne Niederlage: 3 Runden (15. bis 17. Runde)

Längste Serie ohne Sieg: 7 Runden (24. Runde bis Saisonende)

Längste Siegesserie: 1 Runde (8 mal)

Längste Niederlagenserie: 4 Runden (5. Runde bis 8. Runde)

Längste Zeit ohne Gegentor: 159 Minuten (16. Runde/08. Min bis 17. Runde/77. Minute)

Längste Zeit ohne erzieltes Tor: 167 Minuten (25. Runde/38. Min bis 27. Runde/25. Min)


 

Zuschauer: 

Manch einer war vor der Saison der Ansicht gewesen, dass in der Kärntner Liga aufgrund des höheren Lokalkolorits mehr Zuschauer ins Goldeckstadion kommen. Dem war allerdings nicht so, was wohl auch daran liegt, dass es nur zwei echte Derbies (Lendorf, Penk) gab, die noch dazu zu ungünstigen Zeiten gespielt werden mussten (unter der Woche abends bzw in November bei Minusgraden).

5.250 Zuschauer kamen zu den 15 Heimspielen des SVS in dieser Saison, was einen Schnitt von 350 pro Spiel und damit einen Rückgang von gut 25% im Vergleich zur Regionalliga-Saison 2008/09 bedeutet.

Am meisten Zuschauer kamen gegen Lendorf (600), den schwächsten Besuch gab's zu Saisonende, als zu mehreren Spielen - großzügig geschätzt - nur 250 Besucher kamen.

Zuschauerzahlen der letzten Saisonen:
2009/10            350
2008/09            468
2007/08            480
2006/07            484
2005/06            510
2004/05            340
2003/04            343
2002/03            280



Torverteilung:

  


So erzielte der SVS seine 52 Tore:

 Aus dem Spiel                      41
 Aus Standards                      11
  
 8 Tore aus dem Spiel sind der Kategorie „Kontertor“ zuzuordnen.

 Die 11 Tore aus Standards teilen sich auf wie folgt:
-
- 4 Tore durch Kopfball nach ruhenden Bällen
-- 3 Elfmeter (2x Jurakic, 1x Miskovic)
-- 3 Tore kurz nach ruhenden Bällen aus Getümmeln
-- 1 Tor durch einen verwandelten Freistoss (Simic in Lienz - gleichzeitig letztes Tor der Saison)

 

..und so bekam er die 64 Gegentore:

 Aus dem Spiel             45
 Aus Standards             17
 Eigentore                      2

10 der Gegentore aus dem Spiel waren Kontertore

 Die 17 Gegentore aus Standards teilen sich auf wie folgt:
-- 9 Gegentore durch Elfmeter
-- 5 Gegentore durch Kopfbälle
-- 2 Gegentore kurz nach Freistößen/Eckbällen (Getümmel u.ä.)
-- 1 Gegentor per Hand nach Eckball


Bei Gegentoren aus bzw. direkt nach Standardsituationen hat sich der SVS durchaus wacker gehalten (2006/07 zB gab's 16 Gegentore nach Standards, 2007/08 waren's 13 - diesmal waren es zwar 17, aber da waren gleich 9 Elfmeter dabei.

Zwei Tore schoss sich der SVS selber, wobei hierbei kurios ist, dass beide von Sixt "erzielt" wurden und das noch dazu in zwei aufeinanderfolgenden Spielen (25. und 26. Runde).

 

Platzverweise: 

Der SVS war in der Fairnesstabelle in dieser Saison im Mittelfeld und wäre wohl bei den fairsten Mannschaften gelandet, wenn es nicht gegen Saisonende noch drei Platzverweise gegeben hätte: Kofler sah gegen den SKAK in der 90. Minute Gelb/Rot, Ott musste in Lendorf knapp vor der Pause wegen Torraubs runter und Truskaller sah gegen Völkermarkt schon nach einer Viertelstunde eine (sehr harte) Rote Karte.

Für gegnerische Spieler gab's in dieser Saison zwei Ausschlüsse: Kummer (Penk) sah in der 1. Runde Gelb/Rot und Ibrahimovic (Sittersdorf) in der 19. Runde Rot wegen Torraubs.

Insgesamt somit Werte, die ziemlich genau im Durchschnitt liegen.

 

„Böse Buben“ (Gelb: 1 Punkt, Gelb/Rot: 3 Punkte, Rot: 5 Punkte): 

Spieler Pkt.
Sixt 11
Kofler 9
Truskaller  8
Pertl 7
Ott 5
Huber 5
Angerer 4
Jury 4
Kautz 4
Plattner 4
Jurakic 4
Hasanovic 4
Dzeko 3
Miskovic 3
Brandner 3
Krieber 3
Pöllinger 2
Lagler 2
Graf 1




Elfmeter: 

Drei Elfer gab's für den SVS in dieser Saison und alle wurden verwandelt: Miskovic traf gegen Maria Saal und Jurakic in Sittersdorf sowie gegen Feldkirchen.

Gegen den SVS wurden hingegen gleich 9 Elfmeter verhängt, die ebenso alle verwandelt wurden. Gegen den ATSV Wolfsberg gab es in beiden Saisonspielen Elfmeter gegen den SVS, die weiteren Elfmeter wurden bei den SKAK Amateuren, gegen den VSV, in Bleiburg (2x), gegen Lendorf, Feldkirchen und Treibach gegen den SVS verhängt.


 
Torschützen: 

14 verschiedene Spieler zeichneten für insgesamt 52 Treffer verantwortlich.

Zum Vergleich:
Saison 2008/09: 09 Torschützen, 28 Treffer
Saison 2007/08: 13 Torschützen, 34 Treffer
Saison 2006/07: 14 Torschützen, 35 Treffer
Saison 2005/06: 11 Torschützen, 48 Treffer
Saison 2004/05: 13 Torschützen, 56 Treffer
Saison 2003/04: 13 Torschützen, 27 Treffer 


Mehr unterschiedliche Torschützen hatte der SVS in den letzten Jahren nie, auffallend war dass sich auch 5 Verteidiger (Brandner, Sixt, Pertl, Kofler und Graf) in die Torschützenliste eintragen konnten.

Bester Torschütze war wieder einmal Manuel Plattner, schon 2006/07 und 2007/08 war "Plattigoal" unser Bester, in der Saison 2008/09 wurde er - nicht zuletzt aufgrund einer langwierigen Verletzung - nur Zweiter in der vereinsinternen Torschützenliste.

Das Duo Plattner/Kautz kam auf 21 Tore und stellte damit den besten Angriff seit der Saison 2005/06, als Witteveen/Simic auf 25 Treffer kamen.

Die vereinsinternen Torschützen der letzen Jahre sind:

2007/08: Trupp               6
2007/08: Plattner            7
2006/07: Plattner            6
2005/06: Witteveen       13
2004/05: Simic              16
2003/04: Friessnegger    5

Wie schon in den beiden vergangenen Saison erzielte der SVS in der abgelaufenen Saison 3 Jokertore und zwar zweimal durch Krieber (gegen Sittersdorf und beim VSV) sowie durch Angerer (gegen den VSV).



Die Anzahl der Tore der Stürmer ins Verhältnis gesetzt zur Einsatzzeit:

Manuel Plattner  ------------ Torerfolg im Schnitt alle 184 Minuten

Antun Miskovic -------------- Torerfolg im Schnitt alle 222 Minuten

Christian Kautz--------------- Torerfolg im Schnitt alle 264 Minuten (allerdings nicht immer als Stürmer aufgeboten)

Paul Jury ----------------------- Torerfolg im Schnitt alle 354 Minuten (allerdings nicht immer als Stürmer aufgeboten)




Torschützenliste der letzten 10 Jahre:

In folgender Grafik sind die Spieler, die nach heutigem Stand (5.7.) in der Saison 2010/11 beim SVS kicken werden, grün unterlegt.

Meisterschaftstore der SVS-Kicker seit Beginn der Saison 2000/01 (Auszug)

Platz

Name

erzielte Tore

1

Manuel Plattner

43

2

Zeljko Simic

39

3

David Witteveen

25

4

Thomas Frigard

21

5

Christian Moser

19

6

Claus Neidhardt

18

7

Daniel Trupp

16

8

Norman Prenn

14

9

Udo Gasser

14

10

Christian Kautz

12

23

Paul Jury

4

23

Christian Krieber

3



 

Eingesetzte Spieler:

Der SV Spittal hat in der abgelaufenen Saison 27 Spieler eingesetzt und lag damit in etwa im Mittelfeld der Liga.

Es gab insgesamt  65mal Spielerauswechslungen, also knapp über 2 pro Spiel. Gleich zweimal wurde in dieser Saison ein Spieler während eines Spiels ein- und wieder ausgewechselt: Dzeko bei den SKAK Amateuren (wegen schwacher Leistung) sowie Gaisecker in Lendorf (aufgrund des Reglements).

 

Einsatzzeiten der SVS-Kicker in der Saison 2009/10

Platz

Name

Einsatzzeit in Minuten (max=2.700)

Einsätze

Spiele durchgespielt

Ein/-Auswechslungen

1

Christian Kautz

2.646

30

27

0/3

2

Florian Sixt

2.520

28

28

0/0

3

Thomas Pertl

2.385

27

26

1/0

3

Ivan Jurakic

2.385

27

26

0/1

5

Manuel Plattner

2.025

23

20

0/3

6

Zeljko Simic

1.676

21

17

0/4

7

Lukas Kofler

1.657

22

13

1/8

8

David Brandner

1.486

19

15

3/1

9

Paul Jury

1.418

19

13

2/4

10

Halid Hasanovic

1.166

22

6

10/6

11

Wolfgang Ott

1.116

13

13

0/0

12

Christian Krieber

1.093

22

8

11/3

13

Thomas Lagler

997

15

7

4/4

14

Hannes Truskaller

971

12

11

0/1

15

Antun Miskovic

891

11

5

0/6

16

Marco Angerer

834

14

3

6/5

17

Ognjen Dzeko

791

14

4

6/5

18

Daniel Huber

780

9

8

0/1

19

Rafael Graf

704

9

6

0/3

20

David Krewalder

660

8

7

1/0

21

Patrick Pöllinger

349

6

3

2/1

22

Lukas Kircher

304

6

2

3/1

23

Anton Burusic

280

8

0

7/1

24

Peter Rainer

164

5

0

3/2

25 Martin Gaisecker 135 2 1 1/1
26 Marco Moser 112 3 0 2/1
27 Nico Moser 24 2 0 2/0




Siebenjahreswertung:


Wenn man die Einsatzzeiten der SVS-Kicker der letzten sieben Saisonen addiert, ergibt sich folgende Grafik, in der die Spieler, die in der Saison 2009/10 nach heutigem Stand (5.7.) beim SVS tätig sein werden, grün unterlegt sind:

Einsatzzeiten der SVS-Kicker seit Beginn der Saison 2003/04 (Auszug)

Platz

Name

Einsatzzeit in Minuten

1

Daniel Trupp

13.188

2

Hannes Truskaller

12.133

3

Udo Gasser

11.751

4

Manuel Plattner

10.547

5

Claus Neidhardt

9.121

6

Florian Sixt

8.264

7

Zeljko Simic

7.807

8

Norman Prenn

7.142

9

Wolfgang Ott

6.066

10

Stefan Takats

5.663

15

Thomas Pertl

4.061

17

Christian Kautz

3.946

30

Lukas Kofler

1.747

36

Halid Hasanovic

1.512

37

Paul Jury

1.451

51

Christian Krieber

1.101


 



Markus Perauer und Florian Gauglhofer für die Gruppierung "Caballeros Spittal 03"
Juli 2010