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1981:
2. Landesligameistertitel!
Unangefochten erringt der SVS den 2. Titel in Folge. Das bedeutet
die höchste Tordifferenz sowie die meisten Punkte, die jemals der
SVS in einer Meisterschaft erringen konnte, seit 45 Saisonen also.
Für die 1. Mannschaft geht es wieder in die Qualifikation. Gegner
sind Union Vöcklamarkt aus Oberösterreich und Flavia Solva aus
der Steiermark. 2. Anlauf zum Aufstieg in die Bundesliga. Nach
einem 2:3 in Vöcklamarkt und einem 2:2 gegen Flavia zu Hause ist
alles schon so gut wie vorbei, da überfährt man Vöcklamarkt zu
Hause 7:0. Die Chancen vor der Entscheidung in Wagna stehen gut.
Dann das denkwürdige Abbruchspiel am 4. Juli 1981 in Wagna.
Angeblich sieht Schiedsrichter Wöhrer wie Trainer Jagodic beim
"aufs Feld laufen", wegen des verletzten Torwarts
Gritschacher, den Flavia Spieler Ringert niederstößt. Das alles
ist nie geschehen, wie Zeugenaussagen heute noch bestätigen...
0:3 und wieder aus der Traum, aber aller guten Dinge sind 3!
Deswegen wird weiter verstärkt. Schmerzlich jedoch der Verlust
von Hasil der zu Vienna wechselt.
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| 1 |
Endstand:
Kärntnerliga 1981/81 |
1 |
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Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
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26
|
22
|
2
|
2
|
78:18
|
+54
|
46
|
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1982:
3. Landesligameistertitel In
Folge! Aus der Statistik ist zu ersehen, dass die Spiele zu Hause
fast alle (bis auf eines) gewonnen werden konnten, auswärts eine
Häufung von Unentschieden. Selten ist es gelungen so viele Tore
zu Hause zu schießen, nur einmal, 1973/74, sind es noch mehr
gewesen. 3. Versuch... Jetzt aber gleich zu den Aufstiegsspielen.
Gegner sind Voitsberg aus der Steiermark und Vorwärts Steyr aus
Oberösterreich. Zu Hause unterliegt man Vorwärts Steyr 1:2 und
auswärts 0:2. In diesem Jahr steigen aus diesem Turnier aber 2
Teams auf. Deswegen reichen die beiden Siege gegen Voitsberg zu
Hause mit 4:1 und auswärts mit 2:0 zum sicheren Aufstieg in die
zweithöchste Spielklasse Österreichs. ENDLCH AUFSTIEG!!! Nach
geschafftem Aufstieg ändert sich einiges im Fußballteam. Rath
und Reitbauer lösen Trainer Jagodic ab. Gerold Janach wird
Sektionsleiter. Harald Gritschacher beendet seien Tormannlaufbahn,
ebenso verlassen Wolfgang Wallner sowie der lange verletzt
gewesene Günther Steinacher den SVS. Das Modenhaus Gabriel stellt
sich als Namenssponsor zur Verfügung. Die Volksbank Spittal wird
Dressensponsor. Neue Spieler beim SVS, genauer gesagt SV Gabriel
Spittal, sind Wolfgang und Werner Knaller. Auch im Stadion gibt es
Änderungen. Der alte Kabinentrakt wird abgerissen. Danach beginnt
die Gemeinde mit dem Neubau des Mehrzweckhauses, denn nicht nur
das Team soll Bundesligareife haben. |
| 1 |
Endstand:
Kärntnerliga 1981/82 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
26
|
14
|
9
|
3
|
61:20
|
+41
|
37
|
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1983:
Punkt für Punkt gesellt
sich auf das Konto der SVS-Fußballer und zum Schluss schaut der
7. Platz für Schwarz-Weiß heraus. Ausgezeichnet, wenn man
bedenkt, dass wir von den "Experten" vor der Saison mit
der "roten Laterne" bedacht wurden. Der Wille versetzt
bekanntlich aber Berge. |
| 1 |
Endstand:
2.Division 1982/83 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
30
|
10
|
11
|
9
|
38:37
|
+1
|
31
|
|
| So werden u. a.
Bernhard Knaller und Josef Feierabend geholt. Es folgt eine
unvergessliche Herbstsaison für die Fußballer. 8 Siege, 6
Unentschieden und nur eine Niederlage bedeuten den
HERBSTMEISTERTITEL in der 2. DIVISION. Spittals Fußballmannschaft
hat mit diesem Titel den größten sportlichen Erfolg seit ihrem
Bestehen errungen, und damit nicht nur dem SVS, sondern auch der
Stadt Spittal und dem gesamten Kärntner Oberland Ansehen und Ehre
in Österreich sowie im Ausland erworben. Der 1. Fan-Club
Alpenblick unterstützt das Team des SVS treu dem Motto "Ob
Sieg oder Niederlage, wir bleiben Fans, keine Frage!" Nur
leider hält das Durchhaltevermögen nicht mit dem Motto sehr
lange mit. Schade, denn Fußball wird auch dann gespielt, wenn die
Mannschaft nicht von Erfolg zu Erfolg eilt. Hochmotiviert verläuft
dann auch die Vorbereitung der Fußballer auf das Frühjahr 1984,
in dem der bereits begonnene Erfolg vervollständigt werden soll.
Durch den Bauabschluss beim 2. Trainingsplatz wie auch beim
Stadiongebäude verbessern sich die Arbeitsbedingungen im Stadion. |
1984:
Die SVS-Fußballer lassen sich den
Erfolg, bereits durch den Herbstmeistertitel 1983 untermauert,
nicht mehr nehmen und werden erstmals MEISTER DER 2. DIVISION. |
| 1 |
Endstand:
2.Division 1983/84 |
1 |
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Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
30
|
16
|
9
|
5
|
60:26
|
+34
|
41
|
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| Der 29. Juni 1984 ist
ein wichtiges Datum für die Vereinsgeschichte. An diesem Tag
unterzeichnet Firmenchef Joachim Gabor einen Vertrag und steigt
als neuer Hauptsponsor beim SVS ein. Im Stadion selbst hat es
einige Änderungen gegeben. Ein zweiter Eingangsbereich mit 4
Kassen entsteht im Westen ebenso wie ein neuer Parkplatz. An der
Nordseite entsteht eine Stehplatztribüne für 3.000 Personen,
ebenso wird der Spielfeldbereich eingezäunt. Die Stadtgemeinde
hat damit das Stadion bundesligareif gemacht. Nun ist es an der
Mannschaft, Reife zu beweisen. Das gelingt ihr in diesem Herbst
vortrefflich. Austria Klagenfurt, Donawitz, Rapid Wien, Innsbruck
und Sturm Graz zu Hause sowie Eisenstadt auswärts werden
geschlagen. In 16 Spielen 15 Punkte geholt und am 10. Platz bei 16
Klubs. Besonders das 1:0 gegen Rapid Wien bleibt unvergessen. |
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1985:
Durch die Reduzierung der
Bundesliga auf 12 Vereine muss sich der SV Gabor Spittal aus der
1. Division zurückziehen. Bei Nichtreduzierung wäre ein zweites
Jahr 1. Division möglich gewesen.30 9 6 15 28:55 -27 24
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| 1 |
Endstand:
1.Division 1984/85 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
30
|
9
|
6
|
15
|
28:55
|
-27
|
24
|
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| Sämtlichen Prognosen
zum Trotz also ein sehr positives Abschneiden in Österreichs höchster
Spielklasse. Im Jahr 1985 verlassen sehr viele Spieler den SV
Gabor Spittal: u. a. Helmut Grischenig, Branko Oblak, Erich
Toprieser und Bernhard Knaller. Neu sind beim SVS: u. a. Matjas
Kek und Erich Knaller. Peter Hofer rückt in den Kader auf. Neu
auch die Meisterschaftsmodalitäten mit der Oberen-, Mittleren-
und Unteren Play-Off Gruppe nach dem Grunddurchgang. Eher ohne
Nervenflattern und mit einem klaren Abstand von 5 Punkten zum 5.
Platz schafft der SV Gabor Spittal die Qualifikation für die
Mittlere Play-Off Gruppe im Herbst nach 22 Runden. |
1986:
Nur um 2 Punkte verfehlt der SV
Gabor Spittal den Wiederaufstieg in die 1. Division. Aber zurück
zur Transferzeit: Den SVS verlassen u. a. Hermann Gritschacher,
Wolfgang Mandler und Klaus Grillenberger. Leider gelingt es der
Mannschaft in dieser Saison nicht, sich für das Mittlere-Play-Off
zu qualifizieren. In der Unteren-Play-Off gelingt mit dieser
Leistung nur der 6. Platz. 22 8 6 8 33:28 -5 22 |
| 1 |
Endstand:
2.Division/Unteres Play-Off 1985/86 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
22
|
8
|
6
|
8
|
33:28
|
-5
|
22
|
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1987:
Ohne Mühe erreichen die Fußballer
im Frühjahr mit dem 2. Platz die Klassenzugehörigkeit zur
Bundesliga. Wolfgang Knaller wird in der Sommerübertrittszeit an
Admira Wacker verkauft. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz
ist der Aufstieg in die Ober-Play-off verfehlt worden.22 6 12 4
28:24 +4 24 |
| 1 |
Endstand:
2.Division/Unteres Play-Off 1986/87 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
22
|
6
|
12
|
4
|
28:24
|
+4
|
24
|
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1988:
Die Fußballer entscheiden die
Unter-Play-off Gruppe für sich, alles rüstet für einen neuen
Anlauf im Herbst. Ziel ist die Mittlere Play-off-Gruppe. In der
Herbstsaison läuft alles planmäßig und alles spitzt sich auf
ein Duell Spittal gegen Austria Salzburg um den 4. Platz zu. Am 3.
Dezember 1988 wird der SV Gabor Spittal dann um seine
Aufstiegschancen betrogen. Die näheren Umstände, die dazu führten,
sind in vielen Dokumentationen festgehalten. Diese Umstände beschäftigen
die Medien. Die Sportsendung „Sport am Montag“, die das Thema
behandeln will, darf es auf höhere Anweisung hin nicht. Nur nix
aufrühren ... Und Brunmeier, der Schiedsrichter? Er beendet
danach seine Laufbahn... Den Millionenverlust ersetzt dem SVS
niemand! Die wahren Freunde des SVS stehen aber hinter dem Verein.
So beschließt die Gemeinde Spittal in dieser für den SVS so
schweren Stunde, das Stadion mit einer Flutlichtanlage
auszustatten, die neuen Trainingsplätze (2) stehen ja vor der Eröffnung.
Wieder hat die schlechtere Tordifferenz den Erfolg des SVS
verhindert. |
| 1 |
Endstand:
2.Division/Mittleres Play-Off 1988/89 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
22
|
10
|
5
|
7
|
32:27
|
+5
|
25
|
|
| Nur wegen der um 2
Tore schlechteren Tordifferenz gescheitert. Spittal auch im
dritten Anlauf nicht erfolgreich. Am 29. Oktober 1988 ging eine
unglaubliche Serie des SV Gabor Spittal zu Ende. In 34 Heimspielen
blieb der SV Gabor Spittal ungeschlagen. |
1989
Der SVS wird zur Nummer 1 im
Kärntner Fußball und zum 2. Mal Meister der 2. Division. Am 19.
April erfolgt die Montage der Flutlichtmasten. Am 12. Mai ist es
soweit. Erstes Flutlichtspiel in Spittal. 1:1 gegen Donawitz
(Meisterschaft). Ein Meilenstein in der Geschichte des Stadions in
Spittal. Nach dem modernen Kabinen- und Verwaltungstrakt, der Umzäunung
des Spielfeldes, dem Ausbau der Stehplatztribüne, ist nun ein
noch viel bedeutenderer Schritt gesetzt worden. Ab nun wird es möglich
sein, die Spielzeiten so anzusetzen, dass die größtmögliche Rücksichtnahme
auf Zuseher gegeben ist. Im Frühjahr 1989 landen die Spittaler
mit ihren Leistungen auf dem 2. Tabellenplatz. Erstmals werden die
Punkte nach dem Herbstdurchgang halbiert (in der Oberen- und
Unteren-Play-Off-Gruppe). Die Mittlere Play-off-Gruppe beginnt im
Frühjahr bei 0 Punkten. Am 6.6.1989 beginnt eine unglaubliche
Serie. Der SV Gabor Spittal bleibt 15 Bundesligaspiele in Folge
ungeschlagen: 129 Tage. Mit 3 Punkten Vorsprung beendet der SV
Gabor Spittal die Meisterschaft als Erster im Herbst. Die
Qualifikation für das Mittlere Play-Off ist geschafft.22 11 9 2
46:18 +28 31 |
| 1 |
Endstand:
2.Division/Mittleres Play Off 1988/89 |
1 |
|
Spiele
|
Siege
|
Remis
|
Niederlagen
|
Torverhältnis
|
Tordifferenz
|
Punkte
|
|
22
|
11
|
9
|
2
|
46:18
|
+28
|
31
|
|
| Nur selten gelingt es
einer Mannschaft mit so wenigen Niederlagen abzuschließen, wie
der SVS im Herbst 1989. 1990: Ab diesem Zeitpunkt läuft nicht
mehr besonders viel für den SVS. Mit der Verletzung von Pavlovic
nimmt das Unglück seien Lauf. Im nun folgenden
Aufstiegs-Play-off, welches alle Fans herbeigesehnt hatten, gibt
es für die Spittaler Fußballer nicht viel zu ernten. Der letzte
Platz spricht eine deutliche Sprache. Neu aber ist die Sponsortätigkeit
der CASINOS AUSTRIA vertreten durch Direktor Hermogen Sandermann
(Casino Velden) beim SVS. |